DaVinci Resolve (Studio) 20.3: Videobearbeitung erhält 32K-Unterstützung bei Apples M5
Blackmagic Design hat DaVinci Resolve 20.3 veröffentlicht, das erneut zahlreiche neue Funktionen einführt. Besonders Nutzer von Apples M5-Prozessoren dürfen sich freuen, da diese nun eine deutlich höhere Auflösung erhalten. Darüber hinaus wurden viele Fehler behoben, um die Stabilität und Leistung weiter zu verbessern.
Apple M5 mit höherer Auflösung
Mit der neuen Version unterstützt DaVinci Resolve auf Apples M5-Prozessoren nun Auflösungen von bis zu 32K, was Anwendern erweiterte Möglichkeiten in ihrer täglichen Arbeit bieten soll. Zudem wurde die Leistung der Resolve FX Noise Reduction verbessert.
Medienpool mit neuen Funktionen
Auch der Medienpool hat zahlreiche Neuerungen erhalten: So unterstützt DaVinci Resolve 20.3 nun das Hinzufügen von Metadatenfeldern als Spalten sowie den Import und Export von Medienpool-Metadaten mit ALE. Medienpool-Ansichten und -Status werden darüber hinaus nun projektübergreifend beibehalten. Außerdem wurden neue zuweisbare Tastenkombinationen, etwa zum Starten einer Suche oder zum Öffnen in der Zeitleiste mit Quell-Viewer, hinzugefügt.
Darüber hinaus unterstützt die Videobearbeitung jetzt auch die broadcast-sicheren Seitenverhältnisse 2,39 und 2,40 sowie den IMF-Workflow für HDR Vivid und Audio Vivid. HDR10+-Metadaten lassen sich weiter ab sofort in QuickTime- und MP4-Kodierungen einbetten. Das Match-Frame-Verhalten für Clips mit negativen Geschwindigkeiten wurde optimiert und bei MXF-Clips kann nun der Stereo-Modus in den Clip-Attributen festgelegt werden.
Zahlreiche Fehler behoben
Die neue Version bringt darüber hinaus zahlreiche Fehlerkorrekturen mit sich. So sollen bisher beobachtete Verzögerungen bei gestapelten Zeitachsen nicht mehr auftreten und die Quellzeitachse wird beim Wechsel zur Bearbeitung wieder korrekt hergestellt. Auch tiefere OpenEXR-Dateien werden nun fehlerfrei geladen, ebenso sollen Probleme mit der Dekodierung komprimierter ARW-Clips mit der neuen Programmversion der Vergangenheit angehören. Unter macOS 26.1 wurde ein Fehler im AI Music Remixer behoben, bei dem sich der Ton stumm schaltete. Darüber hinaus unterstützen Timeline-Backups auf Apple-Systemen nun benannte Snapshots für die Versionsverwaltung. Gleichzeitig entfällt der OpenCL-Modus für die GPU-Verarbeitung unter macOS.
Unter Windows soll QuickTime beim Dekodieren nicht mehr hängen bleiben, sondern seinen Dienst wie gewohnt verrichten. Gleichzeitig wurde unter Microsofts OS ein Problem beim Starten von Remote Monitor behoben.
Eine komplette Übersicht aller Neuerungen und Korrekturen bieten die wie immer sehr ausführlichen Release Notes.
Bei Nutzung ältere Projekte unbedingt vorher ein Backup erstellen
Auch bei DaVinci Resolve 20.3 weist Blackmagic Design erneut ausdrücklich darauf hin, das zwar versucht wurde, die Projektbibliotheken mit DaVinci Resolve 19.1.3 kompatibel zu halten und mit der Programmversion auch weiterhin den Zugriff auf die Projektbibliothek zu ermöglichen. Bereits mit Version 20 der Anwendung wurden neue Funktionen eingeführt, die in 19.1.3 nicht verfügbar sind. Alte gesicherte Projekte, die einmal mit DaVinci Resolve ab Version 20 geöffnet wurden, werden daher in die neue Version überführt und sind daher ab diesem Moment mit älteren Iterationen des Programms nicht mehr zu öffnen. Blackmagic Design empfiehlt daher vor dem Öffnen solcher Projekte in DaVinci Resolve 20.3 eine vollständige Sicherung der Projektbibliothek sowie einzelner Projektsicherungen.
Ab sofort verfügbar
DaVinci Resolve 20.3 steht ab sofort Website von Blackmagic Design für Windows, macOS und auch Linux zum Download bereit. Alternativ kann die neue Version auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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DaVinci Resolve Download
4,8 SterneDaVinci Resolve ist eine Anwendung zum professionellen Bearbeiten und Schneiden von Videos.
- Version 20.3.1 Deutsch
