Die Redaktion testet wieder SSDs der externen Sorte. Die Corsair EX300U wird heute erst offiziell enthüllt und bedient mit USB 10 Gbit/s den Einstieg im Portfolio des Herstellers. Die Crucial X10 (non-Pro) tritt mit USB 20 Gbit/s eine Klasse höher an.
Nach der gelungenen EX400U mit USB4 lässt es Corsair etwas langsamer angehen. Die neue EX300U spielt gleich mehrere Klassen darunter und erreicht über USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbit/s maximal 1.100 MB/s beim Lesen wie beim Schreiben. Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein Zwilling der EX400U (Test), die Abmessungen sind mit 64,3 × 64 × 12 mm sogar identisch. Allerdings ist sie mit 38 Gramm statt 92 Gramm wesentlich leichter.
Selten machen Hersteller genaue Angaben zu den eingesetzten Komponenten bei externen SSDs. Corsair verrät zumindest, dass als Controller der PS2251-17 alias „U17“ von Phison dient. Dieser arbeitet nativ mit dem USB-Protokoll, sodass kein Bridge-Chip nötig ist.
Externe SSDs im Vergleich: Crucial X10 vs. Corsair EX300U – jeweils mit 2 TB
Corsair verspricht maximal 1.100 MB/s beim Lesen und Schreiben, womit die Schnittstelle praktisch ausgereizt wird. Der Anschluss erfolgt über USB-C, worüber auch die Stromversorgung erfolgt. Corsair nennt weder eine Möglichkeit zur Datenverschlüsselung noch ein IP-Zertifikat. Beim Speicher ist zumindest in einer internen Präsentation von „3D TLC“ die Rede. Offiziell werden aber keine Angaben zum NAND gemacht, sodass dies nicht gesichert ist.
Wie die EX400U kann sich auch die EX300U magnetisch am iPhone festklammern, ein extra kurzes und gebogenes Kabel liegt bei. Die X10 kann das nicht.
Die MagSafe-Kompatibilität dank eines integrierten Magnetrings erlaubt das direkte Anbringen an einem iPhone. Ein gebogenes, extra kurzes C-auf-C-Kabel legt Corsair bei.
Die Leistungsaufnahme gibt Corsair mit 3,5 Watt beim Lesen und Schreiben sowie unter 12,5 Milliwatt im Idle an.
Crucial X10 im Überblick
Bereits zur Computex brachte Crucial die X10 Portable SSD heraus, die sich nicht nur dem Namen nach nahe an der schnellen Crucial X10 Pro (Test) bewegt. Maximal 2.100 MB/s über USB 3.2 Gen 2x2 mit 20 Gbit/s werden hier ebenfalls versprochen und auch die Abmessungen entsprechen mit 65 × 50 × 10 mm der X10 Pro. Statt Aluminium gibt es aber nun Kunststoff.
Die Crucial X10 ist kompakter als die Corsair EX300U, kommt ohne Zusatz „Pro“ aber im Kunststoffgehäuse
Beim Controller erfolgte der Wechsel vom SM2320 auf den SM2322. Bei beiden handelt es sich um native USB-SSD-Controller aus dem Hause Silicon Motion. Zum NAND-Flash liegen keine Angaben vor, was also auch QLC-NAND nicht ausschließt. Mit Speicherkapazitäten von 1 TB, 2 TB, 4 TB, 6 TB bis 8 TB ist die Modellpalette richtig groß. Hinzu kommen die jüngst eingeführten Varianten mit einem schwarzen statt blauen Gehäuse, die es aber nur mit 2 TB oder 4 TB gibt.
Im Gegensatz zum Neuling von Corsair gibt es sowohl eine offizielle Unterstützung der Datenverschlüsselung mit AES 256 Bit sowie eine IP65-Zertifizierung.
Preise und Eckdaten im Vergleich
Corsair nennt die nachfolgenden unverbindlichen Preisempfehlungen für die EX300U, die bei breiter Verfügbarkeit unterboten werden dürften.
1 TB für 109,99 Euro
2 TB für 189,99 Euro
4 TB für 359,99 Euro
Die bereits länger im Handel stehende Crucial X10 liegt derzeit bei folgenden Mindestpreisen im Online-Handel (kein UVP!):
PCIe 5.0 vs. PCIe 3.0/4.0 und SATA im neuen Testsystem
Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0, wie die SanDisk WD_Black SN8100 (Test) und die Samsung 9100 Pro (Test), sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.
Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test
Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.
Nachfolgend werden die ab jetzt für SSD-Tests verwendeten Hard- und Softwarekomponenten aufgelistet.
Windows 11 Pro 22H2 22621.1413
AMD Ryzen 9 7900
Asus B650E-F Strix Gaming Wifi
DDR5-5200, 38-38-38-84
AMD-Chipsatztreiber 5.02.19.2221
GeForce RTX 2080 Ti mit GeForce-Treiber 531.29
GeForce RTX 3080 Ti mit GeForce-Treiber 552.22 (Zusatztest Direct Storage)
SoftPerfect RAMdisk 4.4
Asus BIOS 1222
Die Angabe und die dauerhafte Verwendung der konkreten Version von Windows 11 sind entscheidend, denn Microsoft hat zuletzt verstärkt an der Datenträger-Leistung im Explorer gearbeitet. So erzielt die neue Plattform beim Kopieren aus der RAM-Disk auf eine sehr schnelle SSD über 6,0 GB/s, wo die alte Plattform mit denselben SSDs unter 2,5 GB/s an eine Grenze stieß. Auch das Kopieren auf der SSD ist mit dem neuen System und insbesondere dem aktuelleren Windows viel schneller. Die letzten inkrementellen Updates für Windows 11 22H2 brachten dabei noch mal einen deutlichen Schub gegenüber der ersten Hauptversion aus dem 4. Quartal 2022 – mit der lag das Limit im Explorer noch bei knapp unter 4,0 GB/s.
Testergebnisse und Benchmarks
Das Testmuster wurde für die nachfolgenden Tests, sofern nicht anders vermerkt, unter dem SSD-Kühler des Asus ROG Strix B650E-F Wifi mit darüber blasendem 120-mm-Lüfter getestet.
Schreibleistung (SLC-Modus)
Wie ausdauernd der SLC-Modus ausfällt, testet ComputerBase wie folgt: Eine komprimierte RAR-Datei mit 10 GB Größe wird aus einer RAM-Disk mit fortlaufender Nummer in der Dateibezeichnung so oft ohne Pause auf die leere Test-SSD geschrieben, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist (grün). Für jeden Kopiervorgang wird die erreichte Transferrate protokolliert. Direkt nach dem letzten Transfer werden 50 Prozent der erstellten Dateien gelöscht. Im Anschluss wird der SSD für die interne Speicherverwaltung eine halbe Stunde Ruhe gegönnt. Dann wird sie abermals mit den RAR-Dateien vollgeschrieben (gelb). Der Test soll die Abhängigkeit des SLC-Modus vom Füllgrad der SSD ermitteln beziehungsweise aufzeigen, ob der einmal genutzte SLC-Modus sich nach Ruhephasen erholt.
Rund 50 GB fasst der SLC-Cache der EX300U, was angesichts der 2 TB Speichervolumen eher wenig ist. Die Schreibrate sinkt danach von rund 1.000 MB/s auf ein Niveau von 650 MB/s ab, was aber noch gutes Mittelmaß ist. Die Crucial X10 kann im leeren Zustand zwar fast 400 GB mit über 1.100 MB/s beschreiben, fällt dann aber gleich auf etwa 200 MB/s zurück. Bei 50 Prozent Füllstand schreibt die X10 im Wechsel mit voller Geschwindigkeit und zwischenzeitlich sogar unter 100 MB/s. Das spricht für ein stetiges Füllen und Leeren des SLC-Cache.
Farbkodierung der nachfolgenden Diagramme
Schwarz/Weiß: NVMe-SSDs (PCI Express 5.0, M.2)
Rot: NVMe-SSDs (PCI Express 4.0, M.2)
Blau: NVMe-SSDs (PCI Express 3.0, M.2)
Grün: Externe SSDs (USB, Thunderbolt)
Gelb: SATA-SSDs (2,5 Zoll)
Hinweis: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind.
Leseleistung
Zur Überprüfung der praktischen Leseleistung wird der Installationsordner des Spiels Shadow of the Tomb Raider (SotTR, 32 GB) auf das Testmuster kopiert und anschließend in die RAM-Disk gelesen. Das Gegenstück sollte in diesem Fall also erneut keinen Flaschenhals darstellen. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
3.039,5
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
3.017,9
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
3.003,5
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
2.976,0
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
2.867,4
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
2.624,0
Corsair EX400U 2 TB USB 4 USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.404,0
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
2.392,0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
2.388,0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
2.372,0
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
2.013,1
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
2.012,0
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
2.000,8
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.915,3
Corsair EX400U 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.897,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
1.869,0
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.504,7
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.368,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.092,3
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.030,4
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.026,0
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
965,1
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
937,9
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
790,9
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
700,0
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
547,7
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
404,4
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
182,9
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Beim praktischen Lesen liegen beide Probanden weit von ihrer maximalen Transferrate im synthetischen Benchmark entfernt. Die Corsair EX300U bringt es nur auf Werte zwischen 680 und 790 MB/s. Das genügt gerade einmal, um die Seagate Ultra Compact SSD zu schlagen, die Samsung T9 ist aber deutlich schneller. Bei der Crucial X10 sind es immerhin rund 1.500 MB/s. In der gleichen USB-Klasse sind aber Crucial X10 Pro und Lexar SL500 etwa 30 Prozent schneller.
Kopierleistung
Als Kopiertest (Lesen + Schreiben) hat die Redaktion einen 195 GB großen Steam-Ordner mit fünf installierten Spielen auf der SSD dupliziert. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Samsung 990 Evo Plus 2 TB PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
528,0
Crucial T500 2 TB PCIe 4.0, Phison E25
481,1
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
447,0
SanDisk WD Blue SN5100 2 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
446,2
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
430,9
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
429,5
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
415,0
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
373,5
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
365,3
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
356,0
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
350,7
Crucial P310 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E27T
329,0
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
320,6
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
301,4
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
279,5
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
271,0
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
268,0
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
239,4
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
239,0
Kioxia Exceria Plus G3 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
236,3
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
162,0
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
123,0
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
122,5
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
118,9
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
117,3
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
80,9
Crucial P510 1 TB PCIe 5.0, Phison E31T
0,0
nicht genug Kapazität
SK Hynix Platinum P51 1 TB PCIe 5.0, SK Hynix Alistar
0,0
nicht genug Kapazität
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
0,0
zu wenig Speicherplatz
WD Blue SN580 1 TB PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
0,0
zu wenig Speicherplatz
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Frisch formatiert liegen beide Probanden im Bereich der Erwartungen. Beim Kopiertest mit 80 Prozent Füllstand wird aber erneut deutlich, dass die Crucial X10 eben keine X10 Pro ist. Dort erreicht sie nur etwa ein Drittel der Transferrate der X10 Pro und fällt somit auch hinter die Corsair EX300U zurück, deren Leistung auch bei hohem Füllstand stabil im Mittelfeld liegt.
Gaming-Leistung
Im ersten Teil wird fortan der DirectStorage-Benchmark (Avocados) stellvertretend für das Spiel Forspoken genutzt, da letzteres durch regelmäßige neue Versionen Probleme bei der Vergleichbarkeit machte. Im zweiten Teil wird der auf die Gaming-Leistung von Massenspeichern ausgerichtete 3DMark Storage verwendet.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
19,4
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
18,3
Crucial T500 2 TB PCIe 4.0, Phison E25
17,6
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
16,8
Biwin X570 Pro 4 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
16,1
Erst 27,x, danach 13,x
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
15,2
Corsair EX400U 2 TB USB 4 USB 4.0 (40 Gbit/s)
14,8
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
11,7
Corsair EX400U 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
7,4
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
6,6
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
6,3
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
6,2
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
5,9
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
5,9
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
3,3
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
2,6
Seagate Exos 18 TB SATA
1,9
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
1,9
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,9
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,9
Einheit: Gigabyte pro Sekunde (GB/s)
In diesem Benchmark fehlen durch den zwischenzeitlichen Wechsel der Grafikkarte einige Vergleichswerte. Die externen SSDs liegen hier mit Ausnahme der Corsair EX400U am USB4-Port weit hinter den internen Modellen zurück. Die Corsair EX300U bildet dabei vorerst das Schlusslicht der externen Garde, während sich die Crucial X10 als letzte der „10-Gbit/s-Liga“ ebenso nicht mit Ruhm bekleckert.
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
2.720
Biwin X570 Pro 4 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
2.675
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
2.377
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
2.307
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
2.245
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
2.184
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
2.145
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
1.953
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
1.907
Corsair EX400U 2 TB USB 4 USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.758
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
1.728
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
1.478
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
1.459
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
1.370
Corsair EX400U 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.288
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.200
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
1.170
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.116
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.098
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.063
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.054
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.035
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.005
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.000
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
992
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
958
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
936
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
925
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
881
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
673
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
649
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
269
Seagate Exos 18 TB SATA
248
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
139
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
82
Einheit: Punkte
Im 3DMark Storage liegen beide Probanden relativ eng beieinander, sind für ihre Klasse aber nicht gerade schnell unterwegs.
Office-Leistung
Der Quick System Drive Benchmark des PCMark 10 soll leichtere Aufgaben im Alltag widerspiegeln. Das Szenario reicht vom Schreiben, Lesen und Duplizieren von Bilddateien über die Anwendung von Adobe Illustrator und Photoshop bis Microsoft Excel.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
359,6
Seagate FireCuda 530 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
354,4
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
353,1
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
350,4
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
343,3
Lexar NM790 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
326,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
319,2
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
303,0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
231,1
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
191,5
Corsair EX400U 2 TB USB 4 USB 4.0 (40 Gbit/s)
181,5
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
172,0
Corsair EX400U 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
153,3
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
146,9
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
129,6
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
127,9
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
127,0
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
120,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
112,3
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
106,8
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
106,5
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
103,6
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
103,5
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
101,4
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
101,1
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
96,0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
92,0
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
67,8
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
64,3
Seagate Exos 18 TB SATA
62,2
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
55,4
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
51,3
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
30,5
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
16,8
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Etwas besser als beim Gaming ist die Platzierung bei den Office-Benchmarks. Hier kann die Crucial X10 immerhin den vierten Platz unter den externen SSDs im Testfeld beanspruchen. Die Corsair EX300U ist keine 10 Prozent langsamer.
Theoretische Leistung
Der CrystalDiskMark hat sich quasi zum Standard-Benchmark der Branche gemausert und dient auch den SSD-Herstellern zur Ermittlung der beworbenen Leistungswerte. Wenig praxisnah, wird der Test an dieser Stelle zur Überprüfung der theoretischen Spitzenleistung verwendet.
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
62,5
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
62,0
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
61,1
Corsair EX400U 2 TB USB 4 USB 4.0 (40 Gbit/s)
60,8
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
59,7
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
59,4
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
57,1
Kioxia Exceria Plus G3 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
57,0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
54,5
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
51,9
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
51,3
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
40,6
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
37,8
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
37,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
34,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
33,0
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
32,1
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
31,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
30,7
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,8
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,6
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
24,3
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
23,9
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
23,8
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
23,6
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
22,6
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
1,1
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
0,9
Seagate Exos 18 TB SATA
0,9
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,5
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,5
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Im synthetischen Benchmark müssen die Herstellerangaben erreicht werden. Und das gelingt sowohl bei Corsair (locker) als auch bei Crucial (knapp). Das wahlfreie Lesen (RND4K Q1T1) gelingt mittelmäßig, dort kann auch so mancher USB-Stick mithalten.
SanDisk WD Blue SN5100 2 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
303,8
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
299,7
Lexar NM1090 Pro 2 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
280,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
260,9
Lexar NM790 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
256,0
Samsung 9100 Pro 8 TB PCIe 5.0, Samsung Presto
253,9
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
253,5
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
253,4
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
251,3
Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink) II PCIe 4.0, Samsung Presto
250,4
Samsung 990 Evo Plus 2 TB PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
248,7
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
247,5
Samsung 990 Pro 2 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
246,0
Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink) PCIe 5.0, Samsung Presto
244,4
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
242,3
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
240,3
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
209,6
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
189,5
Corsair EX400U 2 TB USB 4 USB 4.0 (40 Gbit/s)
176,1
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
133,3
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
118,8
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
95,1
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
85,3
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
81,2
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
80,7
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
80,3
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
80,2
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,8
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
79,4
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,2
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,1
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
78,5
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
77,4
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
45,7
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
42,0
Corsair EX400U 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
40,5
Seagate Exos 18 TB SATA
18,6
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
13,2
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
5,2
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
3,8
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
2,6
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Beim sequenziellen Schreiben sind beide ähnlich schnell wie beim Lesen, zumindest das 2-TB-Modell könnte Crucial demnach mit bis zu 2.000 MB/s bewerben, dass dies nicht geschieht, lässt aber Spielraum für langsamere Speicherchips.
Temperaturen
Anzeichen für eine Drosselung aufgrund zu hoher Temperaturen gibt es nur beim vollständigen Verzicht auf Kühlung, obwohl die Sensoren nicht einmal 50 °C melden. Hier dürfte das Auslesen aber keine korrekten Werte liefern. Mit Mainboard-Kühler und einem Lüfter sinken die Temperaturen laut Anzeige fast gar nicht. Die Schreibleistung ist aber deutlich besser.
Auch wenn die Corsair EX300U im Inneren stolze 86 °C erreicht, tut dies der Schreibleistung keinen Abbruch. Auch am Gehäuse merkt man diese Hitze nicht. Die Crucial X10 bleibt intern wesentlich kühler – wohl weil sie die Wärme effizienter an das Gehäuse überträgt. Das wird auch unter Dauerlast nicht unangenehm warm, aber spürbar wärmer als das der EX300U.
Über alle Leistungstests hinweg schneiden beide SSDs in ihrer jeweilige USB-Klasse gut ab. Einzelne Schwächen kann das Rating aber nicht präzise abbilden, was stets zu beachten ist.
Tipp: Wer über die Schaltfläche „Bearbeiten“ im Diagramm den Avocados-Benchmark abwählt, erhält noch mehr externe SSDs für einen direkten Vergleich.
WD Blue SN580 1 TB PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
0
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
0
S S D s m i t PCIe 3.0
0
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
0
S S D s m i t SATA
0
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
0
E X T E R N E S S D S
0
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
H D D s
0
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
0
Seagate Exos 18 TB SATA
0
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel
Hinweis zum Diagramm: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind. Da nicht alle SSD in demselben Umfang getestet werden konnten, bleiben einige Modelle mit dem Ergebnis „0“ außen vor.
Fazit
Das Leistungsrating bescheinigt beiden SSDs eine hohe Leistung für die jeweilige Klasse, die sich nach der Version der maximal unterstützten USB-Schnittstelle richtet. Doch offenbart das Mittel in den Leistungstests nicht die besonderen Stärken und Schwächen, die es im Detail zu betrachten gilt.
Externe SSDs im Vergleich: Crucial X10 vs. Corsair EX300U – jeweils mit 2 TB
Der absolute Neuling Corsair EX300U tritt gegen SSDs mit USB 10 Gbit/s wie die Samsung T5, die Kingston XS1000 oder die Crucial X9 (Pro) an und macht das gut. Besonders gefällt die hohe Schreibrate nach dem SLC-Cache, der allerdings mit nur 50 GB in Relation zum gesamten Speichervolumen ziemlich klein ausfällt. Im praktischen Teil schwächelt die SSD beim Lesen. Im wahrsten Sinne des Wortes praktisch sein kann das MagSafe-Feature inklusive Extra-Kabel. Mit einem UVP von rund 190 Euro erscheint das Paket ohne AES-Verschlüsselung oder IP-Zertifizierung bei 3 Jahren Garantie dann doch etwas teuer, doch müssen sich die Straßenpreise erst einpendeln, um dies genauer beurteilen zu können.
Die Crucial X10 Portable ist noch kompakter und hat es eine Leistungsklasse höher (USB 20 Gbit/s) mit Wettbewerbern wie der Lexar SL500, der Samsung T9 oder der Crucial X10 Pro zu tun. Im Mittel aller Tests brilliert die X10 ohne Pro. Doch offenbart sich nach dem SLC-Cache eine große Schreibschwäche. Frisch formatiert macht das aber nichts, denn der SLC-Cache ist mit 400 GB sehr groß. Bei großem Füllstand wird im Wechsel mit Höchsttempo und Schneckentempo geschrieben, die Erfahrung kann hier also sehr unterschiedlich ausfallen. Vorteile sind die gute Ausstattung mit einem gegen Staub und Wasser geschützten Gehäuse (IP65) und einer Datenverschlüsselung auf Hardware-Ebene. Drei Jahre Garantie gibt es auch hier.
Mehr Informationen zu SSDs gewünscht? Die 17. Episode von „CB-Funk – der ComputerBase-Podcast“ bietet Details satt. Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen SATA und PCIe Gen 3 bis 5 sowie TLC und QLC? Wie testet die Redaktion, was gilt es beim Kauf einer neuen SSD zu beachten und welche Modelle sind empfehlenswert? Die 17. Folge CB-Funk liefert Antworten.
CB-Funk lässt sich nicht nur über den eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und hören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Music und Deezer.
ComputerBase hat die Corsair EX300U und die Crucial X10 leihweise vom jeweiligen Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Im Falle der Corsair EX300U wurden die Informationen unter NDA bereitgestellt, die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.
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