Kodi 21.3 „Omega“: Media-Center erhält HDR-Unterstützung für Xbox One
Mit dem zweiten Update in diesem Jahr haben die Entwickler von Kodi dem Media-System zahlreiche neue Funktionen spendiert. Es wurde die HDR-Unterstützung erweitert und sowohl die Nutzung als auch die Zuverlässigkeit verbessert. Zudem haben die Entwickler mehrere Fehler behoben.
21.3 „Omega“ für Windows, macOS und Linux
In der nun für Windows, macOS und Linux veröffentlichten Version 21.3 „Omega“ des beliebten und auf vielen Plattformen wie dem Raspberry Pi genutzten Media-Centers wurde die HDR-Unterstützung auf die Xbox One ausgeweitet. Global wurde außerdem die Behandlung von HDR10-Metadaten-Änderungen korrigiert, ebenso die Blu-ray-Wiedergabe unter Linux.
Auch der Erfassung neuer Inhalte und der Verwaltung der Bibliothek haben sich die Entwickler angenommen. So soll das erneute Scannen der Videobibliothek nun deutlich schneller erfolgen, zudem soll es keine Fehlalarme mehr bei der Erkennung von Filmversionen geben. Ein Problem, bei dem Dateien mit mehreren Episoden die erste Episode überschrieben haben, wurde ebenfalls behoben – die Bibliothek sollte nun wieder korrekt arbeiten.
Im Audio-Bereich wurde ein seltener Fehler beseitigt, bei dem das Anschließen oder Entfernen von Audiogeräten einen Absturz von Pipewire auslösen konnte. Bei Musikinhalten sollte die Albumsuche nach Künstlernamen zudem wieder zuverlässig funktionieren. Außerdem sollen über die Remote-App angehaltene oder pausierte PVR-Streams keine Abstürze mehr verursachen.
Im Systembereich wurden kleinere visuelle Fehler bei der Verwaltung von Peripheriegeräten korrigiert, gleiches gilt für das Aktivieren und Deaktivieren von Pulse-Eight-CEC-Adaptern. Unter macOS sollen die Tasten „Löschen“ und „Alternative Einfügen“ wieder wie gewohnt funktionieren. Auch ein Fehler in der Bedienoberfläche wurde behoben, bei dem das Öffnen mehrerer Dialogfelder zum Absturz des Busy-Dialogs führen konnte. Nach dem Aufwachen des Systems sollte zudem das Suspend-Dialogfeld nicht mehr geöffnet bleiben.
Bei den Zusatzmodulen traten zuvor Probleme beim Aktualisieren von Add-ons nach 25 Tagen Inaktivität auf. Dem wurde begegnet, indem die Frist auf 68 Jahre verlängert wurde. Im Netzwerkbereich unterstützt Kodi nun auch die HTTP-Basisauthentifizierung, zudem sollen unterbrochene HTTP/2-Übertragungen wieder korrekt fortgesetzt werden. Weiterhin wurde „libnfs“ für eingebettete Plattformen auf Version 6 aktualisiert, während die CA-Zertifikate aus dem Mozilla-CA-Zertifikatsspeicher den Stand vom 15. Juli 2025 erhalten haben.
Eine vollständige Übersicht aller Änderungen und Neuerungen ist den Release Notes zu entnehmen.
Ab sofort verfügbar
Kodi 21.3 „Omega“ steht ab sofort zur Verfügung. Die neue Version kann wahlweise über die Update-Funktion der Anwendung installiert oder über die Projektseite auf GitHub bezogen werden. Alternativ lässt sie sich wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase herunterladen.
Downloads
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- Version 21.3 „Omega“ Deutsch
