Windows 11 24H2: Windows Hello erhält neues Design und neue Funktionen

Andreas Frischholz
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Windows 11 24H2: Windows Hello erhält neues Design und neue Funktionen
Bild: Microsoft

Microsoft modernisiert das Design der Anmeldung über Windows Hello, damit Authentifizierungsverfahren sich künftig einfacher umsetzen lassen. Erleichtert werden soll dabei auch der Umgang mit Passkeys, die über mehrere Geräte hinweg verwendet werden.

Neues Design als Beta verfügbar

Verbreitet wird das modernisierte Windows Hello zunächst über den Beta-Kanal (Preview Build 22635.4440) im Windows-Insider-Programm als gradueller Rollout. Visuell verbessert wird die Optik sowohl auf dem Sperrbildschirm von Windows 11 als auch in Apps wie dem Microsoft Store. Generell soll es Nutzern so erleichtert werden sich mit Windows Hello anzumelden. Davon profitieren soll die Auswahl der jeweiligen Authentifizierungsmethode und des Passkeys.

Neue Optionen für Windows Hello
Neue Optionen für Windows Hello (Bild: Microsoft)

Synchronisation mit weiteren Geräten

Bereits Anfang Oktober hat Microsoft neue Funktionen angekündigt. Um den Einsatz der Passkeys im Alltag zu erleichtern, lassen sich diese künftig mit dem Microsoft-Konto synchronisieren und so auf anderen Windows-Geräten abrufen. Nutzer werden dann einmalig aufgefordert, die Einrichtung mit dem Microsoft-Konto durchzuführen. Danach ist es dann jeweils möglich, sich mit der bevorzugten Anmeldemethode – also Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder PIN – über mehrere Geräte hinweg anzumelden.

Für Drittanbieter von Passkey-Systemen soll es zudem eine API geben. Microsoft arbeitet bereits mit 1Password, Bitwarden und weiteren zusammen. Diese Funktionen sollen ebenfalls im Laufe der nächsten Monate zuerst im Insider-Programm erscheinen.

Mehr Schutz für Administratoren

Das modernisierte Windows-Hello-Design ist bereits kompatibel mit dem kommenden Administratorschutz. Laut Microsoft handelt es sich dabei um ein Platform Security Feature, das den Umgang mit Adminrechten absichern soll. Im Windows-Insider-Programm ist diese Funktion aber zunächst dem Canary Channel vorbehalten, dort landen neue Funktionen generell als erstes. Standardmäßig ist es zudem deaktiviert, aktivieren lässt es sich nur über Gruppenrichtlinien.

Weitere Details zum Administratorschutz will Microsoft auf der Konferenz Ignite vorstellen, die vom 19. bis 22. November stattfindet.

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