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Dune: Awakening: Dieser Community-Benchmark schickt euch in die Wüste

Update Fabian Vecellio del Monego
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Dune: Awakening: Dieser Community-Benchmark schickt euch in die Wüste
Bild: Funcom

Am 20. Mai erscheint Dune-Awakening. Schon jetzt stellt Entwickler Funcom aber einen kostenlosen Standalone-Benchmark zum Open-World-MMO bereit, den interessierte Spieler auf Steam herunterladen können. Ein neuer Community-Benchmark auf ComputerBase liegt damit auf der Hand.

Update

Seit dem Start des Community-Benchmarks am vergangenen Wochenende haben es inzwischen über 350 Systeme und damit verschiedenste Kombinationen von Grafikkarten und Prozessoren in die Diagramme geschafft – inklusive GeForce RTX 50. Die Benchmarks geben damit nicht nur eine große Übersicht über die Leistung von Dune: Awakening auf neuen und alten PCs, sondern schaffen auch eine umfassende Vergleichsbasis für Überlegungen zu GPU- oder CPU-Upgrades. Die Redaktion bedankt sich für die rege Beteiligung an dieser Aktion!

Dune: Awakening im Community-Benchmark

Am 20. Mai erscheint Dune: Awakening. Das Open-World-MMO von Funcom bietet Shooter-Gameplay sowie Survival-Elemente in Third-Person-Perspektive und soll Spieler wenig verwunderlich auf den Wüstenplaneten Arrakis aus Frank Herberts ikonischem Sci-Fi-Roman Dune verschleppen.

Dieses Schicksal ereilt die Community auf ComputerBase schon heute: Ganze drei Monate vor Release haben die Entwickler einen 17,3 GB schweren Charaktererstellung & Benchmark-Modus auf Steam veröffentlicht, mit dem sich interessierte Spieler und Benchmark-begeisterte Forum-Mitglieder schon heute einen Eindruck verschaffen können: Läuft das Spiel schon rund – oder ist noch Sand im Getriebe?

Dune: Awakening setzt auf die Unreal Engine 5, schöpft die Möglichkeiten des modernen Unterbaus aber keineswegs voll aus. Zwar gibt es DLSS 4 Super Resolution und Frame Generation, FSR 3 – ebenfalls mit SR sowie FG – und Epics TSR-Upscaling, Raytracing ist aber nicht mit von der Partie. Auch abseits dessen findet das MMO grafisch keinen Anschluss an aktuelle Blockbuster. Auf der anderen Seite der Medaille fallen damit auch die Anforderungen nicht allzu hoch aus, sodass Dune: Awakening auch mit maximierten Grafikeinstellungen und Quality-Upsampling schon ohne Frame Generation hohe Bildraten erreichen kann – insbesondere in niedrigeren Auflösungen. MFG ist hier also so nötig wie ein Sandkasten in der Wüste.

Was wird getestet?

Es ist notwendig, sich vorab auf festgelegte Testreihen zu einigen, um zu konkreten Grafikeinstellungen belastbare wie umfangreiche Ergebnisse zusammentragen zu können. Eine Herausforderung ist dabei, dass Dune: Awakening auch im Ultra-Preset Upscaling im Balanced-Profil und außerdem Frame Generation aktiviert, das aber weder nötig noch eine gute Basis für einen Community-Benchmark ist. Aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: Die Redaktion hat sich auf die nachfolgenden insgesamt vier Konfigurationen festgelegt, die sich schnell manuell einstellen lassen.

Die vier Testreihen für den Community-Benchmark
Auflösung VSync Grafikdetails
1.920 × 1.080 (16:9) aus Voreinstellung „Ultra“, dann Wechsel auf „Individuell“:
Antialiasing & Upscaler: DLSS Qualität oder FSR3 Qualität
Frame-Erzeugung: Aus
2.560 × 1.440 (16:9)
3.440 × 1.440 (21:9)
3.840 × 2.160 (16:9)
Reiter „Anzeige“ Bildschirmmodus: Vollbild, Bewegungsunschärfe: Aus

Der Einfachheit halber werden diesmal in allen vier Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und UHD die gleichen Grafikeinstellungen genutzt: Es gilt, das höchste Preset „Ultra“ auszuwählen und anschließend sogleich auf „Individuell“ zu wechseln, um die Upscaling-Einstellungen manuell vornehmen zu können. Bei „Antialiasing & Upscaler“ muss entweder DLSS oder FSR3 ausgewählt werden, woraufhin bei den beiden darunter platzierten Optionen das Upsampling-Profil auf Qualität gestellt werden muss. Anschließend ist „Frame-Erzeugung“ manuell auszuschalten, um konsistente Ergebnisse über GPU-Generationen hinweg gewährleisten zu können.

Darüber hinaus ist wie üblich darauf zu achten, dass V-Sync oder Frame-Limiter per Treiber ausgeschaltet werden, um den Benchmark-Run bei hohen FPS nicht in den Sand zu setzen. Dune: Awakening sollte im Vollbild-Modus ausgeführt werden, darüber hinaus sollte die im Reiter „Anzeige“ einstellbare Bewegungsunschärfe ausgeschaltet bleiben – so ist es standardmäßig auch der Fall.

Sonstige Vorbereitungen

Teilnehmer sollten zudem darauf achten, den richtigen Grafiktreiber installiert zu haben. Explizit für Dune: Awakening optimiert ist derzeit noch keiner, die Redaktion rät zwecks Vergleichbarkeit dennoch zu den gegenwärtig aktuellsten Versionen:

Der Einfachheit halber findet der Community-Test mit dem wenig verwunderlich in der Benchmark-Demo integrierten Benchmark statt. Auf das umständliche Hantieren mit Savegames und externen Benchmark-Tools kann auf diesem Weg verzichtet werden. Nach Ablauf der rund zweieinhalb Minuten langen Sequenz gibt Dune: Awakening einen Ergebnis-Bildschirm aus zu den drei Teilinstanzen des Benchmarks aus.

Welches FPS-Ergebnis zählt?

Um potenziellen Fehlern bei einer Verrechnung der verschiedenen FPS-Werte vorzubeugen, hat sich die Redaktion dazu entschieden, für den Community-Benchmark ausschließlich die durchschnittlichen FPS in Spieler-Basen zu berücksichtigen. Hier fällt die Bildrate beständig am niedrigsten aus, die Spieler-Basen können daher als vorläufiges Worst-Case-Szenario für die Leistung herangezogen werden.

Ergebnis-Ansicht: Relevant sind die durchschnittlichen FPS in Spieler-Basen
Ergebnis-Ansicht: Relevant sind die durchschnittlichen FPS in Spieler-Basen

Im Screenshot markiert sind außerdem erneut die kritischen Grafik-Einstellungen, die Spieler nach dem Wechsel vom Ultra-Preset zur Individuell-Konfiguration manuell vornehmen müssen. Die Redaktion hält alle Teilnehmer des Benchmarks an, vor dem Einreichen der eigenen Ergebnisse noch einmal zu prüfen, ob Upscaling im Qualität-Profil aktiv und Frame-Erzeugung ausgeschaltet war.

Bei der Angabe des Bildschirm-Prozentsatzes kann es wiederum reproduzierbar zu einem Bug kommen: Hier werden mitunter 100 Prozent angezeigt, auch wenn in den Grafikeinstellungen gemäß Upscaling etwas anderes hinterlegt ist – hier ist offenbar noch der Wurm drin.

Der Ablauf in aller Kürze

  1. Den Dune: Awakening Benchmark auf Steam laden.
  2. Den Grafiktreiber aktualisieren und den PC neu starten.
  3. In den Optionen „Vollbild“ und die gewünschte Auflösung auswählen.
  4. Im Reiter Grafik zuerst „Ultra“ und dann „Individuell“ wählen.
  5. DLSS/FSR in allen Auflösungen im Modus „Qualität“ aktivieren.
  6. Frame Generation ist stets ausgeschaltet.
  7. VSync und FPS-Limiter deaktivieren, auch treiberseitig.
  8. Den Benchmark starten.
Nicht länger möglich: Benchmark-Ergebnisse einreichen

Die Testergebnisse der Community

Testergebnisse aus der Community werden, sofern die Formatierung des automatisch generierten Teils des Forum-Beitrags nicht kompromittiert wurde, nach und nach von der Redaktion gesichtet und anschließend in die Benchmark-Diagramme übernommen. Der orange Eintrag in den Diagrammen verlinkt auf das jeweilige Foren-Posting. Ist keine Verlinkung gegeben, handelt es sich um ein Ergebnis der Redaktion.

Benchmarks in Full HD (16:9)

Dune: Awakening – 1.920 × 1.080, „Ultra“, DLSS/FSR Quality
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmarks in WQHD (16:9)

Dune: Awakening – 2.560 × 1.440, „Ultra“, DLSS/FSR Quality
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmarks in UWQHD (21:9)

Dune: Awakening – 3.440 × 1.440, „Ultra“, DLSS/FSR Quality
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmarks in UHD (16:9)

Dune: Awakening – 3.840 × 2.160, „Ultra“, DLSS/FSR Quality
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmark-Einreichungen mit High-End-GPUs und insbesondere der GeForce RTX 4090 gibt es bei Community-Benchmarks meist wie Sand am Meer. Von Interesse sind gerade bei einem MMO aber insbesondere für außenstehende Leser Ergebnisse mit kleineren Grafikkarten. Schon im Vorfeld will sich die gesamte Redaktion nichtsdestoweniger bei allen Teilnehmern an dieser Aktion herzlich bedanken. Happy Benchmarking!

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