App-Update für iPhone und iPad: Perplexity erhält Sprachassistenten-Funktion

Michael Schäfer
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App-Update für iPhone und iPad: Perplexity erhält Sprachassistenten-Funktion
Bild: Perplexity

Während sich Apple immer weiter von dem Ziel entfernt, den hauseigenen Sprachassistenten in das KI-Zeitalter zu überführen, schaffen andere Entwickler Fakten: So hat Perplexity seine iOS-App nun um eine Sprachassistenten-Funktion erweitert, die selbst auf älteren iPhones und iPads nutzbar ist.

Perplexity ersetzt Siri teilweise

Das hat das Unternehmen in einem Beitrag auf X bekannt gegeben. Der neue Assistent bietet bereits jetzt Funktionen, die Apple für Siri im Rahmen von Apple Intelligence angekündigt hat, deren Einführung jedoch mittlerweile nicht vor 2027 erfolgen dürfte. Sofern der App die erforderlichen Berechtigungen erteilt wurden, lassen sich über Perplexity unter anderem Benachrichtigungen und Kalendereinträge erstellen, Nachrichten versenden, Smart-Home-Geräte steuern sowie Tischreservierungen über Buchungsseiten vornehmen. Auch das Suchen und Abspielen von Musik und Videos ist nun über Spracheingabe möglich.

Aufrufen per Knopfdruck möglich

Darüber hinaus erlaubt die App die Interaktion mit dem Assistenten auch dann, wenn sie nicht im Vordergrund geöffnet ist. In diesem Fall können ebenfalls Sprachbefehle erteilt werden, auf die der Assistent mit Sprachausgabe reagiert. Das Update enthält zudem eine Verknüpfung für den Assistenten, die auf dem Sperrbildschirm abgelegt werden kann. Ebenso lässt sich Perplexity der Aktionstaste des iPhones zuweisen. Während Apple seine KI-Lösungen zudem nur auf aktuelleren Geräten bereitstellt, funktioniert Perplexity auch auf älteren iPhones und iPads und erreicht damit einen deutlich größeren Nutzerkreis.

Mehrere KI-Dienste unter einer Haube

Dabei nutzt Perplexity die Fähigkeiten großer Sprachmodelle, darunter das neue GPT 4.1 von OpenAI, Gemini 2.5 Pro von Google, Claude 3.7 Sonnet von Anthropic sowie Grok-2 von xAi. Auf die unter Android bereits verfügbare Bildschirmfreigabefunktion, bei der der Assistent Inhalte auf dem Display analysieren kann, müssen Nutzer von iOS-Geräten derzeit allerdings noch verzichten.

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