Datenspeicher-Diagnose: WinDirStat 2.5 erhält Dark-Mode und weitere Neuerungen

Michael Schäfer
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Datenspeicher-Diagnose: WinDirStat 2.5 erhält Dark-Mode und weitere Neuerungen
Bild: WinDirStat

WinDirStat hat mit Version 2.5 zahlreiche Neuerungen erhalten. Das Diagnose-Werkzeug für Speichermedien bietet nun unter anderem einen Dunkelmodus und weitere Verbesserungen, die den Bedienungskomfort deutlich erhöhen sollen. Auch verschiedene Fehlerkorrekturen sind Teil des jetzt veröffentlichten Updates.

Dunkelmodus, verbesserte Suche und weitere Neuerungen

So verfügt die Anwendung nun über die Möglichkeit, Master File Tables (MFT) direkt im NTFS-Dateisystem scannen zu können. Zudem lassen sich Scan-Ergebnisse ab sofort durchsuchen, wofür unter anderem im Erweiterungsmenü eine automatische Suche hinzugefügt wurde. Die Ausgabe des Datei-Scans wird zudem nun nach Pfaden sortiert. Auch bei der Datei-Behandlung hat sich einiges getan: Dateien können jetzt verschoben und doppelte Einträge in einer CSV-Datei gespeichert werden. Eine neue Verlaufshistorie für zuvor geöffnete Ordner ergänzt die Aktualisierung.

Darüber hinaus lassen sich in WinDirStat 2.5 nun Datei-Hashes berechnen und anzeigen. Beim Start mit Administratorrechten wird die Laufwerkszuordnung automatisch übernommen. Außerdem wurden neue Optionen zum Starten von Programmen und Funktionen integriert und auch virtuelle Laufwerke können nun optimiert werden.

Neben der verbesserten DPI-Erkennung und dem neuen Dark Mode hat sich auch die Benutzeroberfläche verändert, um Übersicht und Bedienung weiter zu verbessern. Neu hinzugekommen sind Fortschrittsdialoge für lang andauernde Vorgänge. Größenangaben erfolgen nun mit binären Präfixen und die automatische Spaltenanpassung berücksichtigt jetzt auch die Header-Breite. Die Volumenanzeige informiert über freien Speicherplatz, Gesamtkapazität und Prozentsätze, während die Baumkartenfunktion wahlweise logische oder physische Größen darstellen kann. Darüber hinaus zeigt sich die Oberfläche nun robuster beim Löschen und Leeren von Ordnern. Neue Tastaturkürzel sollen zudem die Bedienung außerhalb der Maus vereinfachen.

WinDirStat – Oberfläche
WinDirStat – Oberfläche

Auch an Fehlerbehebungen wurde gedacht

In früheren Versionen konnte es beim Speichern von Symbolen im Cache zum Einfrieren des Programms oder sogar des Systems kommen – dieser Fehler wurde nun behoben. Gleiches gilt für Abstürze beim Beenden der Anwendung. Auch die bisher fehlerhafte Farbanzeige von Dateiendungen beim Laden von Dateien sollte nicht mehr auftreten.

Keine Unterstützung verschiedener Systeme

Mit der neuen Version haben die Entwickler jedoch die Unterstützung für Windows 7, Windows Server 2008 R2 und ARM-32-Bit-Builds eingestellt. Außerdem wurden Änderungen an der Handhabung von CSV-Dateien vorgenommen, sodass mit älteren Versionen erstellte Dokumente nicht mehr geladen werden können.

Alle Neuerungen und Änderungen werden in den ausführlichen Release Notes aufgeführt.

Ab sofort verfügbar

WinDirStat 2.5 steht ab sofort auf der dazugehörigen Projektseite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann die Anwendung wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

WinDirStat ist ein freies, unter der GPL veröffentlichtes Diagnose-Tool für diverse Windows-Systeme, das beim Aufspüren von Speicherfressern auf sämtlichen Datenträgern hilft. Im Gegensatz zu vergleichbaren Anwendungen wie WizTree und TreeSize darf WinDirStat nicht nur privat, sondern auch kommerziell vollständig kostenlos genutzt werden.

Downloads

  • WinDirStat Download

    4,8 Sterne

    WinDirStat hilft beim Ermitteln von Speicherfressern auf sämtlichen Datenträgern.

    • Version 2.5.0 Deutsch
    • Version 2.2.2 Deutsch
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