Huawei MatePad 11,5" (2025) im Test: Angriff auf das Apple iPad 11 mit Keyboard, Stift und Kampfpreis

Frank Hüber
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Huawei MatePad 11,5" (2025) im Test: Angriff auf das Apple iPad 11 mit Keyboard, Stift und Kampfpreis

Mit mattem PaperMatte-Display, Keyboard und Stift zum Kampfpreis greift das Huawei MatePad 11.5" das Apple iPad 11 an. Das Preis-Leistungs-Verhältnis erweist sich im Test als hervorragend. Als erstes Tablet setzt es zudem auf ein PaperMatte-Display der 3. Generation mit zirkular polarisiertem Licht.

Mit dem neuen MatePad 11,5" (2025) bringt Huawei ein günstiges Einsteiger-Tablet, das dem Apple iPad 11 (A16) (Test) Konkurrenz machen soll. Mit Tastatur-Cover und M-Pencil eignet sich das Tablet auch für Schule und Studium. Genau in diesem Bereich möchte Huawei Apple aufgrund eines eklatant günstigeren Preises Marktanteile abnehmen. Eine zentrale Rolle spielt dabei erneut auch das matte PaperMatte-Display, das nun auch beim Einsteiger-Tablet genutzt wird und sogar noch einmal verbessert wurde, um die Augen besser zu schonen und die Nutzung zu erleichtern.

Das Huawei MatePad 11.5" (2025) ist ab heute erhältlich. Es ist wahlweise ohne Tastatur, mit Tastatur und mit Tastatur und M-Pencil erhältlich. Zudem kann zwischen 128 und 256 GB Speicher gewählt werden. Der RAM beträgt immer 8 GB. Der Vorgänger war mit 128 GB und 6 GB RAM ausgestattet. Das Tablet ist in Violett und Grau, die Tastatur in Weiß und Schwarz erhältlich.

Das Modell mit PaperMatte-Display, Smart Keyboard und 256 GB Speicher kostet regulär 399 Euro. Im Aktionszeitraum vom 19. August bis zum 30. September 2025 gibt es einen Rabatt von 30 Euro, sodass das Tablet nur 369 Euro kostet. Zusätzlich besteht im genannten Zeitraum die Möglichkeit, den M-Pencil exklusiv im Huawei-Online-Store für 20 Euro zu erwerben. So erhält man das Komplettpaket für 389 Euro.

Das Modell mit PaperMatte-Display und 256 GB Speicher ohne Tastatur ist für 349 Euro erhältlich. Auch hierauf gibt es im Aktionszeitraum 30 Euro Rabatt, sodass es 319 Euro kostet. Auch hier besteht die Möglichkeit, ausschließlich im offiziellen Huawei-Online-Store, den M-Pencil für 20 Euro zu kaufen. Eine Variante ohne PaperMatte-Display mit 128 GB Speicher wird zudem für 299 Euro angeboten.

MatePad 11,5" (2025) mit Keyboard und Stift
MatePad 11,5" (2025) mit Keyboard und Stift

Im Test kommt die Variante mit PaperMatte-Display, Keyboard und M-Pencil mit 256 GB Speicher zum Einsatz. Teil des Lieferumfangs ist neben dem Tablet ein 40-Watt-Netzteil mit passendem USB-A-auf-USB-C-Kabel, eine Schnellstartanleitung, das Smart Magnetic Keyboard, ein Poliertuch und der M-Pencil in dritter Generation.

Huawei MatePad 11.5" und Apple iPad 11 im Vergleich

Bevor die technischen Daten des MatePad 11.5" und iPad 11 gegenübergestellt werden, wird ein Blick auf den Preis geworfen. Das Apple iPad 11 kostet mit 128 GB Speicher bereits 399 Euro. Das MatePad 11.5" mit 128 GB hingegen 299 Euro. Mit 256 GB sind es 529 Euro beim iPad und 349 Euro beim MatePad 11.5". Ein Apple Pencil kostet 89 Euro Aufpreis. Das Magic Keyboard noch einmal 299 Euro extra. Insgesamt landet man beim vergleichbaren Apple iPad somit bei 917 Euro – und ein mattes Display bietet Apple bei diesem Tablet gar nicht an.

Huawei MatePad 11.5" (2025) Apple iPad 11 (A16)
UVP bis 30. September UVP
Preis (256 GB) 349 Euro 319 Euro 529 Euro
Preis mit Keyboard 399 Euro 369 Euro 828 Euro
Preis mit Keyboard und Pencil 449 Euro 389 Euro 917 Euro

Je mehr Zubehör man zum Tablet erwirbt, desto größer wird demnach der Preisunterschied zwischen dem MatePad 11.5" und dem iPad 11.

Das Smart Magnetic Keyboard des MatePad 11,5" (2025)
Das Smart Magnetic Keyboard des MatePad 11,5" (2025)
Auch am MatePad 11,5" (2025) arretiert der M-Pencil magnetisch und wird kabellos geladen
Auch am MatePad 11,5" (2025) arretiert der M-Pencil magnetisch und wird kabellos geladen
Huawei MatePad 11.5" (2025) (256 GB) Apple iPad 11 A16 (WLAN 256 GB)
Software:
(bei Erscheinen)
HarmonyOS 4.3 iPadOS 18
Display: 11,50 Zoll, 1.600 × 2.456
256 ppi, 120 Hz
IPS
10,90 Zoll, 1.640 × 2.360
264 ppi, 60 Hz
IPS
Bedienung: Touch, Stylus, Physische Tastatur, Gesichtsscanner Touch, Stylus, Fingerabdrucksensor
SoC: HiSilicon Kirin T82
1 × Taishan Big, 2,30 GHz
3 × Taishan Mid, 2,05 GHz
4 × Cortex-A510, 1,30 GHz
7 nm, 64-Bit
Apple A16 Bionic
5 ×, 3,46 GHz
4 nm, 64-Bit
GPU: Maleoon 920 Apple Quad-Core
RAM: 8.192 MB 6.144 MB
LPDDR5
Speicher: 256 GB
1. Kamera: 13,0 MP, 1080p
f/1,80, AF
12,0 MP, 2160p
f/1,80, AF
2. Kamera: Nein
3. Kamera: Nein
4. Kamera: Nein
5. Kamera: Nein
1. Frontkamera: 8,0 MP, 1080p
Display-Blitz, f/2,00
12,0 MP, 1080p
Display-Blitz, f/2,40
2. Frontkamera: Nein
GSM: Nein
UMTS: Nein
LTE: Nein
5G: Nein
WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac/ax
Wi-Fi Direct
802.11 a/b/g/n/ac/ax
Bluetooth: 5.2 5.3
Ortung: Nein
Weitere Standards: USB-C 2.0, Tastatur-Dock USB-C 2.0, Smart Connector
SIM-Karte:
Akku: 10.100 mAh, 40,0 W
fest verbaut
7.544 mAh (28,93 Wh)
fest verbaut
Größe (B×H×T): 177,5 × 262,6 × 6,10 mm 179,5 × 248,6 × 7,00 mm
Schutzart:
Gewicht: 515 g 477 g
Preis: 349 € ab 448 €

Neues PaperMatte-Display

Helles LCD statt OLED

Beim Einsteiger-Tablet setzt Huawei auf ein IPS-LCD anstelle eines OLED-Panels – eine Kostenfrage. Dass Huawei aber auch sehr gute LCDs bauen kann, hat das Unternehmen in der Vergangenheit bereits bewiesen. Während der Vorgänger aber noch ohne PaperMatte-Display auskommen musste, setzt Huawei nun selbst beim Einsteiger-Tablet auf diese Technik und stattet das MatePad 11.5" mit einem matten Bildschirm aus.

MatePad 11,5" (2025) mit Keyboard und Stift
MatePad 11,5" (2025) mit Keyboard und Stift

Das 11,5 Zoll große Display löst mit 2.456 × 1.600 Pixeln auf, bietet also 256 ppi. Gegenüber dem bisherigen MatePad 11.5", dessen Display 2.200 × 1.440 Pixel (229 ppi) bietet, erhöht Huawei die Auflösung somit. Im Vergleich zum MatePad 11.5"S (Test), dessen Auflösung 2.800 × 1.840 Pixel beträgt, fällt sie jedoch geringer aus.

Bei der Bildwiederholrate bleibt das MatePad 11.5" bei den 120 Hz des Vorgängers und übernimmt nicht die 144 Hz des MatePad 11.5"S. Erneut kann man in den Einstellungen des Displays selbst wählen, ob die Bildwiederholrate dynamisch angepasst werden soll oder man einen festen Wert von 120, 90 oder 60 Hz einsetzen möchte. Das iPad bietet hingegen immer nur 60 Hz.

Zirkular polarisiertes Licht

Wie erwähnt hat Huawei aber auch beim PaperMatte-Display selbst noch einmal angesetzt und Verbesserungen vorgenommen. Das Unternehmen setzt eine neue Technik ein, sogenannte Circular Polarizer Layers, die das Display durch die Art der Lichtbrechung augenfreundlicher machen. Das vom Display emittierte Licht entspricht nun eher dem natürlichen Licht als herkömmlichen LCDs. Während beim MatePad 11.5" von 2023 noch die erste PaperMatte-Generation zum Einsatz kommt, ist es beim diesjährigen Modell schon die 3. Generation. Das MatePad 11.5" ist zugleich auch das erste Tablet bei Huawei, das die neue Generation einsetzt. MatePad Pro 13.2" (Test), MatePad Pro 12.2" (Test) und MatePad 11.5"S nutzen die 2. Generation des PaperMatte-Displays.

MatePad 11,5" (2025): Mattes PaperMatte-Display der 3. Generation
MatePad 11,5" (2025): Mattes PaperMatte-Display der 3. Generation

Durch eine zirkulare Polarisationsschicht kann die Lichtablenkung verändert werden, sodass das ursprünglich vom Bildschirm ausgestrahlte linear polarisierte Licht in gleichmäßigeres zirkular polarisiertes Licht gewandelt wird. Vereinfacht kann man sich linear polarisiertes Licht als einfachen Vektor vorstellen, der senkrecht zur Ebene – hier dem Display – steht, während sich zirkular polarisiertes Licht in Form einer Schraube um den Richtungsvektor ausbreitet.

Dieses zirkular polarisierte Licht sorgt für eine sehr viel geringere Ermüdung der Augen bei der Nutzung des Tablets. Es ist angenehmer für die Augen, da es vollständig blickwinkelunabhängig ist und weniger Interferenzen verursacht. Interferenzen bei Displays mit linear polarisiertem Licht können vor allem im Sonnenlicht oder in Umgebungen mit vielen Reflexionen auftreten. In diesen Fällen wird zirkular polarisiertes Licht seltener ungewollt ausgelöscht oder durch Überlagerung verstärkt, das Bild ist weniger anfällig gegen äußere Einflüsse. Optisch macht die neue Technik zunächst keinen Unterschied und hat insbesondere keinen negativen Effekt auf die Darstellung.

Die hierfür notwendige zusätzliche Schicht liegt unter der Antireflexions- und Blendschutzschicht (AR+AG). Der TÜV hat das MatePad 11.5" als erstes Tablet mit einer Zertifizierung für zirkulare Polarisation versehen. Möchte man den Effekt des neuen Displays quantifizieren, so spricht Huawei von 20 Prozent weniger Augenbelastung durch das polarisierte Licht.

Optisch kann man den Effekt und Unterschied zwischen zirkular polarisiertem Licht des Displays und linear polarisiertem Licht eines herkömmlichen Displays auch mit einer polarisierten Sonnenbrille sichtbar machen, da diese eine lineare Polarisation in einem bestimmten Blickwinkel filtert, sodass das Display dunkel wird. Beim neuen PaperMatte-Display ist dies hingegen auch beim Einsatz polarisierter Sonnenbrillen nicht der Fall. So lässt sich das Tablet auch mit einer solchen weiterhin nutzen.

GIF Unterschied zwischen linearer Polarisation und zirkularer Polarisation mit einer polarisierten Sonnenbrille (Bild: Huawei)

Auch im 3D-Kino macht man sich diese Eigenschaften zu nutze. Der Kinoprojektor sendet Lichtwellen in Form einer Spirale aus, die auf eine spezielle metallbeschichtete Leinwand treffen. Dabei werden zwei verschiedene Wellen genutzt, linksdrehende und rechtsdrehende. Eine ist für das linke und die anderen für das rechte Auge bestimmt. Ohne polarisierte Brille sieht man beide Wellen, das Bild ist unscharf und nicht dreidimensional. Nun kommt die Brille ins Spiel, die verschieden polarisierte Gläser besitzt. Auf dem einen Glas wird linkszirkular polarisiertes Licht hindurchgelassen, auf dem anderen rechtszirkular polarisiertes. Da jedes Auge nun nur noch eine der beiden Wellen wahrnimmt, entsteht das 3D-Bild. Zirkulare Polarisation hat gegenüber der linearen Polarisation dabei auch den Vorteil, dass das Bild erhalten bleibt, wenn man den Kopf zur Seite neigt. Bei linearer Polarisation ist hingegen ein perfekter Blickwinkel entscheidend.

All diese Techniken des PaperMatte-Displays zielen beim MatePad 11.5" darauf ab, dass es lange am Tag genutzt werden kann, was wiederum dem angestrebten Einsatzszenario etwa in der Uni bei Vorlesungen und dem anschließenden Lernen zuhause oder in der Bibliothek entspricht.

Helligkeit und Kontrast des Displays

Huawei gibt die Helligkeit des Bildschirms mit typisch 500 und maximal 600 cd/m² an. Im Test lassen sich bei vollflächiger Darstellung von Weiß auf dem Display 585 cd/m² messen – mehr auch als beim MatePad 11.5"S mit 466 cd/m². Auch Apples iPad 11, das eine Helligkeit von 524 cd/m² bietet, wird übertroffen.

Ein guter Schwarzwert von 0,30 cd/m² sorgt für einen hohen Kontrast von 1.950:1 – weit mehr als IPS-typisch und ein deutlich höherer Kontrast als beim iPad 11, das knapp 1.100:1 erreicht, und auch als beim MatePad 11.5"S, das 1.226:1 erzielt.

Die Tandem-OLED-Displays in Huaweis MatePad-Pro-Tablets sind diesen Werten mit einer Helligkeit von mehr als 2.000 cd/m² aber noch einmal deutlich überlegen.

Diagramme
Display-Helligkeit max.
  • Automatikmodus 100% APL:
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025)
      1.118
      Weißpunkt: ca. 6.840 Kelvin
    • Apple iPad Pro 11" (2024)
      1.010
      Weißpunkt: ca. 6.600 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024)
      956
      Weißpunkt: ca. 6.880 Kelvin
    • Huawei MatePad 12 X (2024)
      941
      Weißpunkt: ca. 7.380 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025)
      800
      Weißpunkt: ca. 6.800 Kelvin
    • Xiaomi Pad 6S Pro
      625
      Weißpunkt: ca. 7.450 Kelvin
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021)
      616
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra
      613
      Weißpunkt: ca. 6.900 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra
      601
      Weißpunkt: ca. 7.100 Kelvin
    • Apple iPad Air 13" (2024)
      592
      Weißpunkt: ca. 6.900 Kelvin
    • Apple iPad Pro 11" (2018)
      591
      Weißpunkt: ca. 7.000 Kelvin
    • Huawei MatePad 11.5" (2025)
      585
      Weißpunkt: ca. 7.360 Kelvin
    • Apple iPad Air (2022)
      528
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Apple iPad mini (2021)
      524
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Apple iPad (2025)
      524
      Weißpunkt: ca. 6.400 Kelvin
    • Google Pixel Tablet
      513
      Weißpunkt: ca. 6.900 Kelvin
    • Apple iPad Air (2020)
      496
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Lenovo Tab P11 Pro
      496
      Weißpunkt: ca. 7.800 Kelvin
    • Xiaomi Pad 5
      496
      Weißpunkt: ca. 7.280 Kelvin
    • Deutsche Telekom T Tablet
      474
      Weißpunkt: ca. 8.450 Kelvin
    • Amazon Fire HD 8 (2020)
      470
      Weißpunkt: ca. 6.680 Kelvin
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024)
      466
      Weißpunkt: ca. 7.980 Kelvin
    • Apple iPad (2020)
      464
      Weißpunkt: ca. 6.600 Kelvin
    • Amazon Fire Max 11
      462
      Weißpunkt: ca. 7.250 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro
      454
      Weißpunkt: ca. 8.800 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S7+
      438
      Weißpunkt: ca. 7.040 Kelvin
    • Amazon Fire HD 8
      437
      Weißpunkt: ca. 6.250 Kelvin
    • Lenovo Tab Extreme
      420
      Weißpunkt: ca. 7.700 Kelvin
    • Amazon Fire HD 10 (2023)
      416
      Weißpunkt: ca. 6.750 Kelvin
    • Lenovo Tab P11
      408
      Weißpunkt: ca. 7.300 Kelvin
    • Amazon Fire HD 10 (2021)
      400
      Weißpunkt: ca. 6.950 Kelvin
    • Amazon Fire HD 10 (2019)
      392
      Weißpunkt: ca. 5.890 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S6
      377
      Weißpunkt: ca. 6.030 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro 12.6
      375
      Weißpunkt: ca. 7.570 Kelvin
    • Honor Pad 8
      373
      Weißpunkt: ca. 7.800 Kelvin

Die Farbtemperatur fällt mit 7.360 Kelvin ab Werk aber erneut sehr kalt aus. Hier bietet das iPad mit 6.400 Kelvin einen wärmeren, angenehmeren Farbton. In den Display-Einstellungen kann man die Farbeinstellung von „Standard“ auf „Warm“ ändern. Dann beträgt die Farbtemperatur 7.060 Kelvin. Immer noch nicht optimal, aber sichtbar wärmer. Aktiviert man hingegen manuell die Funktion „Augen schonen“, ist die Farbtemperatur mit 5.500 Kelvin wiederum zu warm. Allerdings kann man auch bei dieser Option die Filterstufe über einen Schieberegler anpassen. Zieht man diesen ganz nach links auf minimale Einstellung, lassen sich 6.560 Kelvin erreichen, ein nahezu perfekter Wert, der so auch ab Werk eingestellt sein sollte.

Die minimale Helligkeit liegt bei 2,0 cd/m², sodass sich das Tablet auch sehr gut in dunkler Umgebung einsetzen lässt. Dank DC-Dimming wird die Bildschirmhelligkeit flimmerfrei angepasst.

Kirin T82 als SoC

Das neue MatePad 11.5" (2025) setzt auf den Kirin T82, der unter diesem Namen noch nicht in Erscheinung getreten ist. Es handelt sich um eine weitere Abwandlung von Huaweis bekanntem Kirin-Prozessor, taktet jedoch wieder etwas niedriger als zuletzt die Modelle in den Flaggschiffen. Auch der Kirin T82 bietet acht Kerne in drei Clustern, wobei die beiden schnelleren Cluster SMT beherrschen, sodass die CPU 12 Threads verarbeiten kann.

Die CPU wird mit der Maleoon 920C GPU kombiniert, genaue Taktangaben hier sind nicht bekannt. Denn auch die GPU unterscheidet sich in ihrer Leistung je nach Produkt deutlich.

  MatePad 11.5" (2025) MatePad Pro 12.2 (2025) MatePad Pro 13.2 (2025) MatePad 12 X
SoC und Takt Kirin T82
1 × Taishan Big mit 2,30 GHz
3 × Taishan Mid mit 2,05 GHz
4 × Cortex A510 mit 1,30 GHz
Kirin T92
1 × Taishan Big mit 2,40 GHz
3 × Taishan Mid mit 2,00 GHz
4 × Cortex A510 mit 1,60 GHz
Kirin T92
1 × Taishan Big mit 2,50 GHz
3 × Taishan Mid mit 2,15 GHz
4 × Cortex A510 mit 1,53 GHz
Kirin T90A
1 × Taishan Big mit 2,49 GHz
3 × Taishan Mid mit 2,15 GHz
4 × Cortex A510 mit 1,53 GHz
GPU Maleoon 920C Maleoon 920 Maleoon 910

Benchmarks des MatePad 11.5"

Diagramme
3DMark Wild Life Extreme Unlimited (Metal/Vulkan)
    • Apple iPad Pro 11" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      8.570
    • Apple iPad Air 13" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      6.242
    • Apple iPad Air (2022) (iPadOS 15.4)
      5.027
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021) (iPadOS 14.5.1)
      4.968
    • Apple iPad Air 11" (2022) (iPadOS 17.5.1)
      4.598
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      3.872
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      3.006
    • Apple iPad mini (2021) (iPadOS 15.2)
      2.630
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      2.535
    • Apple iPad Air (2020) (iPadOS 14.1)
      2.405
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      2.387
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      2.272
    • Google Pixel Tablet (Android 14)
      1.860
    • Huawei MatePad Pro 12.6 (HarmonyOS 2)
      1.846
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      1.831
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      1.576
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      1.159
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      1.147
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      1.028
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      1.028
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11.0)
      971
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      827
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      319
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      310
    • Amazon Fire HD 10 (2023) (Fire OS 8.3.2.1)
      180
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      0
      Absturz
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      0
      Absturz
Einheit: Punkte

Der 3DMark als erster Benchmark zeigt, dass sich das MatePad 11.5" rund 10 bis 25 Prozent hinter dem MatePad 11.5"S einordnet. Gleichzeitig ist das iPad in den Grafik-Benchmarks aber auch rund drei Mal so schnell wie das MatePad.

Die Stresstests, von denen der 3DMark Steel Nomad Light Unlimited Stresstest auf dem MatePad immerhin 6 Stunden kontinuierlich läuft, zeigen im zeitlichen Verlauf keine reduzierte Leistung. Auch im Dauerbetrieb wird die anfängliche Leistung durchgängig gehalten.

Geekbench 6.3
Geekbench 6.3 – Multi-Core Total
    • Apple iPad Pro 11" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      14.666
    • Apple iPad Air 13" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      10.032
    • Apple iPad Air 11" (2022) (iPadOS 17.5.1)
      8.712
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      6.152
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      5.232
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      4.909
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      4.455
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      4.274
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      3.699
    • Google Pixel Tablet (Android 14)
      3.696
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      3.595
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      3.546
Einheit: Punkte

Im Geekbench 6.3, der zwischen CPU und GPU unterscheidet, kann sich das neue Einsteiger-MatePad mitunter vor die S-Variante aus dem letzten Jahr setzen. Die CPU-Leistung des iPad 11 ist dennoch rund doppelt so hoch. Bei der GPU-Leistung im Geekbench kann sich das iPad sogar um den Faktor 9 vom MatePad absetzen.

Diagramme
GFXBench Aztec Ruins 1080p (Normal) Offscreen (Metal/Vulkan)
    • Apple iPad Pro 11" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      314,0
    • Apple iPad Air 13" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      238,7
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021) (iPadOS 14.5.1)
      219,6
    • Apple iPad Air (2022) (iPadOS 15.4)
      216,5
    • Apple iPad Air 11" (2022) (iPadOS 17.5.1)
      212,0
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      173,0
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      150,0
    • Apple iPad mini (2021) (iPadOS 15.2)
      134,2
    • Apple iPad Pro 11" (2018) (iPadOS 14.0.1)
      134,0
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      119,1
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      110,0
    • Apple iPad Air (2020) (iPadOS 14.1)
      106,6
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      104,0
    • Google Pixel Tablet (Android 14)
      87,0
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      85,0
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      84,0
    • Apple iPad (2020) (iPadOS 14.0.1)
      70,3
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      68,0
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      60,0
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      58,0
    • Samsung Galaxy Tab S7+ (Android 10.0)
      57,0
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      56,0
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11.0)
      49,0
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      47,0
    • Huawei MatePad Pro (Android 10.0)
      43,0
    • Samsung Galaxy Tab S6 (Android 9.0)
      42,0
    • Lenovo Tab P11 Pro (Android 10.0)
      18,0
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      15,0
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      13,0
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      9,7
    • Lenovo Tab P11 (Android 10.0)
      8,3
    • Amazon Fire HD 10 (2023) (Fire OS 8.3.2.1)
      7,9
    • Amazon Fire HD 10 (2019) (Fire OS 7.3.1.9)
      7,5
    • Amazon Fire HD 10 (2021) (Fire OS 7.3.1.9)
      7,5
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      5,7
    • Amazon Fire HD 8 (2020) (Fire OS 7.3.1.4)
      3,7
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Im GFXBench als Grafik-Benchmark bestätigt wieder die Eindrücke, die auch schon der 3DMark gezeigt hat. Das iPad ist bei der GOU dem MatePad deutlich überlegen und rund zwei bis fast vier Mal so schnell. Auch das MatePad 11.5"S kann die im 3DMark bereits gezeigten Leistungsunterschiede erneut bestätigen und liegt 20 bis 35 Prozent voraus.

Diagramme
PCMark Storage 2.0
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      58.678,0
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      55.814,0
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      54.168,0
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      52.356,0
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      51.607,0
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      51.500,0
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      48.840,0
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      41.482,0
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      34.351,0
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      31.754,0
    • Google Pixel Tablet (Android 14)
      29.553,0
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      28.669,0
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11.0)
      22.437,0
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      19.415,0
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      15.432,0
    • Amazon Fire HD 10 (2021) (Fire OS 7.3.1.9)
      6.385,0
    • Amazon Fire HD 10 (2019) (Fire OS 7.3.1.9)
      5.530,0
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      3.843,0
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      3.569,0
    • Amazon Fire HD 10 (2023) (Fire OS 8.3.2.1)
      3.043,0
Einheit: Punkte

Im PCMark Storage und PCMark Work, in denen die GPU weniger Einfluss hat, ist der Abstand zwischen dem MatePad 11.5"S und dem MatePad 11.5" geringer und liegt nur bei rund 10 Prozent. In den Browser-Benchmarks JetStream und Speedometer ist das iPad erneut mehr als doppelt so schnell.

Benchmarks zeigen nur einen Teil

Wie immer gilt aber, dass Benchmarks, insbesondere mit hoher GPU-Last, nur ein Teil der Geschichte erzählen. Denn wichtig ist im Alltag vor allem die Leistung in Apps und im Betriebssystem, wenn das Tablet nicht in erster Linie zum Spielen genutzt werden soll. Diesen Anspruch hat das MatePad 11.5" nicht und dafür ist es als Einsteiger-Gerät auch ganz klar das falsche Tablet. In der Benutzeroberfläche und in den Apps, die man im Alltag auf dem Tablet nutzt, reagiert das MatePad 11.5" nämlich zügig und fühlt sich nicht langsam an. Allerdings ist dies im Vergleich zum iPad auch kein Alleinstellungsmerkmal, denn auch Apple versteht es sehr gut, eine flüssige und angenehme Bedienung zu gewährleisten.

Smart Magnetic Keyboard

Das Smart Magnetic Keyboard des MatePad 11.5" ist nicht identisch zu dem des MatePad 11.5"S. Einerseits verfügt das günstigere Einstiegs-Tablet nicht über Huaweis NearLink-Funktechnik, sodass stattdessen Bluetooth zur Kommunikation genutzt werden muss. Anderseits bietet das Smart Magnetic Keyboard des neuen Tablets eines erhöhten Schutz für das Tablet selbst. Anstatt nämlich nur die Rückseite des Tablets abzudecken, umschließt die Hülle auch zwei Ecken und eine Seite des Tablets, sodass das Tablet besser gegen Schäden durch Stürze geschützt ist.

Hülle mit Kickstand und Tastatur lassen sich auch beim MatePad 11,5" (2025) trennen
Hülle mit Kickstand und Tastatur lassen sich auch beim MatePad 11,5" (2025) trennen

Zwei Teile für flexible Nutzung

Das magnetische Keyboard besteht aus zwei Teilen. Einer Hülle für das Tablet mit ausklappbarem Standfuß und dem Keyboard. Über Pogo-Pins in der Hülle und im Keyboard kann letzteres geladen werden. Der Akku des Keyboards weist eine Kapazität von 180 mAh auf.

Der zweigeteilte Aufbau hat den Vorteil, dass man das Tablet auch mit angedockter Hülle ohne Keyboard benutzen kann, diese also nicht immer entfernen muss. Zudem kann man das Tablet auch ohne Keyboard mit dem Kickstand aufstellen.

Hülle mit Kickstand und Tastatur lassen sich auch beim MatePad 11,5" (2025) trennen
Hülle mit Kickstand und Tastatur lassen sich auch beim MatePad 11,5" (2025) trennen
MatePad 11,5" (2025): Hülle mit Kickstand
MatePad 11,5" (2025): Hülle mit Kickstand
MatePad 11,5" (2025): Hülle mit Kickstand
MatePad 11,5" (2025): Hülle mit Kickstand

Da sich die Tastatur über Bluetooth mit dem Tablet verbindet, kann man darüber hinaus Tablet und Keyboard getrennt voneinander platzieren, beispielsweise um den Abstand zum Display zu vergrößern, oder aber als Einheit wie ein Notebook benutzen. Das Keyboard selbst arretiert magnetisch an der hinteren Hülle des Tablets. Das Tablet kann dann in einer Rille im Keyboard magnetisch aufgestellt werden. In dieser Rille sitzen auch die Pins, die sich über die Hülle mit den Kontakten an der Rückseite des Tablets verbinden.

Über eine Menütaste unten links auf der Tastatur kann man Kurzbefehle nutzen, um beispielsweise zwischen Apps zu wechseln, zum Startbildschirm zu kommen, das Tablet zu sperren oder die Benachrichtigungen aufzurufen.

MatePad 11,5" (2025): Ladekontakte für das Keyboard am Tablet und der Hülle
MatePad 11,5" (2025): Ladekontakte für das Keyboard am Tablet und der Hülle
Hülle des MatePad 11,5" (2025)
Hülle des MatePad 11,5" (2025)
Hülle des MatePad 11,5"S
Hülle des MatePad 11,5"S

Die Einsatzmöglichkeiten des Smart Magnetic Keyboards sind demnach vielfältig. Was ihm jedoch fehlt, ist ein kleiner Ein-/Aus-Taster, über den man das Keyboard schnell ausschalten kann. Entfernt man es nämlich vom Tablet, bleibt es verbunden und eingeschaltet. Nutzt man dann nur das Tablet ohne Keyboard alleine, zeigt das Tablet in den Standardeinstellungen jedoch keine Tastatur auf dem Display an, da eine Tastatur verbunden ist. Entweder muss man dies dann umstellen oder aber das Keyboard manuell über die Einstellungen trennen. Die Tastatur beim Abnehmen über einen Schalter einfach kurz ausschalten zu können, wäre die im Alltag schnellere und einfachere Lösung.

Das Smart Magnetic Keyboard des MatePad 11,5" (2025)
Das Smart Magnetic Keyboard des MatePad 11,5" (2025)

Die Tastatur bietet 15-mm-Keycaps mit einem Tastenhub von 1,5 mm. Das Schreibgefühl ist angenehm, ebenso wie die Tastengröße. Damit alle Tasten Platz finden, sind ein paar Tasten in halber Größe ausgelegt, woran man sich gewöhnen muss. Hat man sich an das schmale Design der Tastatur gewöhnt, lässt es sich auf ihr sehr gut tippen. Zum Test lag ein Modell mit US-Layout vor, in den deutschen Handel kommt jedoch das normale QWERTZ-Design.

Die Hülle des MatePad 11,5" (2025) schleift die Kontakte des Tablets zum Keyboard durch
Die Hülle des MatePad 11,5" (2025) schleift die Kontakte des Tablets zum Keyboard durch

Schreiben und Zeichnen mit dem M-Pencil

Auch der M-Pencil der 3. Generation kann problemlos mit dem MatePad 11.5" benutzt werden, da er sowohl NearLink als auch Bluetooth unterstützt. Huawei liefert erneut zwei austauschbare Spitzen mit, eine zum Schreiben und eine zum Zeichnen.

Auch beim Einsteiger-Tablet kann der M-Pencil direkt am Tablet kabellos geladen werden. Ein weiterer Unterschied zum iPad 11, denn bei diesem muss der Apple Pencil separat über USB-C geladen werden. Das Laden direkt am iPad bietet Apple nur in den teureren Modellen.

Für weitere Details zum M-Pencil wird auf den Test des MatePad 11.5"S verwiesen.

Huawei Notes und Go Paint

Bei Huawei sind zwei Apps für den Alltag mit dem M-Pencil direkt auf dem MatePad 11.5" vorinstalliert: Huawei Notes und Go Paint. Bei einem iPad wird von vielen hingegen auf die beiden Apps ProCreate zum Zeichnen und Goodnotes zum Lernen gesetzt. Zwei unbestritten sehr leistungsfähige Apps, die aber nicht Teil des Lieferumfangs sind, sondern wahlweise im Abonnement oder per Einmalkauf erworben werden müssen.

Details zu Go Paint hat ComputerBase bereits im Test des MatePad 11.5"S vorgestellt. Huawei hat die App in den letzten Monaten erweitert und unter anderem zusätzliche Effekte integriert, beispielsweise einen 3D-Öl-Pinsel, der die Struktur von Ölfarben auf die digitale Leinwand bringen soll. Nutzer können dabei die Belichtung, die Schatten und die Feuchtigkeit der Ölfarbe anpassen, um den Effekt den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Notes hat Huawei zuletzt ebenfalls um weitere Funktionen erweitert. Das neue Update der Notes-App bietet KI-gestützte Handschriftverbesserung, neue Pinsel-Brushes wie 2B-Bleistifte, Filzstifte und Kalligrafiepinsel und eine umfangreichere Tool-Bibliothek. Mit der KI-gestützten Handschriftverbesserung können handschriftliche Inhalte mit dem Lasso-Werkzeug markiert und „Handwriting Enhance“ ausgewählt werden, wobei sich Schriftstil und Stufe wählen lässt. Die Funktion glättet die Handschrift automatisch, um ein ordentlicheres Erscheinungsbild zu gewährleisten. Unterstützt werden zum Starft die englischen Schriftarten Crescent und Gibbous. Zum Testzeitpunkt stand diese Neuerung allerdings noch nicht zur Verfügung und konnte daher nicht ausprobiert werden.

Zuletzt wurde die App bereits um zusätzliche Cover, Papierlayouts und Sticker ergänzt, um Notizen zu personalisieren und einfacher zu organisieren. Beim Papier wurden neue Designs hinzugefügt, die besser zu verschiedenen Anlässen passen, etwa Meeting, Schule oder Freizeit.

HarmonyOS 4.3 auf Android-Basis

Grundlage für all diese Funktionen und Apps ist das Betriebssystem HarmonyOS 4.3, das weiterhin auf Android 12 (AOSP) basiert und grundsätzlich alle Google-Apps unterstützt.

Multitasking auf dem Tablet

Auch auf dem MatePad 11.5" bietet Huawei eigene Funktionen wie Multitasking mit Floating-Multi-Window-Feature an, sodass schnell zwischen verschiedenen Apps gewechselt werden kann. Wahlweise lassen sich zwei Apps in einer verkleinerten Smartphone-Ansicht darstellen, oder ein oder zwei Apps überlagern die Vollbildansicht einer anderen. Minimiert man eine dieser Apps, kann man über ein kleines Symbol am Bildschirmrand schnell wieder auf die zugreifen.

Multitasking mit Floating Multi-Window
Multitasking mit Floating Multi-Window

Google Play Store installieren

Aufgrund der US-Handelsrestriktionen darf Huawei seine Geräte aber nicht mit vorinstalliertem Google Play Store und vorinstallierten Google-Apps ausliefern. Als App Store steht die AppGallery von Huawei zur Verfügung, in der sich aber viele in Europa populäre Apps aus den USA nicht finden.

Erneut lassen sich diese US- und Google-Apps aber manuell installieren, sodass auch Apps und Google-Dienste wie YouTube, Gmail, Chrome, Google Fotos, Google Kalender, Google Home, Google Maps, Netflix, Spotify, WhatsApp, Disney+, Prime Video, Discord und Co auf dem neuen MatePad 11.5" genutzt werden können. Mit dem Aurora Store erhält man erneut quasi den Google Play Store auf dem Tablet. Eine aufgrund des Testumfangs ausgelagerte Schritt-für-Schritt-Anleitung von ComputerBase erklärt, wie man die Google-Apps und –Dienste auf dem Huawei-Tablet installiert.

Teilen von Inhalten und Dateien

Sowohl bei Huawei als auch Apple gilt, dass das Teilen von Inhalten, die man auf dem Tablet erstellt hat oder unterwegs auf diesem nutzen und deshalb übertragen möchte, im eigenen Ökosystem sehr einfach und zuverlässig funktioniert. Beide Unternehmen haben hierfür eigene Funktionen integriert – Huawei Share, SuperHub und Apple AirDrop.

Umständlicher wird es, wenn man das eigene Ökosystem bei beiden verlässt. Denn schon mit einem normalen Windows-PC lassen sich beide Features nicht mehr nutzen. Huawei Share setzt auf Desktop oder Notebook den Huawei PC Manager voraus, der jedoch nur mit Huaweis eigenen Geräten kompatibel ist. Auf einem klassischen Windows-PC lässt sich die Software nicht installieren. Wenn möglich, sollte Huawei dies ändern und versuchen das einfache, drahtlose Teilen auch auf normalen Windows-Notebooks und Windows-Desktops zu unterstützen. Denn für den Einsatz eines Tablets in der Schule, im Studium oder während der Arbeit ist es essenziell, dass man Dokumente einfach zwischen den Geräten teilen kann oder sie im besten Fall automatisch synchronisiert werden. Über die Huawei Cloud ist dies etwa bei Notizen möglich, aber bisher nur mit anderen Huawei-Geräten.

Großer Akku auch für den Einstieg

Auch beim Einsteiger-Tablet setzt Huawei nun auf einen Akku mit 10.100 mAh Kapazität. Der Vorgänger besitzt noch einen Akku mit 7.700 mAh, das iPad kommt auf 7.606 mAh. Auch der Akku des MatePad 11.5"S mit 8.800 mAh wird übertroffen.

Auch geladen werden kann schneller als bei der internen und externen Konkurrenz. Denn das MatePad 11.5" kann mit bis zu 40 Watt geladen werden, sodass es in etwas über 1,5 Stunden voll aufgeladen ist. Beim 11.5"S sind es 22,5 Watt, beim Apple iPad hingegen maximal 20 Watt.

Akkulaufzeit des MatePad 11.5" (2025)

Huawei selbst gibt für die Akkulaufzeit des MatePad 11.5" 14 Stunden bei lokaler Videowiedergabe an. Das ist genauso viel wie bei den größeren 12-Zoll-Tablets mit OLED-Display.

ComputerBase testet die Akkulaufzeit wie immer in zwei Szenarien, bei der YouTube-Wiedergabe über WLAN und im Akkutest des PCMark, wobei das Display bei beiden auf 200 cd/m² kalibriert ist. Ein Reduzieren der Auflösung ist deaktiviert, die Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hz.

Diagramme
YouTube-Akkutest 200 cd/m²
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      20:40
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11)
      20:05
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      18:08
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      17:44
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      17:17
    • Amazon Fire HD 10 (2021) (Fire OS 7.3.1.9)
      17:01
    • Amazon Fire HD 8 (2020) (Fire OS 7.3.1.4)
      16:50
    • Apple iPad Pro 11" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      16:09
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      15:51
    • Samsung Galaxy Tab S6 (Android 9.0)
      15:21
    • Lenovo Tab P11 Pro (Android 10.0)
      15:04
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      14:50
    • Amazon Fire HD 10 (2023)
      14:35
    • Huawei MatePad Pro 12.6 (HarmonyOS 2)
      14:34
    • Amazon Fire HD 10 (2019) (Fire OS 7.3.1.9)
      13:34
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      13:25
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      13:23
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      13:09
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      12:55
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      12:39
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      12:27
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021) (iPadOS 14.5.1)
      12:09
    • Huawei MatePad Pro (Android 10.0)
      11:54
    • Apple iPad Air 13" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      11:54
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      11:39
    • Lenovo Tab P11 (Android 10.0)
      11:34
    • Apple iPad mini (2021) (iPadOS 15.2)
      11:32
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      11:30
    • Apple iPad Air (2022) (iPadOS 15.4)
      11:23
    • Samsung Galaxy Tab S7+ (Android 10.0)
      10:47
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      10:45
    • Apple iPad (2020) (iPadOS 14.0.1)
      10:20
    • Apple iPad Air (2020) (iPadOS 14.1)
      10:10
    • Apple iPad Pro 11" (2018) (iPadOS 14.0.1)
      10:02
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      9:54
Einheit: Stunden, Minuten

Bei der Akkulaufzeit in YouTube schneidet das MatePad 11.5" überraschend etwas schlechter als das MatePad 11.5"S ab, obwohl der Akku größer ist. Mit rund 12,5 Stunden liegt es aber eine Stunde vor dem Apple iPad 11.

Im Akkutest des PCMark dreht sich das Bild dann hingegen und das MatePad 11.5" liegt fast eine Stunde vor dem MatePad 11.5"S. Auch die schnelleren OLED-Tablets von Huawei werden in diesem Test geschlagen. Einen normalen Tag mit dem Tablet zu arbeiten, ohne es laden zu müssen, ist somit aber problemlos möglich.

Maße, Gewicht und Konnektivität

Wi-Fi 6 statt Wi-Fi 7

Anders als das neue MatePad Pro 12.2 verfügt das MatePad 11.5" noch nicht über Wi-Fi 7, sondern bleibt bei Wi-Fi 6 mit 2,4 und 5 GHz. Darüber hinaus wird Bluetooth 5.2 unterstützt, NearLink wie erwähnt nicht und auch auf GPS muss beim Einsteiger-Modell verzichtet werden. Der USB-C-Anschluss des Tablets ist zudem nach USB-2.0-Standard ausgelegt, während er bei den teureren Modellen USB 3.0 unterstützt.

Deutlich dünner

Das neue MatePad 11.5" wiegt mit 515 Gramm 16 Gramm mehr als sein direkter Vorgänger. Auch die Abmessungen haben sich geringfügig geändert. Das neue Tablet misst 262,6 × 177,5 × 6,1 mm, während das alte Modell bei 260,9 × 176,8 × 6,85 mm liegt. Minimal gewachsene Abmessungen in der Fläche stehen also einem deutlich dünneren Design gegenüber. Das iPad 11 ist mit 7 mm ebenfalls dicker als das MatePad.

MatePad 11,5" (2025): USB-C und Lautsprecher
MatePad 11,5" (2025): USB-C und Lautsprecher

Das Gehäuse selbst ist als Unibody aus Aluminium gefertigt. Die Verarbeitungsqualität ist auch einige Preisklassen unter dem Spitzenmodell erneut tadellos. Den deutlich günstigeren Preis sieht man dem MatePad 11.5" nicht an.

Rückseite des MatePad 11,5" (2025)
Rückseite des MatePad 11,5" (2025)

Vier Lautsprecher und zwei Mikrofone

Mit vier Lautsprechern, zwei auf jeder kurzen Seite des Tablets, bietet das MatePad 11.5" Stereo-Klang. Diesen kann auch das iPad vorweisen, nutzt dafür aber – auch wenn es die Bohrungen des Gehäuses anders aussehen lassen – insgesamt nur zwei Lautsprecher. Bei den Mikrofonen gibt es hingegen mit je zwei zwischen den beiden Kontrahenten einen Gleichstand.

MatePad 11,5" (2025): USB-C und Lautsprecher
MatePad 11,5" (2025): USB-C und Lautsprecher
MatePad 11,5" (2025): Power-Taste und Lautsprecher
MatePad 11,5" (2025): Power-Taste und Lautsprecher
MatePad 11,5" (2025): USB-C mit 40 Watt und Stereo-Lautsprecher
MatePad 11,5" (2025): USB-C mit 40 Watt und Stereo-Lautsprecher

Kamera

Die Kamera des MatePad 11.5" ist eine typische Tablet-Kamera. Zu viele Erwartungen sollten Nutzer an sie nicht haben. Für Schnappschüsse im Notfall ist sie zweifellos geeignet, aber im Normalfall greift man auf das Smartphone zurück.

MatePad 11,5" (2025): 13-Megapixel-Kamera ohne Blitz
MatePad 11,5" (2025): 13-Megapixel-Kamera ohne Blitz
MatePad 11,5" (2025): Ohne Hülle guckt die Kamera etwas hervor
MatePad 11,5" (2025): Ohne Hülle guckt die Kamera etwas hervor
Kamera des MatePad 11,5" (2025) ohne Blitz (vorne) und MatePad 11,5"S (hinten)
Kamera des MatePad 11,5" (2025) ohne Blitz (vorne) und MatePad 11,5"S (hinten)

Die Hauptkamera an der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf, bietet eine Blende von f/1.8 und einen Autofokus. Einen Blitz hat Huawei bei diesem Modell nicht verbaut. Videos können maximal in 1080p mit 30 FPS aufgezeichnet werden. Gleiches gilt für die Frontkamera, die 8 Megapixel, f/2.0-Blende und eine Festbrennweite bietet.

MatePad 11,5" (2025): Frontkamera und Lichtsensor
MatePad 11,5" (2025): Frontkamera und Lichtsensor

Fazit

Das MatePad 11.5" punktet im Test vor allem mit drei Dingen. Erstens mit seinem sehr guten matten PaperMatte-Display. Zweitens mit seinem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Und drittens mit seiner Vielseitigkeit beim Einsatz des M-Pencil und der Tastatur. Die Kombination aus all diesem sucht man bei der Konkurrenz vergebens. Mit PaperMatte-Display, Tastatur und M-Pencil kostet es regulär nur 449 Euro, zum Start ist dieses Paket sogar schon für 389 Euro erhältlich. Das Apple iPad mit Tastatur und Pencil kostet hingegen 917 Euro – und bietet dann kein mattes Display. Was Huawei dem Käufer zu diesem Preis bietet, ist tatsächlich sehr beachtenswert.

MatePad 11,5" (2025) mit Keyboard und Stift
MatePad 11,5" (2025) mit Keyboard und Stift

Im Vergleich zu den sehr viel teureren Modellen wie einem MatePad Pro 12.2 (2025) (Test) mit Tandem-OLED-Display muss man dafür natürlich Abstriche in Kauf nehmen. Das MatePad 11.5" bietet im Vergleich kein OLED-Display, kein Wi-Fi 7, kein NearLink, keinen Fingerabdrucksensor, lädt langsamer, nutzt ein langsameres SoC und hat breitere schwarze Ränder.

Vergleicht man das MatePad 11.5" mit dem Apple iPad, ist ersteres nicht nur deutlich günstiger, sondern bietet auch eine längere Akkulaufzeit, vorinstallierte Apps wie Go Paint und Notes, Laden und magnetische Befestigung des Stifts am Tablet und ein 120-Hz-Display, während Apple auf ein 60-Hz-LCD setzt. Und diesen Unterschied bei der Bildwiederholrate merkt man im Alltag sehr deutlich. Das iPad ist dafür bei grafiklastigen Apps deutlich im Vorteil, seine GPU schlägt die des MatePads klar, und bietet Touch ID. Was Apple aber in die Waagschale werfen kann, ist die enorme App-Unterstützung für das eigene Tablet. Während es für das iPad jede beliebige App – wenn auch teils teurer – gibt, muss man beim MatePad 11.5" zunächst den Aurora Store installieren, um überhaupt auf alle Android-Apps Zugriff zu haben. Und viele Drittanbieter-Apps sind deutlich besser für das iPad optimiert als für ein Android-Tablet – eine Baustelle, mit der Android schon lange zu kämpfen hat.

Hülle mit Kickstand und Tastatur lassen sich auch beim MatePad 11,5" (2025) trennen
Hülle mit Kickstand und Tastatur lassen sich auch beim MatePad 11,5" (2025) trennen

Unabhängig von diesem Vergleich, denn das Folgende gilt für beide Hersteller, sollte Huawei selbst eine Möglichkeit bieten, Dateien wie PDFs und Word-Dokumente einfacher drahtlos zwischen Tablet und Windows-PC zu übertragen, wie es mit Huawei Share bei hauseigenen Huawei-Notebooks bereits hervorragend funktioniert. Hier sollte man als Nutzer nicht erst nach passenden Drittanbieter-Apps suchen müssen, die diese Aufgabe erfüllen. Denn ein Tablet, das man in Schule, Studium oder Beruf einsetzt, wird häufig nicht autark genutzt, sondern in Kombination mit einem PC, auf den die Daten im Idealfall ohne Zutun des Nutzers synchronisiert werden. Schon das Verbinden eines Tablets über USB wirkt heutzutage, wo alles drahtlos funktioniert, aus der Zeit gefallen.

Die Verarbeitungsqualität und auch das eingesetzte IPS-Display des MatePad 11.5" überzeugen im Test. Den Preis des Tablets merkt man beiden Punkten nicht an.

Huawei MatePad 11.5" (2025) (256 GB)
19.08.2025
  • reflexionsarmes PaperMatte-Display
  • helles LCD
  • hoher Kontrast
  • 120 Hz
  • praktisches 3:2 Seitenverhältnis
  • hervorragende Verarbeitung
  • gute Stereo-Lautsprecher
  • Smart Magnetic Keyboard
  • M-Pencil
  • ab Werk keine Google-Apps
  • unnötige Bloatware

ComputerBase hat das MatePad 11.5" (2025) mit M-Pencil und Smart Magnetic Keyboard leihweise unter NDA von Huawei zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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