Asus ROG Ally: Handheld bietet jetzt Frame Generation per Treiber
Mit dem Adrenalin 24.1.1 hatten AMD im Januar Frame Generation per Treiber („AFMF“) veröffentlicht, dabei blieben Windows-Gaming-Handhelds mit einer APU vom Typ AMD Ryzen Z1 (Extreme) trotz kompatibler Hardware allerdings außen vor: Der Treiber unterstützt sie nicht. Für das Asus ROG Ally gibt es jetzt aber angepasste Treiber.
Inhaber des Asus ROG Ally mit Ryzen Z1 Extreme oder Ryzen Z1 sollten inzwischen ein Update angeboten bekommen, das einen neuen Treiber enthält, der AFMF unterstützt.
We’re excited to announce that @AMD Fluid Motion Frames is going to be available on the #ROGAlly!
— ROG Global (@ASUS_ROG) April 24, 2024
The iGPU driver and ACSE update coming later today contain everything you need to use this new feature.
Read the full changelog here
👉https://t.co/UkpqhVBGpx pic.twitter.com/tH7GYg0WtE
Aktiviert werden kann das Feature, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden:
- Spiel läuft mit DirectX 11 oder DirectX 12 unter Windows (zwingend)
- Das Spiel muss im Vollbild-Modus laufen (zwingend)
- Vsync muss deaktiviert sein (zwingend)
Auch das Lenovo Legion Go setzt auf den AMD Ryzen Z1 (Extreme), das AFMF-Update gibt es für dieses Modell zur Stunde aber noch nicht. Inhaber müssen sich auf dieser Konsole noch eines Workarounds bedienen, den bis heute auch Ally-Spieler nutzen mussten, um Treiber mit AFMF auch auf dem Z1 laufen zu lassen.
FMF vs. AFMF
Gegenüber „FMF“ als Bestandteil von FSR 3, das nativ in Spielen integriert sein muss, hat AFMF und damit Frame Generation per Treiber den Nachteil, dass ihr Informationen zu den Motion-Vektoren aus der Game Engine fehlen, also wie sich Objekte von Frame 1 zu Frame 2 bewegt haben. Darüber hinaus kann das spieleigene HUD nicht von AFMF ausgeschlossen werden und der Input-Lag kann nicht in den Maßen reduziert werden. FSR 3 FMF ist dem Treiber-AFMF daher qualitativ überlegen.