Community-Benchmark: Die Community rast mit GPUs und CPUs um FPS in F1 25
Bereits vergangenen Dienstag hatte die Redaktion F1 25 im Test – mitsamt Detail-Analysen zu Upsampling, Raytracing und Full Raytracing. Codemasters aktuellstes Formel-1-Rennspiel bietet mit einem integriertem Benchmark-Modus aber ideale Bedingungen für ein weiteres Format: Einen neuen Community-Benchmark!
Am Tag nach dem Start des Community-Benchmarks haben die Leserinnen und Leser auf ComputerBase bisher 25 Messungen zusammengetragen – vorwiegend mit High-End-Grafikkarten. Bei den CPUs kann sich wenig überraschend ein übertakteter Ryzen 7 9800X3D die Leistungskrone aufsetzen: In Full HD und ohne Raytracing sind in F1 25 auf diesem Weg über 400 Bilder pro Sekunde möglich. Die Teilnahme am Community-Benchmark ist über die nächsten Tage und das kommende Wochenende weiterhin möglich. Die Redaktion freut sich insbesondere über Einreichungen mit kleineren oder älteren Grafikkarten. Happy Benchmarking!
F1 25 im Community-Benchmark
Mit F1 25 ist am 30. Mai die jährliche Iteration des Formel-1-Rennspiels erschienen. Dieses Jahr ist der Aufguss auch technisch wieder interessant, auch wenn das auf den ersten Blick vermutlich gar nicht so auffällt. Denn einerseits erhalten Käufer der 2025er-Ausgabe wie üblich ein kleines Optik-Upgrade. F1 25 sieht wieder etwas besser aus als F1 24, sonderlich groß sind die Unterschiede aber nicht. Alles auf und direkt an der Rennstrecke sieht ziemlich hübsch aus, alles abseits der Piste eher nicht. Soweit so gut.
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Denn andererseits gibt es dieses Jahr ein gänzlich neues Grafik-Feature: Full Raytracing. Bisher haben F1-Titel für die Beleuchtung, Reflexionen, Schatten sowie die Umgebungsverdeckung auf einzelne Raytracing-Effekte gesetzt, jetzt aber gibt es optional Full Raytracing für die gesamte Beleuchtung. Optisch sieht das zuweilen toll aus. Es gibt jedoch auch einen nicht gerade kleinen Nachteil, der nichts mit der Performance zu tun hat, wie die Redaktion im Test herausgearbeitet hat.
Um derartige Grafik-Probleme soll es heute aber gar nicht gehen, sondern um die Leistung des Spiels auf den verschiedensten Gaming-Systemen der ComputerBase-Community. Das Rennspiel bietet einen integrierten Benchmark-Modus, was das Prozedere rund um repräsentative Messwerte stark vereinfacht.
Allerdings gibt es dieses Feature nicht als Standalone-Benchmark, sodass Teilnehmer das Spiel grundsätzlich gekauft haben müssen. Nur wer den Game Pass beziehungsweise EA Play abonniert hat, kann F1 25 fünf Stunden lang unverbindlich und kostenlos anspielen und in dieser Zeit auch Benchmarks erstellen. Selbstverständlich erwartet die Redaktion aber von keinem Leser, den Titel einzig und allein für den Community-Benchmark zu erwerben, weswegen sich das Format in erster Linie an Spieler richtet, die F1 25 ohnehin bereits spielen oder zeitnah spielen wollen. Wer hoch motiviert ist und unbedingt teilnehmen möchte, kann das Spiel aber beispielsweise auch auf Steam kaufen und binnen zwei Stunden Spielzeit zurückgeben.
Was wird getestet?
Diesmal werden die Benchmark-Ergebnisse der Community-Aktion direkt mit den Werten aus dem redaktionellen Test vergleichbar sein, weil auch dort auf das ins Spiel integrierte Benchmark-Werkzeug zurückgegriffen wurde. Das bietet sich konsequenterweise auch hier an – allein schon, weil damit das umständliche Hantieren mit Savegames entfällt. Insofern werden auch die Einstellungen aus dem redaktionellen Test übernommen, um zu konkreten Grafikeinstellungen belastbare wie umfangreiche Ergebnisse zusammentragen zu können.
| Auflösung | VSync | Grafikdetails (Reiter „Grafikeinstellungen“) |
|---|---|---|
| 1.920 × 1.080 (16:9) | aus | Detail-Voreinstellung „Mittel“, Pathtracing Aus |
| 2.560 × 1.440 (16:9) | Detail-Voreinstellung „Ultrahoch“, Pathtracing An |
|
| 3.440 × 1.440 (21:9) | ||
| 3.840 × 2.160 (16:9) | ||
| Reiter „Videomodus“ | Bildschirmmodus: Vollbild, VSync: Aus Framerate-Begrenzung: Aus Anti-Aliasing: Nvidia DLSS / AMD FSR, Anti-Aliasing-Modus: Qualität, Frame Generation: Aus |
|
Der Einfachheit halber werden in den Auflösungen WQHD, UWQHD und UHD damit dieselben Grafikeinstellungen genutzt: Es gilt, das Preset „Ultrahoch“ auszuwählen und anschließend Pathtracing einzuschalten. Die Preset-Einstellung wechselt daraufhin zu „Benutzerdef.“, das gilt es zu ignorieren. Im Reiter Videomodus muss ausgehend von den Standard-Einstellungen das Anti-Aliasing auf FSR 3 im Qualität-Modus gestellt werden. Wichtig ist überdies, dass die Benchmarks im Vollbild-Modus und ohne VSync, FPS-Limiter und auch ohne Frame Generation erstellt werden.
Wieso zur Hölle soll ich auch mit GeForce RTX oder RDNA 4 FSR 3 einschalten?
Weil FSR 4 in F1 25 aktuell aber aufgrund eines von Seiten AMDs bereits bestätigten Bugs viel zu langsam läuft, wird anders getestet: Alle Grafikkarten durchlaufen die Benchmarks schlicht mit FSR 3 Quality. Das ist absolut vergleichbar, auch wenn man dies abseits der RX-7000-Grafikkarten nicht nutzen sollte. Aktuell ist dies aber der einzige Weg, um einen fairen Vergleich bei einer guten Framerate zu erstellen. Das optisch bessere XeSS erzeugt auf AMD-GPUs aktuell nur ein schwarzes Bild und ist daher keine Alternative.
Wieso wird mit Pathtracing getestet?
Als Fallback-Testreihe für ältere Systeme hat die Redaktion einmal mehr Full HD erkoren. Die Einstellungen im Reiter „Videomodus“ bleiben abseits der Auflösung bestehen, allerdings werden die Grafikeinstellungen auf das Mittel-Preset gesetzt und Pathtracing ausgeschaltet.
Wie üblich ist außerdem darauf zu achten, dass V-Sync oder Frame-Limiter auch im Treiber ausgeschaltet sind, um den Benchmark-Run bei hohen FPS nicht in den Sand zu setzen.
Sonstige Vorbereitungen
Teilnehmer sollten zudem darauf achten, den richtigen Grafiktreiber installiert zu haben. Alle drei Hersteller haben explizit für F1 25 optimierte Versionen veröffentlicht und die Redaktion rät zwecks Vergleichbarkeit auch zu eben jenen Treibern:
- AMD Radeon: Adrenalin 25.5.2
- Nvidia GeForce: GeForce 576.52
- Intel Arc: 6795
Benchmark-Modus und Ergebnisansicht
Wenn das System aktualisiert und die Grafikeinstellungen passend gewählt sind, kann aus dem Grafikmenü heraus der Benchmark-Modus betreten werden. Hier gilt es, analog zum redaktionellen Test, die Strecke Kanada mit nassem Wetter auszuwählen. Diese Kombination stellt ziemlich ordentliche Anforderungen an die Grafikkarte, eignet sich also gut für einen Benchmark-Vergleich. Die übrigen Benchmark-Einstellungen bleiben unangetastet, wie der nachfolgende Screenshot zeigt.
Nach Ablauf der knapp gut zwei Minuten langen Sequenz gibt F1 25 einen Ergebnis-Bildschirm zum Benchmark aus. Für den Community-Benchmark sind ausschließlich die durchschnittlichen FPS relevant. Teilnehmer können an dieser Stelle auch noch einmal nachprüfen, ob während des Benchmarks tatsächlich AMD FSR 3 aktiviert war.
Der Ablauf in aller Kürze
- Den Grafiktreiber aktualisieren und den PC neu starten.
- In den Grafikeinstellungen das Preset und die Pathtracing-Einstellungen wählen.
- Unter Videomodus „Vollbild“ und die gewünschte Auflösung auswählen.
- FSR in allen Auflösungen im Modus „Qualität“ aktivieren.
- Frame Generation ist stets ausgeschaltet.
- VSync und FPS-Limiter deaktivieren, auch treiberseitig.
- Den Benchmark-Modus starten und „Kanada“ sowie „Nass“ auswählen.
- Den Benchmark starten.
Die ermittelten Messwerte müssen auch für diesen Lesertest über das nachfolgende Formular eingesendet werden. Wird das Formular abgeschickt, entwirft das CMS automatisch einen Beitrag im Kommentar-Thread dieses Artikels. Teilnehmer können hier weitere Informationen ergänzen, allerdings zwingend außerhalb des vorformatierten Bereichs – der wird nämlich automatisch vom CMS ausgewertet. Erst wenn der Beitrag gespeichert wird, sind die Werte für ComputerBase sichtbar.
Dabei gilt es auf die korrekte Bezeichnung zu achten, die in jedem Fall immer Informationen zu GPU und CPU enthalten muss. Die Angaben sind so vorzunehmen, wie es die nachfolgende Liste und die bereits verfügbaren Benchmarks vormachen – das erhöht die Übersichtlichkeit enorm. Idealerweise können die erstellten Kommentare um Screenshots der Benchmark-Ergebnisse ergänzt werden.
- RTX 4070 Ti S, 7800X3D
- RX 9070 XT (UV/OC), 265K
- Arc B580 (150W), 14700K (UV)
Bei GPU und CPU kann angegeben werden, ob der Chip übertaktet (OC) oder die Spannung reduziert (UV) wurde. Bei GPUs ist auch zu nennen, falls es sich um einen mobilen Chip handelt (Max Q = MQ, Mobile = M, optimalerweise unter Angabe der TGP) oder die Leistungsaufnahme reduziert wurde. Der Unterschied zwischen Referenz- und Custom-Design wird in diesem Fall nicht gemacht. Auch Angaben zum Arbeitsspeicher sind nicht nötig und werden nicht berücksichtigt.
Das Einreichen neuer Benchmark-Ergebnisse ist nicht länger möglich. Die Redaktion dankt allen Teilnehmern an dieser Community-Aktion!
Das Formular muss nicht vollständig ausgefüllt werden, auch ausgewählte Ergebnisse können gemeldet werden. Weitere Messwerte können durch ein erneutes Absenden des Formulars später noch hinzugefügt werden.
Die Testergebnisse der Community
Testergebnisse aus der Community werden, sofern die Formatierung des automatisch generierten Teils des Forum-Beitrags nicht kompromittiert wurde, nach und nach von der Redaktion gesichtet und anschließend in die Benchmark-Diagramme übernommen. Der orange Eintrag in den Diagrammen verlinkt auf das jeweilige Foren-Posting. Ist keine Verlinkung gegeben, handelt es sich um ein Ergebnis der Redaktion.
Benchmarks in Full HD (16:9)
Benchmarks in WQHD (16:9)
Benchmarks in UWQHD (21:9)
Benchmarks in UHD (16:9)
Schon im Vorfeld will sich die gesamte Redaktion bei allen Teilnehmern an dieser Aktion herzlich bedanken. Happy Benchmarking!
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