CES 2025

Für Samsung-Fernseher: Disney+ führt dynamisches HDR10+ ein

Frank Hüber
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Für Samsung-Fernseher: Disney+ führt dynamisches HDR10+ ein
Bild: Deutsche Telekom

Mit Disney+ wird ein weiterer großer Streaming-Anbieter das HDR-Format HDR10+ unterstützen, nachdem Apple TV+ dies bereits umgesetzt hat. Wie Dolby Vision und im Gegensatz zum statischen HDR10 ist HDR10+ ein dynamisches HDR-Format, das Metadaten enthält, um die Bildqualität Bild für Bild anpassen zu können.

Samsung unterstützt nur HDR10+

Durch die Metadaten können die Helligkeit und der Kontrast verbessert werden. HDR10+ kostet keine Lizenzgebühren und wurde 2017 von Samsung und Panasonic angekündigt. Samsung ist es auch, der am meisten von der Ankündigung der Unterstützung von HDR10+ durch Disney+ profitiert, denn Samsung setzt als einer der ganz wenigen Hersteller bei ihren Fernsehern bisher ausschließlich auf dieses dynamische HDR-Format und unterstützt kein Dolby Vision, das sich ansonsten als Standard etabliert hat. Während Dienste wie Prime Video, Apple TV+, Paramount+ und auch YouTube bereits HDR10+ unterstützen, können Inhalte von Disney+ ebenso wie solche von Netflix auf Samsung-Fernsehern deshalb bisher nur mit dem statischen HDR-Format HDR10 wiedergegeben werden.

Die Ankündigung, dass auch Disney+ HDR10+ unterstützen wird, kommt dabei nicht vom Streaming-Dienst-Betreiber selbst, sondern wurde von Marc Finer von Communication Research Inc. im Namen der HDR10R+ Technologies LLC, die die Technologie verwaltet und zertifiziert, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der CES 2025 verkündet. Wann genau Disney+ HDR10+ einführen wird, wurde dabei allerdings nicht genannt. Abzuwarten bleibt auch, für welche Inhalte das HDR-Format anfänglich überhaupt zur Verfügung stehen wird.

HDR10+ auch bei Spielen mit Samsung-Monitoren

Zuletzt hatte Electronic Arts mit Dragon Age: The Veilguard (Benchmark-Test) auch für den PC ein Spiel mit HDR10+-Unterstützung veröffentlicht, so dass das dynamische HDR auch auf Samsungs Odyssey-Monitoren genutzt werden konnte.

Auch Intels neue Arc-Grafikkarten (Test) unterstützen HDR10+.

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