PDF-Bearbeitung: HotFolder nun komplett in PDFCreator Professional integriert

Michael Schäfer
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PDF-Bearbeitung: HotFolder nun komplett in PDFCreator Professional integriert
Bild: pdfforge

Mit der neuen Version 6.2.0 des PDFCreator hat pdfforge HotFolder nun vollständig in die Pro- und Terminal-Server-Varianten seiner Acrobat-Alternative für Windows integriert. Aber auch die kostenlose Ausgabe profitiert von neuen Funktionen und diversen Fehlerbehebungen.

Kein separater Aufruf von HotFolder mehr nötig

Mit HotFolder lassen sich Verzeichnisse überwachen und Dateien automatisch anhand der hinterlegten Druckauftragseinstellungen konvertieren. Ursprünglich als separate Anwendung konzipiert, ist es nun direkt in PDFCreator Professional und PDFCreator Terminal Server integriert. In beiden kostenpflichtigen Versionen lassen sich zudem mit der neuen Version einzelne Seiten bereits in der Vorschau löschen.

Gruppenrichtlinien werden geändert

Anpassungen betreffen auch die Gruppenrichtlinien für freigegebene Druckerzuordnungen in PDFCreator Professional und PDFCreator Terminal Server, bei der eine neue in der kommenden Version die bisherige Richtlinie „Drucker-Tab deaktivieren“ ersetzen wird. Um Anwendern ausreichend Zeit zur Umstellung zu bieten, bleiben in Version 6.2.0 beide Optionen noch bestehen. Außerdem kann der Pfad für die Setup-Protokolldatei nun per neuem Befehlszeilenparameter festgelegt werden.

Neuerungen auch bei kostenloser Version

Des weiteren können nun in allen Versionen Dateien direkt in den Vorschaubereich gezogen und dort abgelegt werden, um sie mit dem aktuellen Auftrag zusammenzuführen. Zusätzlich steht eine neue Option bereit, um nach der Konvertierung automatisch das Zielverzeichnis zu öffnen. Ferner soll eine neue Umsetzung für einen schnelleren Zugriff auf PDF-Dateien beim automatischen Start von PDFCreator beim Hochfahren von Windows ermöglichen. Auch die Sicherheit wurde verbessert: Passwörter sind nur noch bei der ersten Eingabe sichtbar und können anschließend nicht mehr angezeigt werden.

Einige Fehler behoben

Neben den Erweiterungen haben die Entwickler ebenso zahlreiche Fehler beseitigt. In PDFCreator Professional und PDFCreator Terminal Server wurde ein Problem korrigiert, das die automatische Installation heruntergeladener Updates verhinderte. In der Terminal-Server-Variante wurde zudem ein Fehler im Parameter /DeferLicensingServiceStart des Setups beseitigt.

Version-übergreifend sollte nun ein Problem der Vergangenheit angehören, bei dem das Feedback-Formular keine Eingaben übermittelte. Ebenso wurde in vorherigen Versionen die Vorschau auch dann im Hintergrund generiert, wenn sie deaktiviert war. Dieses Verhalten sollte nun ebenfalls nicht mehr auftreten.

Weitere Änderungen sind den Release Notes zu entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Die neuen Ausgaben des PDFCreator stehen ab sofort auf der Website des Herstellers zum Download bereit. Alternativ kann die Anwendung wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

PDFCreator ist kostenlos, bietet aber nur eingeschränkte Funktionen. Die kostenpflichtigen Versionen PDFCreator Professional, PDFCreator Terminal Server und PDFCreator Server enthalten den vollständigen Funktionsumfang und sind für Preise zwischen 27,25 Euro und 1.416,10 Euro pro Jahr erhältlich.

Downloads

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    3,2 Sterne

    PDFCreator ermöglicht das Erstellen von PDF-Dokumenten aus jeder Anwendung heraus.

    • Version 6.2.1 Deutsch
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