Developer-Update KB5055625: Windows 11 erhält kleinere Taskleisten-Schaltflächen
Mit dem ab sofort im Windows-11-Developer-Preview-Channel von Microsoft bereitgestellten Update KB5055625 erhalten Nutzer von Windows 11 neben leichten Änderungen am Startmenü nun auch die Möglichkeit, Taskleisten-Symbole automatisch skalieren zu lassen.
Mehr Platz in der Taskleiste
In Windows 11 war es im Gegensatz zu früheren Versionen des Betriebssystems bislang nicht möglich, die Größe der Taskleiste und insbesondere die der darin angezeigten Symbole anzupassen. Microsoft testet nun eine Funktion, welche die Anwendungssymbole automatisch verkleinert, sobald die Taskleiste überfüllt ist.
Ziel ist es dabei, selbst bei einer großen Anzahl geöffneter Programme möglichst viele dieser in der Leiste sichtbar zu halten, indem zusätzlicher Platz geschaffen wird. Darüber hinaus besteht auch die Option, dass sich Anwender grundsätzlich kleinere Symbole anzeigen lassen.
Die neue Funktion bietet drei Einstellungsmöglichkeiten:
- Taskleiste voll: Dieses Szenario stellt die Standardeinstellung dar. In diesem Fall erfolgt eine automatische Verkleinerung der Symbole, sobald eine bestimmte Anzahl an Anwendungen geöffnet ist
- Niemals: Mit dieser Einstellung wird die neue Funktion deaktiviert, wodurch das bisherige Verhalten beibehalten wird
- Immer: Diese Einstellung hingegen sorgt dafür, dass grundsätzlich nur kleine Symbole angezeigt werden, unabhängig davon, wie viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet sind
Das gewünschte Verhalten lässt sich dabei unkompliziert in den Taskleisten-Einstellungen konfigurieren.
Anpassungen bei Windows 11 bleiben weiterhin eingeschränkt
Trotz dieser neuen Option hat Microsoft in der Vergangenheit die Anpassungsmöglichkeiten in Windows mit jeder Version weiter reduziert, was auch die Gestaltungsmöglichkeiten der Taskleiste einschließt. So lässt sich diese mittlerweile weder an den oberen Bildschirmrand noch an die Seite verschieben. Laut Microsoft sei dies auch künftig nicht vorgesehen, da eine solche Änderung den Ablauf der verwendeten Animationen beeinträchtigen würde.
Anwender, die das bisher bekannte Startmenü oder die gewohnte Funktionsweise der Taskleiste bevorzugen, müssen daher weiterhin auf Hilfsmittel wie Open-Shell oder den ExplorerPatcher zurückgreifen.
Erst am vergangenen Freitag hat Microsoft in der aktuellen Insider Preview ein überarbeitetes Startmenü präsentiert und ist damit einen der größten Kritikpunkte an Windows 11 angegangen.