ComputerBase hat sich zwei externe SSDs der schnellen Sorte mit USB4 angesehen, die für den Outdoor-Einsatz bestimmt sind. Die Corsair EX400U Survivor tritt gegen die LaCie Rugged SSD4 an. Im Test zeigt sich ein Duell auf Augenhöhe, was die Leistung angeht. Beim Gehäuse sieht es anders aus.
Die Corsair EX400U Survivor ist eine Corsair EX400U (Test) im neuen Outdoor-Gewand, das verraten schon die nahezu identischen Eckdaten.
In der Spitze wird also auch mit 4.000 MB/s gelesen und mit 3.600 MB/s geschrieben, der Phison PS2251-Controller macht es möglich. Modelle mit 1 TB, 2 TB und 4 TB stehen zur Auswahl.
Für den Test stellte Corsair das 2-TB-Modell zur Verfügung, womit der direkte Vergleich zur EX400U gegeben ist. Auch bei der Survivor-Ausführung setzt Corsair auf TBW-Angaben zur Einschränkung der Garantie, was im Bereich der externen SSDs unüblich ist. Diese liegen bei 250 TB, 500 TB und 1.000 TB für die Modelle mit 1 TB, 2 TB und 4 TB Speichervolumen.
Robuste USB-4-SSDs im Test: Corsair EX400U Survivor vs. LaCie Rugged SSD4
Das Gehäuse der EX400U Survivor ist aber ein gänzlich anderes. Es ist schmaler, aber höher und mit 8,2 cm auch deutlich länger als das fast quadratische Case der EX400U. Und es ist deutlich schwerer, denn das griffig gummierte Case besteht aus Metall. Einen Magneten zum Befestigen der SSD am Smartphone gibt es aber nicht.
Eine Abdeckkappe verleiht der EX400U Survivor einen gewissen Schutz vor Staub und Wasser, was mit einer IP55-Zertifizierung unterstrichen wird. Der Schutz gilt wohlgemerkt nur beim Transport, denn wird die SSD mit dem USB-C-Kabel angeschlossen, ist die Kappe geöffnet. Positiv: Die Kappe hängt fest am Gehäuse, kann also nicht verloren gehen.
Die Corsair EX400U Survivor kommt mit Klett-Karabiner, die LaCie Rugged SSD4 ganz ohne Öse zum Befestigen
Mitgeliefert wird bei Corsair neben einem USB-C-auf-C-Kabel auch ein kurzes Klettband mit Karabiner, das sich direkt am Metallgehäuse der SSD befestigen lässt.
LaCie Rugged SSD4
Während die Corsair-SSD heute ihr Debüt gibt, wurde die LaCie Rugged SSD4 vor einem Monat von der Seagate-Marke vorgestellt. Sie kann als kleiner Bruder der LaCie Rugged SSD Pro5 angesehen werden.
Statt bis zu 6.700 MB/s über Thunderbolt 5 mit 80 Gbit/s geht sie mit maximal 4.000 MB/s über USB4 zu Werke. Die maximale Schreibrate laut Hersteller liegt mit 3.800 MB/s etwas höher als bei Corsair. Auch hier stehen Varianten mit 1 TB, 2 TB oder 4 TB zur Auswahl. Seagate stellte das 4-TB-Modell für den Test zur Verfügung.
Designer-Case mit unbefestigter USB-C-Kappe: Keine gute Idee!
Das Gehäuse der Rugged SSD4 ist zwar ebenfalls geschützt, mit einer IP54-Zertifizierung aber nicht so stark wie jenes der Rugged SSD Pro5 mit IP68. Bei Abmessungen von 105,3 × 66,9 × 17,3 mm (L × B × H) bringt die tragbare SSD samt Silikonhülle 108 Gramm auf die Waage. Damit ist sie nicht kompakter, aber leichter als das Schwestermodell (150 g) und deutlich größer als die EX400U Survivor.
Die IP54-Zertifizierung steht für einen Schutz „gegen Staub in schädigender Menge“ sowie „gegen allseitiges Spritzwasser“. Das gilt aber nur, wenn die Silikonkappe über dem USB-C-Anschluss sitzt, also nicht im laufenden Betrieb. Negativ: Die Gummikappe für den USB-C-Port ist nicht mit dem Gehäuse verbunden – Verlust ist vorprogrammiert.
Ferner wirbt Seagate mit einer Druckfestigkeit bis 1 Tonne und einer Erschütterungsfestigkeit bei Stürzen aus bis zu 3 Metern Höhe.
Preise und Eckdaten im Vergleich
Corsair nennt die nachfolgenden unverbindlichen Preisempfehlungen für die EX400U Survivor, die bei breiter Verfügbarkeit unterboten werden dürften.
1 TB für 164,99 Euro
2 TB für 284,99 Euro
4 TB für 479,99 Euro
Die LaCie Rugged SSD4 ist bereits im Handel erhältlich und kostet aktuell 135 Euro, 237 Euro und 426 Euro. Die Preise liegen damit bereits deutlich unter den unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers zum Marktstart von 159,99 Euro (1 TB), 289,99 Euro (2 TB) und 519,99 Euro (4 TB).
Eckdaten der schnellsten externen SSDs im Vergleich
Corsair EX400U Survivor
LaCie Rugged SSD4
Corsair EX400U
Adata SE920
SanDisk Extreme Pro
LaCie Rugged Pro5
Abmessungen (L × B × H)
82,1 × 40,0 × 17,1 mm
105,3 × 66,9 × 17,3 mm
64,3 × 64 × 12 mm
105 × 64,2 × 15,9 mm
140 × 68,7 × 11,9 mm
98 × 65 × 17 mm
Gewicht
83 g
108 g
38 g
182 g
172 g
150 g
Kapazitäten
1 TB, 2 TB, 4 TB
2 TB, 4 TB
Schnittstelle
USB4 (40 Gbit/s)
Thunderbolt 5 (80 Gbit/s)
Anschluss
USB Typ C zu Typ C
Max. Transferrate
4.000 MB/s lesen 3.600 MB/s schreiben
4.000 MB/s lesen 3.800 MB/s schreiben
4.000 MB/s lesen 3.600 MB/s schreiben
3.800 MB/s lesen 3.700 MB/s schreiben
6.700 MB/s lesen 5.300 MB/s schreiben
Verschlüsselung
–
k. A.
Garantie
3 Jahre (Sofern TBW nicht zuvor überschritten)
3 Jahre
3 Jahre (Sofern TBW nicht zuvor überschritten)
5 Jahre
Schutzart
IP55
IP54
k. A.
IP65
IP68
PCIe 5.0 vs. PCIe 3.0/4.0 und SATA im neuen Testsystem
Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0, wie die SanDisk WD_Black SN8100 (Test) und die Samsung 9100 Pro (Test), sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.
Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test
Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.
Nachfolgend werden die ab jetzt für SSD-Tests verwendeten Hard- und Softwarekomponenten aufgelistet.
Windows 11 Pro 22H2 22621.1413
AMD Ryzen 9 7900
Asus B650E-F Strix Gaming Wifi
DDR5-5200, 38-38-38-84
AMD-Chipsatztreiber 5.02.19.2221
GeForce RTX 2080 Ti mit GeForce-Treiber 531.29
GeForce RTX 3080 Ti mit GeForce-Treiber 552.22 (Zusatztest Direct Storage)
SoftPerfect RAMdisk 4.4
Asus BIOS 1222
Die Angabe und die dauerhafte Verwendung der konkreten Version von Windows 11 sind entscheidend, denn Microsoft hat zuletzt verstärkt an der Datenträger-Leistung im Explorer gearbeitet. So erzielt die neue Plattform beim Kopieren aus der RAM-Disk auf eine sehr schnelle SSD über 6,0 GB/s, wo die alte Plattform mit denselben SSDs unter 2,5 GB/s an eine Grenze stieß. Auch das Kopieren auf der SSD ist mit dem neuen System und insbesondere dem aktuelleren Windows viel schneller. Die letzten inkrementellen Updates für Windows 11 22H2 brachten dabei noch mal einen deutlichen Schub gegenüber der ersten Hauptversion aus dem 4. Quartal 2022 – mit der lag das Limit im Explorer noch bei knapp unter 4,0 GB/s.
Testergebnisse und Benchmarks
Das Testmuster wurde für die nachfolgenden Tests, sofern nicht anders vermerkt, unter dem SSD-Kühler des Asus ROG Strix B650E-F Wifi mit darüber blasendem 120-mm-Lüfter getestet.
Schreibleistung (SLC-Modus)
Wie ausdauernd der SLC-Modus ausfällt, testet ComputerBase wie folgt: Eine komprimierte RAR-Datei mit 10 GB Größe wird aus einer RAM-Disk mit fortlaufender Nummer in der Dateibezeichnung so oft ohne Pause auf die leere Test-SSD geschrieben, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist (grün). Für jeden Kopiervorgang wird die erreichte Transferrate protokolliert. Direkt nach dem letzten Transfer werden 50 Prozent der erstellten Dateien gelöscht. Im Anschluss wird der SSD für die interne Speicherverwaltung eine halbe Stunde Ruhe gegönnt. Dann wird sie abermals mit den RAR-Dateien vollgeschrieben (gelb). Der Test soll die Abhängigkeit des SLC-Modus vom Füllgrad der SSD ermitteln beziehungsweise aufzeigen, ob der einmal genutzte SLC-Modus sich nach Ruhephasen erholt.
Wie wenig die Angaben zur maximalen Schreibleistung in der Praxis relevant sind, zeigt sich eindrucksvoll im Dauerschreibtest der Redaktion. Selbst im winzigen SLC-Cache erreichen beide lange nicht das Maximum. Danach fällt die Leistung auf rund 1.500 MB/s ab, da sind sie sich sehr ähnlich. Das ist aber immerhin noch mehr als doppelt so schnell wie bei der kürzlich getesteten Corsair EX300U.
Farbkodierung der nachfolgenden Diagramme
Schwarz/Weiß: NVMe-SSDs (PCI Express 5.0, M.2)
Rot: NVMe-SSDs (PCI Express 4.0, M.2)
Blau: NVMe-SSDs (PCI Express 3.0, M.2)
Grün: Externe SSDs (USB, Thunderbolt)
Gelb: SATA-SSDs (2,5 Zoll)
Hinweis: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind.
Leseleistung
Zur Überprüfung der praktischen Leseleistung wird der Installationsordner des Spiels Shadow of the Tomb Raider (SotTR, 32 GB) auf das Testmuster kopiert und anschließend in die RAM-Disk gelesen. Das Gegenstück sollte in diesem Fall also erneut keinen Flaschenhals darstellen. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
3.039,5
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
3.017,9
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
3.003,5
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
2.976,0
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
2.867,4
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
2.624,0
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.575,0
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.404,0
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
2.392,0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
2.388,0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
2.372,0
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.196,0
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
2.013,1
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
2.012,0
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
2.000,8
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.915,3
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.897,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
1.869,0
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.504,7
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.368,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.092,3
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.030,4
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.026,0
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
965,1
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
937,9
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
790,9
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
700,0
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
547,7
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
404,4
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
182,9
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Beim Lesen hat die LaCie Rugged SSD4 ganz klar die Nase vorn und ist mit über 3.100 MB/s (in der Praxis!) rund ein Drittel flotter unterwegs als die USB4-SSDs von Corsair. Bei 80 Prozent Füllstand sinkt die Leistung aber deutlich, sodass es nur noch für einen knappen Vorsprung reicht. Die EX400U Survivor ist einen Tick langsamer als die EX400U.
Kopierleistung
Als Kopiertest (Lesen + Schreiben) hat die Redaktion einen 195 GB großen Steam-Ordner mit fünf installierten Spielen auf der SSD dupliziert. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Samsung 990 Evo Plus 2 TB PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
528,0
Crucial T500 2 TB PCIe 4.0, Phison E25
481,1
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
447,0
SanDisk WD Blue SN5100 2 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
446,2
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
430,9
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
429,5
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
415,0
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
373,5
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
365,3
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
356,0
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
350,7
Crucial P310 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E27T
329,0
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
320,6
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
301,4
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
279,5
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
271,0
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
268,0
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
239,4
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
239,0
Kioxia Exceria Plus G3 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
236,3
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
162,0
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
123,0
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
122,5
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
118,9
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
117,3
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
80,9
Crucial P510 1 TB PCIe 5.0, Phison E31T
0,0
nicht genug Kapazität
SK Hynix Platinum P51 1 TB PCIe 5.0, SK Hynix Alistar
0,0
nicht genug Kapazität
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
0,0
zu wenig Speicherplatz
WD Blue SN580 1 TB PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
0,0
zu wenig Speicherplatz
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Erneut setzt sich die LaCie Rugged SSD4 an die Spitze mit üppigem Vorsprung. Allerdings hat sie mit 4 TB auch mehr Speicher an Bord, was hier einen Vorteil bedeuten kann. Die Leistung bricht bei hohem Füllstand bei beiden Probanden nicht ein.
Gaming-Leistung
Im ersten Teil wird fortan der DirectStorage-Benchmark (Avocados) stellvertretend für das Spiel Forspoken genutzt, da letzteres durch regelmäßige neue Versionen Probleme bei der Vergleichbarkeit machte. Im zweiten Teil wird der auf die Gaming-Leistung von Massenspeichern ausgerichtete 3DMark Storage verwendet.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
19,4
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
18,3
Crucial T500 2 TB PCIe 4.0, Phison E25
17,6
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
16,8
Biwin X570 Pro 4 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
16,1
Erst 27,x, danach 13,x
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
15,2
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
14,8
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
14,5
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
13,2
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
11,7
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
7,4
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
6,6
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
6,3
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
6,2
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
5,9
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
5,9
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
3,3
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
2,6
Seagate Exos 18 TB SATA
1,9
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
1,9
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,9
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,9
Einheit: Gigabyte pro Sekunde (GB/s)
Unter den externen SSDs bleibt die Corsair EX400U der Spitzenreiter im Avocados-Benchmark, obgleich die LaCie Rugged SSD4 nur um Haaresbreite dahinter liegt. Der Abstand der EX400U Survivor zur Spitze ist dann schon deutlicher und untermauert den bisherigen Trend, dass die Outdoor-Version etwas langsamer agiert als die EX400U für den Inneneinsatz.
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
2.720
Biwin X570 Pro 4 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
2.675
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
2.377
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
2.307
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
2.245
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
2.184
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
2.145
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
1.953
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
1.907
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.841
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.758
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.736
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
1.728
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
1.478
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
1.459
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
1.370
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.288
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.200
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
1.170
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.116
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.098
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.063
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.054
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.035
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.005
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.000
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
992
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
958
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
936
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
925
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
881
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
673
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
649
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
269
Seagate Exos 18 TB SATA
248
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
139
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
82
Einheit: Punkte
Im 3DMark Storage setzt sich die LaCie Rugged SSD4 wieder an die Spitze, doch EX400U und EX400U Survivor liegen nur 5 respektive 6 Prozent dahinter. In den Gaming-Tests sind die USB4-SSDs deutlich schneller als Modelle mit USB 3.2 Gen 2x2.
Office-Leistung
Der Quick System Drive Benchmark des PCMark 10 soll leichtere Aufgaben im Alltag widerspiegeln. Das Szenario reicht vom Schreiben, Lesen und Duplizieren von Bilddateien über die Anwendung von Adobe Illustrator und Photoshop bis Microsoft Excel.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
359,6
Seagate FireCuda 530 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
354,4
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
353,1
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
350,4
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
343,3
Lexar NM790 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
326,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
319,2
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
303,0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
231,1
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
201,6
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
199,5
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
191,5
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
181,5
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
172,0
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
153,3
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
146,9
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
129,6
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
127,9
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
127,0
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
120,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
112,3
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
106,8
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
106,5
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
103,6
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
103,5
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
101,4
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
101,1
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
96,0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
92,0
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
67,8
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
64,3
Seagate Exos 18 TB SATA
62,2
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
55,4
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
51,3
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
30,5
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
16,8
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen ohne eindeutigen Sieger gibt es im PCMark 10. Die niedrigste Latenz erreicht die EX400U und ist erneut schneller als ihr Survivor-Pendant. Beim Durchsatz hat LaCie die Nasenspitze vorn.
Theoretische Leistung
Der CrystalDiskMark hat sich quasi zum Standard-Benchmark der Branche gemausert und dient auch den SSD-Herstellern zur Ermittlung der beworbenen Leistungswerte. Wenig praxisnah, wird der Test an dieser Stelle zur Überprüfung der theoretischen Spitzenleistung verwendet.
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
62,5
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
62,0
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
61,1
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
60,8
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
59,7
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
59,4
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
57,8
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
57,1
Kioxia Exceria Plus G3 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
57,0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
54,5
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
54,5
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
51,9
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
51,3
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
40,6
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
40,5
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
37,8
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
37,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
34,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
33,0
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
32,1
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
31,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
30,7
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,8
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,6
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
24,3
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
23,9
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
23,8
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
23,6
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
22,6
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
1,1
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
0,9
Seagate Exos 18 TB SATA
0,9
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,5
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,5
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Im synthetischen Benchmark müssen die Herstellerangaben erreicht werden. Die versprochenen 4.000 MB/s schaffen beide. Beim wahlfreien Lesen (RND4K Q1) führt Corsair knapp vor LaCie.
SanDisk WD Blue SN5100 2 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
303,8
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
299,7
Lexar NM1090 Pro 2 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
280,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
260,9
Lexar NM790 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
256,0
Samsung 9100 Pro 8 TB PCIe 5.0, Samsung Presto
253,9
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
253,5
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
253,4
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
251,3
Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink) II PCIe 4.0, Samsung Presto
250,4
Samsung 990 Evo Plus 2 TB PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
248,7
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
247,5
Samsung 990 Pro 2 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
246,0
Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink) PCIe 5.0, Samsung Presto
244,4
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
242,3
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
240,3
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
209,6
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
189,5
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
180,7
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
176,1
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
133,3
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
128,1
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
118,8
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
95,1
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
85,3
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
81,2
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
80,7
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
80,7
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
80,3
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
80,2
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,8
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
79,4
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,2
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,1
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
78,5
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
77,4
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
45,7
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
42,0
Seagate Exos 18 TB SATA
18,6
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
13,2
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
5,2
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
3,8
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
2,6
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Die versprochenen 3.800 MB/s verpasst die LaCie Rugged SSD4 knapp. Stattdessen werden 3.700 MB/s erreicht, was überraschend auch für die Corsair EX400U (Survivor) gilt, die eigentlich nur 3.600 MB/s schaffen sollen.
Temperaturen
Trotz der hohen Leistung sind die Temperaturen bei beiden kein Problem. Der Verlauf der Messungen ist dabei so ähnlich, dass man sie fast verwechseln könnte. Beide starten den Schreibvorgang (vollständiges Befüllen) bei 28 °C und erreichten nach 15 Minuten eine Temperatur von 48 °C. Der subjektive Eindruck bestätigt die Messungen: Die SSDs wurden gerade einmal „handwarm“. Die Temperaturen liegen dabei weit unter dem Niveau der intern „baugleichen“ EX400U, deren Gehäuse die Platine quasi isoliert hat, während die EX400U Survivor die Wärme gut an die Umgebung abführt.
Die Kategorie der externen SSDs im ComputerBase-Parcours hat mit der LaCie Rugged SSD4 einen neuen Spitzenreiter bei der durchschnittlichen Leistung. Der Vorsprung ist gegenüber den anderen USB4-SSDs aber so gering, dass man von einem gleichen Niveau sprechen kann.
WD Blue SN580 1 TB PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
0
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
0
S S D s m i t PCIe 3.0
0
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
0
S S D s m i t SATA
0
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
0
E X T E R N E S S D S
0
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
Samsung T5 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
H D D s
0
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
0
Seagate Exos 18 TB SATA
0
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel
Hinweis zum Diagramm: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind. Da nicht alle SSD in demselben Umfang getestet werden konnten, bleiben einige Modelle mit dem Ergebnis „0“ außen vor.
Fazit
Beide SSDs können bei der Leistung über USB4 überzeugen und setzen sich ins Spitzenfeld neben die Corsair EX400U. Die LaCie Rugged SSD4 hat dabei die Nase knapp vorn und ergattert die Leistungskrone unter den externen SSDs. Beide besitzen allerdings einen relativ kleinen SLC-Cache und von den über 3.000 MB/s beim Schreiben kann man in der Praxis nur träumen. Dafür fällt die Schreibrate kaum unter 1.500 MB/s zurück, Vielschreiber sind also immer recht flott unterwegs.
Die LaCie Rugged SSD4 ist deutlich größer als die Corsair EX400U Survivor
Bei der LaCie Rugged SSD4 fiel allerdings eine Sache im Test besonders negativ auf: Die Abdeckung der USB-Buchse ist nicht an der SSD befestigt. So kann das winzige Silikonteil sehr schnell verloren gehen. Corsair hat das besser gelöst und bietet eine feste Klappe und direkt in der Verpackung ein Klettband mit Karabiner, um auch die SSD selbst besser vor Verlust zu schützen. Auch bei der Kompaktheit ist die EX400U Survivor im Vorteil.
Preislich hat LaCie aktuell im freien Handel die Nase vorn, sodass die UVP von Corsair deutlich unterboten werden. Aber das kann sich bald ändern, wenn die EX400U Survivor erst einmal bei den Händlern angekommen ist.
Die Corsair EX400U Survivor kommt mit Klett-Karabiner, die LaCie Rugged SSD4 ganz ohne Öse zum Befestigen
Mehr Informationen zu SSDs gewünscht? Die 17. Episode von „CB-Funk – der ComputerBase-Podcast“ bietet Details satt. Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen SATA und PCIe Gen 3 bis 5 sowie TLC und QLC? Wie testet die Redaktion, was gilt es beim Kauf einer neuen SSD zu beachten und welche Modelle sind empfehlenswert? Die 17. Folge CB-Funk liefert Antworten.
CB-Funk lässt sich nicht nur über den eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und hören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Music und Deezer.
ComputerBase hat die Corsair EX400U Survivor und die LaCie Rugged SSD4 leihweise vom jeweiligen Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Im Falle der Corsair EX400U Survivor wurden die Informationen unter NDA bereitgestellt, die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.