Die aktualisierte finale Fassung von CapFrameX mit der Versionsnummer 1.7.4 erkennt Ryzen 9000X(3D) und Core Ultra 200S und basiert jetzt auf Intel PresentMon 2.2, das mit einem neuen Ansatz zur Messung der Frametimes aufwartet. Darüber hinaus bietet das Benchmark- und Analyse-Tool die neue Metrik „CPU ausgelastet".
Intel PresentMon 2.2 bringt neue Metrik
Neben der Unterstützung von aktuellen Prozessoren des Typs AMD Ryzen 9000X(3D) „Granite Ridge“ sowie Intel Core Ultra 200S „Arrow Lake“ und dem Wechsel auf Intel PresentMon 2.2 zählt zu den neuen Funktionen von CapFrameX 1.7.4 für Windows auch die neue Metrik „CPU ausgelastet", die die Dauer angibt, die allein die CPU mit der Verarbeitung des Frames beschäftigt war.
CapFrameX: Der AMD Ryzen 7 9800X3D wird jetzt vollumfänglich erkannt (Bild: CapFrameX)
Zudem beherrscht das Benchmark- und Analyse-Tool künftig die Simulation der Total Board Power (TBP, Gesamtverbrauch) für AMDs RDNA2-Grafikkarten (Radeon RX 6000), die – anders als der Nachfolger RX 7000 – selber nur den Verbrauch der GPU zurückmelden. Hinzu kommen einmal mehr auch die obligatorischen Optimierungen und Fehlerkorrekturen.
Die offiziellen Release Notes von CapFrameX 1.7.4 lesen sich wie folgt:
New features
Support AMD Zen 5
Support Intel Arrow Lake
Thread Affinity Controller compatible with Arrow Lake core layout
PresentMon v2.2 with new Start-to-PresentReturn / PresentReturn-to-PresentReturn frame time measurement approach
New CPU Busy metric which indicates the duration the CPU was engaged in processing the frame before presenting it
Added TBP Sim for AMD RDNA2 graphics cards
Enhancements
PMD metrics as floating point numbers with one decimal digit
Bugfixes
Exception handling AMD ADLX API calls
CapFrameX 1.7.4 – Release Notes
Mächtiges Benchmark- und Analyse-Tool mit OSD-Funktion
CapFrameX ist ein mächtiges Tool, mit dessen Hilfe GPU- und CPU-Benchmarks unter Windows sowohl aufgenommen als auch übersichtlich dargestellt werden können. Die Capture-Funktion basiert im Kern auf Intel PresentMon und unterstützt Windows ab Version 7. Aufnahmen werden direkt im Programm komfortabel analysiert: Performance-Parameter wie Average, Stuttering und Perzentile der FPS und Frametimes können per One-Click berechnet werden. Frametime-Graphen und Quantil-Kurven (L-Shapes) können für jede einzelne Aufzeichnung betrachtet und auch untereinander verglichen werden. Alternativ kann die Software auch die mit OCAT aufgenommenen Benchmarks auswerten.
CapFrameX ist kostenlose und freie Software (MIT-Lizenz). Die Installation von .NET Framework 4.7.2 oder höher wird vorausgesetzt.
Die stabile Version 1.7.4 des Analyse-, Benchmark- und OSD-Tools CapFrameX kann wie gewohnt direkt unterhalb dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase heruntergeladen werden.