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Community-Benchmark: Die Community rast mit GPUs und CPUs um FPS in F1 25

Update Fabian Vecellio del Monego
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Community-Benchmark: Die Community rast mit GPUs und CPUs um FPS in F1 25
Bild: EA

Bereits vergangenen Dienstag hatte die Redaktion F1 25 im Test – mitsamt Detail-Analysen zu Upsampling, Raytracing und Full Raytracing. Codemasters aktuellstes Formel-1-Rennspiel bietet mit einem integriertem Benchmark-Modus aber ideale Bedingungen für ein weiteres Format: Einen neuen Community-Benchmark!

Update

Am Tag nach dem Start des Community-Benchmarks haben die Leserinnen und Leser auf ComputerBase bisher 25 Messungen zusammengetragen – vorwiegend mit High-End-Grafikkarten. Bei den CPUs kann sich wenig überraschend ein übertakteter Ryzen 7 9800X3D die Leistungskrone aufsetzen: In Full HD und ohne Raytracing sind in F1 25 auf diesem Weg über 400 Bilder pro Sekunde möglich. Die Teilnahme am Community-Benchmark ist über die nächsten Tage und das kommende Wochenende weiterhin möglich. Die Redaktion freut sich insbesondere über Einreichungen mit kleineren oder älteren Grafikkarten. Happy Benchmarking!

F1 25 im Community-Benchmark

Mit F1 25 ist am 30. Mai die jährliche Iteration des Formel-1-Rennspiels erschienen. Dieses Jahr ist der Aufguss auch technisch wieder interessant, auch wenn das auf den ersten Blick vermutlich gar nicht so auffällt. Denn einerseits erhalten Käufer der 2025er-Ausgabe wie üblich ein kleines Optik-Upgrade. F1 25 sieht wieder etwas besser aus als F1 24, sonderlich groß sind die Unterschiede aber nicht. Alles auf und direkt an der Rennstrecke sieht ziemlich hübsch aus, alles abseits der Piste eher nicht. Soweit so gut.

Denn andererseits gibt es dieses Jahr ein gänzlich neues Grafik-Feature: Full Raytracing. Bisher haben F1-Titel für die Beleuchtung, Reflexionen, Schatten sowie die Umgebungsverdeckung auf einzelne Raytracing-Effekte gesetzt, jetzt aber gibt es optional Full Raytracing für die gesamte Beleuchtung. Optisch sieht das zuweilen toll aus. Es gibt jedoch auch einen nicht gerade kleinen Nachteil, der nichts mit der Performance zu tun hat, wie die Redaktion im Test herausgearbeitet hat.

Um derartige Grafik-Probleme soll es heute aber gar nicht gehen, sondern um die Leistung des Spiels auf den verschiedensten Gaming-Systemen der ComputerBase-Community. Das Rennspiel bietet einen integrierten Benchmark-Modus, was das Prozedere rund um repräsentative Messwerte stark vereinfacht.

Allerdings gibt es dieses Feature nicht als Standalone-Benchmark, sodass Teilnehmer das Spiel grundsätzlich gekauft haben müssen. Nur wer den Game Pass beziehungsweise EA Play abonniert hat, kann F1 25 fünf Stunden lang unverbindlich und kostenlos anspielen und in dieser Zeit auch Benchmarks erstellen. Selbstverständlich erwartet die Redaktion aber von keinem Leser, den Titel einzig und allein für den Community-Benchmark zu erwerben, weswegen sich das Format in erster Linie an Spieler richtet, die F1 25 ohnehin bereits spielen oder zeitnah spielen wollen. Wer hoch motiviert ist und unbedingt teilnehmen möchte, kann das Spiel aber beispielsweise auch auf Steam kaufen und binnen zwei Stunden Spielzeit zurückgeben.

Was wird getestet?

Diesmal werden die Benchmark-Ergebnisse der Community-Aktion direkt mit den Werten aus dem redaktionellen Test vergleichbar sein, weil auch dort auf das ins Spiel integrierte Benchmark-Werkzeug zurückgegriffen wurde. Das bietet sich konsequenterweise auch hier an – allein schon, weil damit das umständliche Hantieren mit Savegames entfällt. Insofern werden auch die Einstellungen aus dem redaktionellen Test übernommen, um zu konkreten Grafikeinstellungen belastbare wie umfangreiche Ergebnisse zusammentragen zu können.

Die vier Testreihen für den Community-Benchmark
Auflösung VSync Grafikdetails (Reiter „Grafikeinstellungen“)
1.920 × 1.080 (16:9) aus Detail-Voreinstellung „Mittel“,
Pathtracing Aus
2.560 × 1.440 (16:9) Detail-Voreinstellung „Ultrahoch“,
Pathtracing An
3.440 × 1.440 (21:9)
3.840 × 2.160 (16:9)
Reiter „Videomodus“ Bildschirmmodus: Vollbild, VSync: Aus
Framerate-Begrenzung: Aus
Anti-Aliasing: Nvidia DLSS / AMD FSR, Anti-Aliasing-Modus: Qualität,
Frame Generation: Aus

Der Einfachheit halber werden in den Auflösungen WQHD, UWQHD und UHD damit dieselben Grafikeinstellungen genutzt: Es gilt, das Preset „Ultrahoch“ auszuwählen und anschließend Pathtracing einzuschalten. Die Preset-Einstellung wechselt daraufhin zu „Benutzerdef.“, das gilt es zu ignorieren. Im Reiter Videomodus muss ausgehend von den Standard-Einstellungen das Anti-Aliasing auf FSR 3 im Qualität-Modus gestellt werden. Wichtig ist überdies, dass die Benchmarks im Vollbild-Modus und ohne VSync, FPS-Limiter und auch ohne Frame Generation erstellt werden.

Wieso zur Hölle soll ich auch mit GeForce RTX oder RDNA 4 FSR 3 einschalten?
Eigentlich hatte die Redaktion geplant, in F1 25 sämtliche Nvidia-Grafikkarten mit DLSS 4 Quality sowie Radeon-RX-9000-Modelle mit FSR 4 Quality zu testen, da beide Upsampling-Technologien ein sehr gutes und vor allem optisch vergleichbares Ergebnis erzeugen. Die restlichen Radeon-GPUs hätten die Benchmarks dagegen mit der nativen Auflösung und damit einer klar höheren Renderauflösung durchlaufen müssen. Einfach deswegen, da FSR 3 qualitativ DLSS 4 und FSR 4 deutlich unterlegen ist, zugleich aber geringere Renderanforderungen an die Grafikkarte stellt und daher mehr FPS liefert.

Weil FSR 4 in F1 25 aktuell aber aufgrund eines von Seiten AMDs bereits bestätigten Bugs viel zu langsam läuft, wird anders getestet: Alle Grafikkarten durchlaufen die Benchmarks schlicht mit FSR 3 Quality. Das ist absolut vergleichbar, auch wenn man dies abseits der RX-7000-Grafikkarten nicht nutzen sollte. Aktuell ist dies aber der einzige Weg, um einen fairen Vergleich bei einer guten Framerate zu erstellen. Das optisch bessere XeSS erzeugt auf AMD-GPUs aktuell nur ein schwarzes Bild und ist daher keine Alternative.
Wieso wird mit Pathtracing getestet?
Full Raytracing respektive Pathtracing benötigt in F1 25 vergleichsweise wenig Leistung. In Kombination mit der gesteigerten Raytracing-Leistung von RDNA 4 ist der Modus erstmals in einem Spiel auch gut auf aktuellen Radeon-Grafikkarten spielbar. Weil die Benchmarks ohne Pathtracing außerdem aufgrund der recht hohen Performance des Spiels wenig spektakulär ausfallen, hat sich die Redaktion für den Community-Benchmark für drei Testreihen mit Pathtracing entschieden, die außerdem die Messreihen des redaktionellen Tests konstruktiv ergänzen. Die Ausnahme bildet die Fallback-Testreihe in Full HD, sodass auch alte oder schwache GPUs teilnehmen können.

Als Fallback-Testreihe für ältere Systeme hat die Redaktion einmal mehr Full HD erkoren. Die Einstellungen im Reiter „Videomodus“ bleiben abseits der Auflösung bestehen, allerdings werden die Grafikeinstellungen auf das Mittel-Preset gesetzt und Pathtracing ausgeschaltet.

Wie üblich ist außerdem darauf zu achten, dass V-Sync oder Frame-Limiter auch im Treiber ausgeschaltet sind, um den Benchmark-Run bei hohen FPS nicht in den Sand zu setzen.

Sonstige Vorbereitungen

Teilnehmer sollten zudem darauf achten, den richtigen Grafiktreiber installiert zu haben. Alle drei Hersteller haben explizit für F1 25 optimierte Versionen veröffentlicht und die Redaktion rät zwecks Vergleichbarkeit auch zu eben jenen Treibern:

Benchmark-Modus und Ergebnisansicht

Wenn das System aktualisiert und die Grafikeinstellungen passend gewählt sind, kann aus dem Grafikmenü heraus der Benchmark-Modus betreten werden. Hier gilt es, analog zum redaktionellen Test, die Strecke Kanada mit nassem Wetter auszuwählen. Diese Kombination stellt ziemlich ordentliche Anforderungen an die Grafikkarte, eignet sich also gut für einen Benchmark-Vergleich. Die übrigen Benchmark-Einstellungen bleiben unangetastet, wie der nachfolgende Screenshot zeigt.

Nach Ablauf der knapp gut zwei Minuten langen Sequenz gibt F1 25 einen Ergebnis-Bildschirm zum Benchmark aus. Für den Community-Benchmark sind ausschließlich die durchschnittlichen FPS relevant. Teilnehmer können an dieser Stelle auch noch einmal nachprüfen, ob während des Benchmarks tatsächlich AMD FSR 3 aktiviert war.

Der Ablauf in aller Kürze

  1. Den Grafiktreiber aktualisieren und den PC neu starten.
  2. In den Grafikeinstellungen das Preset und die Pathtracing-Einstellungen wählen.
  3. Unter Videomodus „Vollbild“ und die gewünschte Auflösung auswählen.
  4. FSR in allen Auflösungen im Modus „Qualität“ aktivieren.
  5. Frame Generation ist stets ausgeschaltet.
  6. VSync und FPS-Limiter deaktivieren, auch treiberseitig.
  7. Den Benchmark-Modus starten und „Kanada“ sowie „Nass“ auswählen.
  8. Den Benchmark starten.
Nicht länger möglich: Benchmark-Ergebnisse einreichen

Die Testergebnisse der Community

Testergebnisse aus der Community werden, sofern die Formatierung des automatisch generierten Teils des Forum-Beitrags nicht kompromittiert wurde, nach und nach von der Redaktion gesichtet und anschließend in die Benchmark-Diagramme übernommen. Der orange Eintrag in den Diagrammen verlinkt auf das jeweilige Foren-Posting. Ist keine Verlinkung gegeben, handelt es sich um ein Ergebnis der Redaktion.

Benchmarks in Full HD (16:9)

F1 25 – 1.920 × 1.080, Mittel-Preset, FSR 3 Quality
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmarks in WQHD (16:9)

F1 25 – 2.560 × 1.440, Ultrahoch-Preset, FSR 3 Quality, Full Raytracing
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmarks in UWQHD (21:9)

F1 25 – 3.440 × 1.440, Ultrahoch-Preset, FSR 3 Quality, Full Raytracing
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Benchmarks in UHD (16:9)

F1 25 – 3.840 × 2.160, Ultrahoch-Preset, FSR 3 Quality, Full Raytracing
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Schon im Vorfeld will sich die gesamte Redaktion bei allen Teilnehmern an dieser Aktion herzlich bedanken. Happy Benchmarking!

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