Huawei MatePad 11.5 S (2026) im Test: Verbessertes mattes PaperMatte-Display trifft auf neuen Stift

Frank Hüber
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Huawei MatePad 11.5 S (2026) im Test: Verbessertes mattes PaperMatte-Display trifft auf neuen Stift

Huawei stattet das neue MatePad 11.5 S 2026 mit besserem PaperMatte-Display, mehr RAM, M-Pencil Pro und schnellerem SoC aus. Vor allem das Display überzeugt erneut. Die Akkulaufzeit fällt hingegen kürzer als beim Vorgänger aus. Der Test liefert alle Details.

Huawei bringt das MatePad 11.5 S in einer aktualisierten Version auf den Markt, die abermals über ein verbessertes, mattes PaperMatte-Display verfügt. Optional mit Stift und Keyboard soll das Tablet vor allem auch unterwegs zum Arbeiten oder für Kreative eine Alternative darstellen, denn matte Displays bei Tablets sucht man abseits von Huawei zwar nicht gänzlich vergebens, aber preislich unterbietet Huawei Apple (ab 1.959 Euro) weiterhin um Längen.

Das Huawei MatePad 11.5 S ist in den Farben Grau und Grün ab heute im Online-Store von Huawei und im Handel erhältlich. Je nach Ausführung liegt die unverbindliche Preisempfehlung für das MatePad 11.5 S bei 399 Euro oder bei 499 Euro im Bundle mit dem Huawei Smart Magnetic Keyboard. Der interne Speicher ist immer 256 GB groß. Beim Kauf des Bundles können Kunden den Huawei M-Pencil Pro zu einem Aufpreis von 30 Euro erwerben; ohne Bundle beträgt der Aufpreis 50 Euro. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Preis somit unverändert.

MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro

Zum Start erhalten Kunden, die das Huawei MatePad 11.5 S einzeln oder im Bundle mit dem Keyboard im Huawei-Online-Store oder Flagship Store Berlin bis zum 19.02.2026 erwerben, 30 Euro Rabatt auf das MatePad 11.5 S.

Die Neuerungen des MatePad 11.5 S 2026

Da ComputerBase bereits den Vorgänger, das MatePad 11.5 S (2024) im Test hatte, werden in diesem Test insbesondere die Unterschiede zum Vorgänger beleuchtet. Was hat Huawei angepasst, verändert, verbessert oder auch verschlechtert?

Mehr Arbeitsspeicher

Auch wenn die Arbeitsspeicherpreise derzeit nur den Weg nach oben zu kennen scheinen, verbaut Huawei im neuen MatePad 11.5 S (2026) 12 statt bisher 8 GB RAM. Der interne Speicher bleibt mit 256 GB hingegen unverändert. Auf einen zusätzlichen Steckplatz für Speicherkarten müssen Käufer verzichten, was bei dieser Speichergröße noch zu verschmerzen ist.

Klareres PaperMatte-Display

Auch das neue Modell setzt auf ein 11,5-Zoll-PaperMatte-LC-Display mit matter Oberfläche und einem praktischen Seitenverhältnis von 3:2, das erneut eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 30 bis 144 Hz unterstützt. Die Auflösung beträgt 2.800 × 1.840 Pixel, was in 291 ppi resultiert. Das Bild ist also gestochen scharf. Auch die Helligkeit des Bildschirms gibt Huawei unverändert mit 500 cd/m² an. Bei der Farbdarstellung kann der Nutzer neben sRGB auch den P3-Farbraum auswählen.

MatePad 11.5 S mit magnetisch befestigtem M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit magnetisch befestigtem M-Pencil Pro

Neu im Vergleich zum Vorgänger ist jedoch die PaperMatte-Beschichtung, die Huawei mit nahezu jedem neuen Tablet verbessert. Beim PaperMatte-Display des MatePad 11.5 S 2026 handelt es sich um dasselbe PaperMatte-Display wie beim MatePad 12 X (2025) (Test). Es handelt sich somit zwar nicht um das augenfreundliche PaperMatte-Display der 3. Generation mit zirkular polarisiertem Licht, das Huawei im neuen MatePad 11,5" (2025) (Test) einsetzt, sondern um eine angepasste Variante der 2. Generation.

Eine neue Beschichtung reduziert im Vergleich zum Vorgänger somit die Reflexionen und die Oberfläche fällt glatter aus. Im direkten Vergleich fühlt sich das PaperMatte-Display auch anders an und man gleitet mit oder ohne Zubehör noch leichter über die Oberfläche. Generell rutschen Finger und Stifte, anders als man vermuten würde, über die matte PaperMatte-Oberfläche generell leichter als über Glossy-Displays der Konkurrenz.

MatePad 11.5 S mit mattem Display und neuem M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit mattem Display und neuem M-Pencil Pro

Auch beim Blick auf das Tablet ist der Unterschied beim Display sichtbar, denn der leicht bläuliche Schimmer, den man im ausgeschalteten Zustand beim Vorgänger sieht, ist nun verschwunden, und bei eingeschaltetem Display wirken insbesondere Objekte und Schrift auf hellem Hintergrund klarer.

Bildvergleich: MatePad 11.5 S 2026 mit neuem PaperMatte-Display MatePad 11.5 S 2024 mit altem PaperMatte-Display

Die Vorzüge, dass direkt auf das Display treffendes Licht diffus gebrochen und nicht reflektiert wird, so dass sich das Display etwa auch bei seitlich einfallendem Licht gut ablesen lässt, behält das neue Modell. Dafür wirken matte Displays immer etwas unschärfer als ihre spiegelnden Pendants mit ansonsten identischen technischen Eigenschaften. Dank der hydrophoben und ölbeständigen matten Schicht sind Fingerabdrücke auf dem Bildschirm hingegen kaum zu sehen.

Einen direkten Vergleich mit einem spiegelnden iPad zeigt der Test des MatePad 11.5 S (2024).

Spiegelung und Reflexion auf dem Display des iPad Air (links) und MatePad 11.5"S (rechts)
Spiegelung und Reflexion auf dem Display des iPad Air (links) und MatePad 11.5"S (rechts)

Helligkeit und Kontrast des Displays

Huawei gibt die Helligkeit des Bildschirms wie erwähnt erneut mit 500 cd/m² an. Im Test werden bei vollflächiger Darstellung von Weiß 482 cd/m² gemessen – etwas mehr als die 466 cd/m² des Vorgängers. Ein verbesserter Schwarzwert des Bildschirms sorgt für einen Kontrast von nunmehr 1.674:1, während der Vorgänger noch auf 1.226:1 kam.

Diagramme
Display-Helligkeit max.
  • Automatikmodus 100% APL:
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025)
      1.118
      Weißpunkt: ca. 6.840 Kelvin
    • Apple iPad Pro 11" (2024)
      1.010
      Weißpunkt: ca. 6.600 Kelvin
    • Apple iPad Pro 13" (2025)
      989
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024)
      956
      Weißpunkt: ca. 6.880 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S11
      952
      Weißpunkt: ca. 7.120 Kelvin
    • Huawei MatePad 12 X (2024)
      941
      Weißpunkt: ca. 7.380 Kelvin
    • Huawei MatePad 12X (2025)
      892
      Weißpunkt: ca. 7.430 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025)
      800
      Weißpunkt: ca. 6.800 Kelvin
    • Xiaomi Pad 6S Pro
      625
      Weißpunkt: ca. 7.450 Kelvin
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021)
      616
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra
      613
      Weißpunkt: ca. 6.900 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra
      601
      Weißpunkt: ca. 7.100 Kelvin
    • Apple iPad Air 13" (2024)
      592
      Weißpunkt: ca. 6.900 Kelvin
    • Apple iPad Pro 11" (2018)
      591
      Weißpunkt: ca. 7.000 Kelvin
    • Huawei MatePad 11.5" (2025)
      585
      Weißpunkt: ca. 7.360 Kelvin
    • Apple iPad Air (2022)
      528
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Apple iPad mini (2021)
      524
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Apple iPad (2025)
      524
      Weißpunkt: ca. 6.400 Kelvin
    • Google Pixel Tablet
      513
      Weißpunkt: ca. 6.900 Kelvin
    • Apple iPad Air (2020)
      496
      Weißpunkt: ca. 6.500 Kelvin
    • Lenovo Tab P11 Pro
      496
      Weißpunkt: ca. 7.800 Kelvin
    • Xiaomi Pad 5
      496
      Weißpunkt: ca. 7.280 Kelvin
    • Huawei MatePad 11.5 S (2026)
      482
      Weißpunkt: ca. 7.470 Kelvin
    • Deutsche Telekom T Tablet
      474
      Weißpunkt: ca. 8.450 Kelvin
    • Amazon Fire HD 8 (2020)
      470
      Weißpunkt: ca. 6.680 Kelvin
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024)
      466
      Weißpunkt: ca. 7.980 Kelvin
    • Apple iPad (2020)
      464
      Weißpunkt: ca. 6.600 Kelvin
    • Amazon Fire Max 11
      462
      Weißpunkt: ca. 7.250 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro
      454
      Weißpunkt: ca. 8.800 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S7+
      438
      Weißpunkt: ca. 7.040 Kelvin
    • Amazon Fire HD 8
      437
      Weißpunkt: ca. 6.250 Kelvin
    • Lenovo Tab Extreme
      420
      Weißpunkt: ca. 7.700 Kelvin
    • Amazon Fire HD 10 (2023)
      416
      Weißpunkt: ca. 6.750 Kelvin
    • Lenovo Tab P11
      408
      Weißpunkt: ca. 7.300 Kelvin
    • Amazon Fire HD 10 (2021)
      400
      Weißpunkt: ca. 6.950 Kelvin
    • Amazon Fire HD 10 (2019)
      392
      Weißpunkt: ca. 5.890 Kelvin
    • Samsung Galaxy Tab S6
      377
      Weißpunkt: ca. 6.030 Kelvin
    • Huawei MatePad Pro 12.6
      375
      Weißpunkt: ca. 7.570 Kelvin
    • Honor Pad 8
      373
      Weißpunkt: ca. 7.800 Kelvin

Ab Werk ist der Bildschirm mit einer Farbtemperatur von 7.470 K deutlich zu kühl abgestimmt. Wählt man in den Einstellungen die Option für natürliche Farbtöne, ist die Farbtemperatur mit 6.570 K hingegen nah am Optimum von 6.500 K. Die minimale Helligkeit liegt bei unter 2 cd/m², so dass das Tablet auch bei völliger Dunkelheit problemlos genutzt und weit genug heruntergeregelt werden kann.

Dicker und schwerer als der Vorgänger

Die Veränderungen sorgen dafür, dass das PaperMatte 11.5 S (2026) mit 515 Gramm 5 Gramm schwerer als der Vorgänger ist und mit 6,35 mm auch etwas dicker ausfällt als der 6,2 mm dicke Vorgänger. Am Aluminium-Unibody-Gehäuse hat sich per se jedoch nichts geändert. Es misst nunmehr 261 × 177,3 × 6,35 mm.

Rückseite des MatePad 11.5 S
Rückseite des MatePad 11.5 S

Am Gehäuse und an der Verarbeitungsqualität gibt es absolut nichts zu kritisieren. Sie ist hervorragend und das Tablet liegt mit seinen abgerundeten Rändern angenehm in der Hand.

Schnelleres Laden des Akkus

Der unverändert eine Kapazität von 8.800 mAh bietende Akku kann nun mit bis zu 40 statt 22,5 Watt geladen werden. Das reduziert die Ladezeit des Tablets auf rund 140 Minuten. Ein passendes USB-C-Kabel und Netzteil legt Huawei dem Tablet bei.

Über USB-C lädt das MatePad 11.5 S nun mit bis zu 40 Watt
Über USB-C lädt das MatePad 11.5 S nun mit bis zu 40 Watt

Die Akkulaufzeit des MatePad 11.5 S

Mit einem 8.800 mAh starken Akku ist das Huawei MatePad 11.5 S für seine Größe gut ausgestattet. In der Vergangenheit haben leistungsstärkere SoCs in den Huawei-Tablets aber häufig dafür gesorgt, dass die Akkulaufzeit von Generation zu Generation kürzer wurde, weshalb auch dem neuen MatePad 11.5 S (2026) auf den Zahn gefühlt wird.

Diagramme
YouTube-Akkutest 200 cd/m²
    • Apple iPad Pro 13" (2025) (iPadOS 26.0.1)
      20:59
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      20:40
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11)
      20:05
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      18:08
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      17:44
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      17:17
    • Amazon Fire HD 10 (2021) (Fire OS 7.3.1.9)
      17:01
    • Amazon Fire HD 8 (2020) (Fire OS 7.3.1.4)
      16:50
    • Apple iPad Pro 11" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      16:09
    • Huawei MatePad 12X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      15:51
    • Samsung Galaxy Tab S11 (Android 16)
      15:33
    • Samsung Galaxy Tab S6 (Android 9.0)
      15:21
    • Lenovo Tab P11 Pro (Android 10.0)
      15:04
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      14:50
    • Amazon Fire HD 10 (2023)
      14:35
    • Huawei MatePad Pro 12.6 (HarmonyOS 2)
      14:34
    • Amazon Fire HD 10 (2019) (Fire OS 7.3.1.9)
      13:34
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      13:25
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      13:23
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      13:09
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      12:55
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      12:39
    • Huawei MatePad 12X (2025) (HarmonyOS 4.3)
      12:38
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      12:27
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021) (iPadOS 14.5.1)
      12:09
    • Huawei MatePad Pro (Android 10.0)
      11:54
    • Apple iPad Air 13" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      11:54
    • Huawei MatePad 11.5 S (2026) (HarmonyOS 4.3)
      11:45
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      11:39
    • Lenovo Tab P11 (Android 10.0)
      11:34
    • Apple iPad mini (2021) (iPadOS 15.2)
      11:32
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      11:30
    • Apple iPad Air (2022) (iPadOS 15.4)
      11:23
    • Samsung Galaxy Tab S7+ (Android 10.0)
      10:47
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      10:45
    • Apple iPad (2020) (iPadOS 14.0.1)
      10:20
    • Apple iPad Air (2020) (iPadOS 14.1)
      10:10
    • Apple iPad Pro 11" (2018) (iPadOS 14.0.1)
      10:02
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      9:54
Einheit: Stunden, Minuten

Auch das neue MatePad 11.5 S verliert im Vergleich zu seinem Vorgänger. Im YouTube-Akkutest sind es über eine Stunde (rund 12 Prozent), im PCMark knapp 30 Minuten (rund 4 Prozent), die das neue Modell kürzer durchhält als der Vorgänger.

Ein iPad 11 (A16, 2025) (Test) kann damit zwar gerade noch geschlagen werden, das iPad Pro hält aber wesentlich länger durch.

M-Pencil Pro wird unterstützt

Neu ist auch, dass das MatePad 11.5 S (2026) direkt den verbesserten Huawei M-Pencil Pro unterstützt, den das Unternehmen mit dem Huawei MatePad 12X 2025 (Test) vorgestellt hatte. Neben neuen Funktionen bietet er auch eine Taste am Ende, um jederzeit schnell Notizen aufrufen zu können.

Die verschiedenen Spitzen des M-Pencil Pro
Die verschiedenen Spitzen des M-Pencil Pro
M-Pencil Pro mit abgeschraubter Spitze
M-Pencil Pro mit abgeschraubter Spitze

Zwar lässt sich der M-Pencil Pro inzwischen auch mit dem alten MatePad 11.5 S verbinden, das derzeit HarmonyOS 4.2.0.203 nutzt, aber die neuen Funktionen und die Taste können nicht genutzt werden. Das neue MatePad 11.5 S (2026) nutzt im Test HarmonyOS 4.3.0.112. Beide basieren auf Android 12 (AOSP).

Der M-Pencil rastet im Landscape-Modus magnetisch an der oberen Seite des Tablets ein, wo er auch kabellos über das Tablet geladen wird. An der Unterseite des Tablets befinden sich bei dieser Ausrichtung drei Ladekontakte, die aber nicht für das Tablet gedacht sind, sondern für das Smart Magnetic Keyboard. Letzteres verfügt selbst über einen kleinen Akku, der so aufgeladen wird.

MatePad 11.5 S mit magnetisch befestigtem M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit magnetisch befestigtem M-Pencil Pro

Die Tasten zum Ein- und Ausschalten und für die Lautstärkesteuerung sind oben beziehungsweise an der rechten Seite platziert, wenn das Tablet hochkant genutzt wird.

Lautstärketasten und Power-Button des MatePad 11.5 S
Lautstärketasten und Power-Button des MatePad 11.5 S
Der arretierte M-Pencil Pro lässt die Mikrofone des MatePad 11.5 S frei
Der arretierte M-Pencil Pro lässt die Mikrofone des MatePad 11.5 S frei

Auf den neuen M-Pencil Pro ist ComputerBase bereits im Test des MatePad 12 X 2025 genauer eingegangen. Auf die Möglichkeiten des Zeichnens mit der GoPaint-App ist ComputerBase im Test des MatePad 11.5 S 2024 genau eingegangen.

Kirin T92C mit Maleoon 920A

Auch ein angepasster Prozessor steckt im neuen MatePad 11.5 S (2026). Anstelle des Kirin 9000WL aus dem Vorgänger kommt der Kirin T92C zum Einsatz.

  MatePad 11.5 S (2026) MatePad 11.5 S (2024)
SoC und Takt Kirin T92C
1 × Taishan Big mit 2,30 GHz (2 Threads)
4 × Taishan Mid mit 2,00 GHz
3 × Cortex A510 mit 1,60 GHz
Kirin 9000WL
1 × Taishan Big mit 2,49 GHz (2 Threads)
3 × Taishan Mid mit 2,15 GHz
4 × Cortex A510 mit 1,53 GHz
GPU Maleoon 920A Maleoon 910

Ob diese über Tools ausgelesenen Informationen so stimmen, ist allerdings noch nicht ganz sicher, denn normalerweise setzt Huawei bei den Kirin-Prozessoren auf ein 1+3+4-Cluster mit acht Kernen und zwölf Threads.

Auf den neuen Kirin 9030 Pro mit Maleoon 935 GPU, wie ihn Huawei im Mate 80 Pro einsetzt, muss das Tablet somit aber verzichten.

MatePad 11.5 S in Benchmarks

Also wird auch das neue MatePad 11.5 S durch den Benchmark-Parcours von ComputerBase geschickt und insbesondere die Veränderung gegenüber dem Vorgänger betrachtet. Wie immer gilt, dass Huawei aufgrund der Sanktionen keinen Zugriff auf die neueste Chip-Technologie mehr hat und deshalb keine High-End-Tablets produzieren kann.

Diagramme
3DMark Sling Shot Extreme Unlimited (Metal/OpenGL ES 3.1)
    • Samsung Galaxy Tab S11 (Android 16)
      24.856
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      14.800
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      13.589
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      11.050
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      9.814
    • Apple iPad Pro 11" (2018) (iPadOS 14.0.1)
      9.446
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      9.382
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      8.921
    • Huawei MatePad Pro 12.6 (HarmonyOS 2)
      8.582
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      8.036
    • Samsung Galaxy Tab S7+ (Android 10.0)
      7.885
    • Huawei MatePad 12X (2025) (HarmonyOS 4.3)
      7.336
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11.0)
      7.078
    • Huawei MatePad 11.5 S (2026) (HarmonyOS 4.3)
      6.993
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      6.566
    • Apple iPad mini (2021) (iPadOS 15.2)
      6.564
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      6.377
    • Apple iPad Pro 12,9" (2021) (iPadOS 14.5.1)
      6.325
    • Apple iPad Air (2020) (iPadOS 14.1)
      6.171
    • Huawei MatePad Pro (Android 10.0)
      6.013
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      6.013
    • Samsung Galaxy Tab S6 (Android 9.0)
      5.608
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      5.354
    • Apple iPad (2020) (iPadOS 14.0.1)
      4.919
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      2.518
    • Lenovo Tab P11 Pro (Android 10.0)
      2.432
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      2.411
    • Amazon Fire HD 10 (2023) (Fire OS 8.3.2.1)
      1.488
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      1.377
    • Lenovo Tab P11 (Android 10.0)
      1.200
    • Amazon Fire HD 10 (2019) (Fire OS 7.3.1.9)
      1.144
    • Amazon Fire HD 10 (2021) (Fire OS 7.3.1.9)
      1.130
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      883
    • Amazon Fire HD 8 (2020) (Fire OS 7.3.1.4)
      656
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      nicht unterstützt
    • Apple iPad Pro 13" (2025) (iPadOS 26.0.1)
      nicht unterstützt
Einheit: Punkte

Im 3DMark liegt das MatePad 11.5 S (2026) so je nach Test zwischen 9 und 22 Prozent vor seinem direkten Vorgänger. Auch im Stresstest bleibt die Leistung durchgängig gleich, Probleme mit einem Heruntertakten aufgrund zu hoher Hitzeentwicklung gibt es nicht.

Aber auch günstigere Einstiegs-Tablets wie das iPad A16 sind mehr als doppelt so schnell wie das MatePad 11.5 S.

Geekbench 6.3
Geekbench 6.3 – Multi-Core Total
    • Apple iPad Pro 13" (2025) (iPadOS 26.0.1)
      16.513
    • Apple iPad Pro 11" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      14.666
    • Apple iPad Air 13" (2024) (iPadOS 17.5.1)
      10.032
    • Apple iPad Air 11" (2022) (iPadOS 17.5.1)
      8.712
    • Samsung Galaxy Tab S11 (Android 16)
      8.553
    • Apple iPad (2025) (iOS 18.3.2)
      6.152
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      5.232
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      4.909
    • Huawei MatePad 12X (2025) (HarmonyOS 4.3)
      4.501
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      4.455
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      4.274
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      3.699
    • Google Pixel Tablet (Android 14)
      3.696
    • Huawei MatePad 11.5 S (2026) (HarmonyOS 4.3)
      3.601
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      3.595
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      3.546
Einheit: Punkte

Der Geekbench offenbart dann, dass die höhere Leistung vor allem aus einer gesteigerten Single-Core- sowie GPU-Leistung stammt. Die GPU legt in Geekbench rund 30 Prozent zu, der Single-Core-Score rund 18 Prozent. Der Multi-Core-Score bleibt hingegen quasi unverändert.

Der sonst an dieser Stelle gemessene GFXBench wurde Ende 2025 eingestellt und kann deshalb derzeit nicht mehr für die Tests genutzt werden.

Diagramme
PCMark Work 3.0
    • Samsung Galaxy Tab S11 (Android 16)
      17.567,0
    • Samsung Galaxy Tab S9 Ultra (Android 13)
      16.567,0
    • Xiaomi Pad 6S Pro (Android 14)
      16.387,0
    • Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (Android 12)
      14.538,0
    • Lenovo Tab Extreme (Android 13)
      13.528,0
    • Huawei MatePad Pro 13.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      11.630,0
    • Xiaomi Pad 5 (Android 11.0)
      11.211,0
    • Huawei MatePad 11.5" (2025) (HarmonyOS 4.3)
      10.350,0
    • Google Pixel Tablet (Android 14)
      10.303,0
    • Google Pixel Tablet (Android 13)
      10.157,0
    • Huawei MatePad 12X (2025) (HarmonyOS 4.3)
      9.965,0
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2025) (HarmonyOS 4.3)
      9.837,0
    • Huawei MatePad 11.5 S (2026) (HarmonyOS 4.3)
      9.605,0
    • Huawei MatePad Pro 12.2 (2024) (HarmonyOS 4.2)
      9.570,0
    • Huawei MatePad 11.5"S (2024) (HarmonyOS 4.2)
      9.285,0
    • Huawei MatePad 12 X (2024) (HarmonyOS 4.2)
      8.854,0
    • Deutsche Telekom T Tablet (Android 13)
      8.354,0
    • Amazon Fire Max 11 (Fire OS 8.3.1.9)
      7.249,0
    • Honor Pad 8 (Android 12)
      6.746,0
    • Amazon Fire HD 10 (2021) (Fire OS 7.3.1.9)
      5.320,0
    • Amazon Fire HD 10 (2019) (Fire OS 7.3.1.9)
      5.293,0
    • Amazon Fire HD 8 (Fire OS 8.3.1.2)
      5.030,0
    • Amazon Fire HD 10 (2023) (Fire OS 8.3.2.1)
      5.005,0
Einheit: Punkte

Im PCMark Work fällt der Unterschied gering aus, in den Browser-Benchmarks legt das neue MatePad hingegen um über 30 Prozent zu. Der PCMark Storage stürzte im Test reproduzierbar ab, weshalb für ihn kein Wert ermittelt werden konnte.

Mit dem SoC sind die Unterschiede zwischen 2026er und 2024 Generation abschließend behandelt, es gibt jedoch einige weitere Funktionen, die das Tablet von seinem Vorgänger übernommen hat.

Dazu gehört unter anderem die Konnektivität. Auch das MatePad 11.5 S 2026 bietet Wi-Fi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax) mit 2x2 MIMO und Dualband (2,4 und 5 GHz) sowie Bluetooth 5.2, wobei auch AAC und LDAC als Audio-Codecs unterstützt werden. Für die Kommunikation zum M-Pencil und dem Keyboard setzt Huawei wie gewohnt auf das eigene NearLink-Funkprotokoll. Für das Verbinden des Tablets mit Computern und zum Aufladen ist USB-C nach USB-3.0-Standard an Bord.

MatePad 11.5 S mit magnetisch befestigtem M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit magnetisch befestigtem M-Pencil Pro

GPS zur Positionsbestimmung bietet auch das neue Modell nicht, aber erneut die Netzwerkortung. Hierbei scannt das Gerät zur Positionsbestimmung umliegende WLANs und misst deren Signalstärke (RSSI). Diese Daten werden mit einer Datenbank abgeglichen, die die Position der WLANs kennt. Durch dieses WiFi-Fingerprinting ist je nach Region eine sehr genaue Positionsbestimmung auch ohne GPS möglich. Ist man allerdings in Bereichen ohne WLAN, kann auch keine Position bestimmt werden.

Neben einem Gyroskop verbaut Huawei im Tablet einen Gravitationssensor, einen optischen Umgebungslichtsensor zur Helligkeitsanpassung des Displays und ein Hallsensor.

Unveränderte Kameras

Auch an den beiden Kameras hat sich nichts geändert. Auch das neue Modell verfügt über eine Hauptkamera mit 13-MP-Sensor mit f/1.8 Blende sowie einem Autofokus und LED-Blitz. Die Bildauflösung der Hauptkamera beträgt 4.160 × 3.120 Pixel, Videos kann sie in Full HD mit 1.920 × 1.080 Pixeln bei 30 FPS aufnehmen. Die Kamera ragt aus dem Gehäuse heraus, was dazu führt, dass das Tablet ohne passende Hülle kippelt.

Die Hauptkamera des MatePad 11.5 S
Die Hauptkamera des MatePad 11.5 S

Die Frontkamera ist wieder an der langen Seite des Tablets platziert, so dass sie sich insbesondere für Videokonferenzen eignet, wenn das Tablet aufgestellt wird. Die Frontkamera setzt auf einen 8-MP-Sensor mit f/2.0 Blende und Fixed Fokus. Ihre Bildauflösung beläuft sich auf 3.264 × 2.448 Pixel, bei Videos wird ebenfalls Full HD geboten. Für mehr als Videoanrufe eignet sich die Frontkamera aber auch nicht. Auch die Hauptkamera lässt auf ihren Aufnahmen viele Details und Farbdynamik vermissen. Es bleibt also dabei, dass man für Fotos zum Smartphone greift und nicht zum Tablet.

Vier Lautsprecher und zwei Mikrofone

Das MatePad 11.5 S 2026 bietet insgesamt vier Lautsprecher, die im Stereo-Design rechts und links angeordnet sind, wenn das Tablet im Landscape-Modus genutzt wird. Zudem verfügt es über zwei Mikrofone, die bei dieser Ausrichtung im oberen Gehäuserand platziert sind.

Lautstärketasten und Mikrofone des MatePad 11.5 S
Lautstärketasten und Mikrofone des MatePad 11.5 S

Das Smart Magnetic Keyboard

Auch am zweigeteilten Smart Magnetic Keyboard gibt es keine Änderungen, so dass Tastatur und Hülle für die Rückseite mit Kickstand getrennt voneinander genutzt werden können. Die Kontakte an Tastatur und Tablet dienen, wie erwähnt, zum Aufladen des Akkus. Die eigentliche Verbindung zwischen Tastatur und Tablet erfolgt über NearLink. So lässt sich die Tastatur unabhängig vom Tablet platzieren. Wie bereits in anderen Tests erwähnt, hat dies jedoch den Nachteil, dass die Tastatur mit dem Tablet verbunden bleibt, auch wenn man sie entfernt. Damit die Bildschirmtastatur angezeigt wird, muss man das Keyboard erst manuell in den Einstellungen trennen.

MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
Dank Akku lässt sich die Tastatur auch getrennt vom Tablet nutzen
Dank Akku lässt sich die Tastatur auch getrennt vom Tablet nutzen
Dank Akku lässt sich die Tastatur auch getrennt vom Tablet nutzen
Dank Akku lässt sich die Tastatur auch getrennt vom Tablet nutzen

Mehrere Positionen, in denen das Tablet magnetisch festdockt, oder ein Fach für den M-Pencil Pro bietet das Smart Keyboard nicht.

Die Tastatur bietet 15-mm-Keycaps mit einem Tastenhub von 1,5 mm. Das Schreibgefühl auf der Tastatur ist angenehm, ebenso wie die Tastengröße. Ein paar Tasten sind in halber Größe ausgelegt. Zum Test steht nur das US-Layout zur Verfügung, die Erfahrung mit dem Vorgänger hat jedoch gezeigt, dass man sich – wie immer – zunächst an das Design der Tastatur gewöhnen muss.

MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
Im Keyboard-Cover ist ein Kickstand für das Tablet integriert
Im Keyboard-Cover ist ein Kickstand für das Tablet integriert

HarmonyOS 4.3 mit Update-Garantie

Wie bereits erwähnt wird das MatePad 11.5 S 2026 mit HarmonyOS 4.3 ausgeliefert, das auf Android 12 (AOSP) basiert. Huawei garantiert für das Tablet ebenso wie für alle aktuellen Geräte ab dem Ende des Produktzyklus Software-Updates für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Dies entspricht den aktuellen EU-Vorgaben und soll sicherstellen, dass Kunden langfristig von einer stabilen und sicheren Nutzung profitieren können.

Google Play Store, Netflix und Co installieren

Auch wenn HarmonyOS 4.3 auf Android basiert, wird auch das neue MatePad wegen der US-Handelsrestriktionen ohne vorinstallierten Google Play Store sowie vorinstallierte Google-Apps und -Dienste ausgeliefert. Stattdessen kommt Huaweis eigener App Store, die Huawei AppGallery zum Einsatz, in der die Apps von US-amerikanischen Unternehmen jedoch nicht angeboten werden dürfen.

MatePad 11.5 S (2026) nach der Installation zahlreicher Apps aus dem Aurora Store
MatePad 11.5 S (2026) nach der Installation zahlreicher Apps aus dem Aurora Store

Wer auf die Apps aus dem Google Play Store nicht verzichten möchte, kann mit wenigen, sehr einfachen Schritten eine adäquate Alternative einrichten, den Aurora Store. Installiert man den Aurora Store nach, können problemlos Netflix, Spotify und Google-Apps wie YouTube, Gmail, Chrome, Google Fotos, Google Kalender, Google Home und Google Maps installiert werden. Mit dem Aurora Store erhält man praktisch auch auf dem MatePad 11.5 S 2026 den Google Play Store, da der Aurora Store lediglich eine Schnittstelle zu den offiziellen Apps im Play Store herstellt, die Apps aber nicht selbst hostet. Deshalb bekommt man über ihn auch immer die aktuellsten App-Versionen und Updates und exakt die Dateien, die auch über den Play Store vertrieben werden – keine Malware oder ähnliches.

Mehr als das Installieren des Aurora Stores aus der AppGallery und das Anmelden im Aurora Store mit seinem Google Account ist nicht nötig, um auf alle Apps zugreifen zu können. Es bedarf keiner aufwendigen Anpassungen irgendwelcher Einstellungen oder Berechtigungen mehr.

Wer es dennoch genauer wissen möchte: Eine aufgrund des Testumfangs ausgelagerte Schritt-für-Schritt-Anleitung von ComputerBase erklärt, wie man die Google-Apps und –Dienste auf Huawei-Tablets wie dem MatePad 11.5 S installiert.

In einer zweiten Anleitung erläutert ComputerBase, wie man auf dem MatePad 12X Netflix mit Widevine-Level L1, Disney+, Spotify, Prime Video, Discord, Banking-Apps und Co richtig nutzen kann.

Fazit

Das neue MatePad 11.5 S 2026 bietet im Vergleich zum Vorgänger ein besseres Display und ist mitunter deutlich schneller. Allerdings geht dieses Leistungsplus zu Lasten der Akkulaufzeit, die erneut bei einem Nachfolger bei Huawei geringer ausfällt als beim Vorgänger. Zudem ist die Leistung absolut betrachtet weit hinter der – mitunter sogar günstigeren – Konkurrenz zurück. Huawei kann in dieser Hinsicht nur darauf setzen, dass für all jene, die mit dem Tablet nicht nur aufwendige 3D-Spiele spielen, die gebotene Leistung im Alltag völlig ausreichend ist.

MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
Über die drei Kontakte am MatePad 11.5 S wird das Keyboard geladen
Über die drei Kontakte am MatePad 11.5 S wird das Keyboard geladen

Am matten Display, dem M-Pencil Pro und der Zusammenarbeit beider sowie der Verarbeitung des Tablets gibt es im Alltag nämlich absolut nichts auszusetzen. Das ist, wie zuletzt von Huawei gewohnt, alles hervorragend gemacht. Das magnetische Keyboard bietet nicht nur Schutz, sondern ist unterwegs für mobiles Arbeiten auch tatsächlich völlig ausreichend, sobald man sich an die kombinierte Steuerung mit Tastatur und Finger gewöhnt hat.

Die Nische der matten Tablets belegt Huawei also auch mit dem neuen MatePad 11.5 S erneut sehr gut. Besitzern des Vorgängers liefert der Hersteller aber zu wenig Anreize für ein Upgrade, das MatePad 11.5 S 2026 ist eher bei einem Neukauf ohne halbwegs aktuelles MatePad im Besitz die richtige Option.

MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro
MatePad 11.5 S mit Smart Magnetic Keyboard und M-Pencil Pro

Mit 400 beziehungsweise 500 Euro (mit Keyboard), die das neue MatePad 11.5 S kostet, ist das Tablet in seiner Nische mit mattem Display und Qualität der Stifteingabe weiterhin perfekt positioniert.

Der fehlende Google Play Store ist bei einem Tablet im Alltag noch weniger ein Hindernis als bei Smartphones, kann aber Nutzer abschrecken – oder erst anlocken, die gerade keine Google-Dienste auf ihrem Tablet möchten, denn auch diese Nische gibt es durchaus.

Huawei MatePad 11.5 S (2026)
15.01.2026
  • reflexionsarmes, klares PaperMatte-Display
  • 144 Hz
  • praktisches 3:2 Seitenverhältnis
  • dünn und leicht
  • hervorragende Verarbeitung
  • gute Stereo-Lautsprecher
  • Smart Magnetic Keyboard
  • Unterstützung für M-Pencil Pro
  • kürzere Akkulaufzeit als der Vorgänger
  • Mittelklasse-SoC
  • ab Werk keine Google-Apps
  • Unnötige Bloatware

Und was weiterhin bei Huawei-Tablets Anlass zur Kritik ist, sind die vorinstallierten App-Verknüpfungen, die man erst löschen muss, die mehrfache Werbe-Aufforderung eine Reihe von Apps zu installieren, wenn man die AppGallery öffnet, und die standardmäßige Aktivierung der Einwilligung zum Werbe-Tracking bei der Einrichtung, das man manuell deaktivieren muss. Der Standard im Datenschutz ist Aus, nicht An, das muss auch Huawei noch so umsetzen.

ComputerBase hat das MatePad 11.5 S 2026 mit M-Pencil Pro und Smart Keyboard Cover leihweise von Huawei unter NDA zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.

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