Echoes of the End: Magie und Schwertkämpfe in einer Welt voll Eis und Feuer
Magie- und Schwertkämpfe, Reisen und Rätsel sind Eckpfeiler von Echoes of the End, einem Actionspiel auf einer neu erdachten Fantasy-Version von Island, die Anleihen bei nordischer Mythologie nimmt. Die Kombination von Eis und Feuer weckt Neugier.
Echoes of the End erzählt die Geschichte von Ryn, die sich aufmacht, ihren Bruder aus den Klauen eines „totalitären Imperiums“ zu retten. Zur Seite stehen ihr magische Fähigkeiten und ihr Begleiter Abram, ein Gelehrter. Er ist einer Verschwörung auf der Spur. Die Reisen beider Figuren sollen „Vertrauen, Vergebung und Aufopferung“ thematisieren.
Nur beim Reisen bleibt es aber nicht. Neben der Entdeckung und dem Durchqueren der Umgebung mit mittlerweile etablierten Mechanismen wie einem Doppelsprung, Sprint und Schwerkraft-Spielereien treten Rätsel, die sich mit magischen Tricks lösen lassen. Eine „Welt aus Eis und Feuer“, die im Trailer in vielen Facetten gezeigt wird, liefert das passende Ambiente. Dass sie von Island inspiriert ist, hat Gründe: Das noch junge Studio Myrkur Games ist dort beheimatet.
Die dritte Säule des Spiels ist der Kampf mit Schwert und Zauberei. Ryns Stärke soll im Laufe der Geschichte mit zunehmendem Selbstvertrauen wachsen, was auf Rollenspiel-Elemente hinweist, auf die kein modernes Action-Abenteuer verzichten mag. Im Kampf hilft Abram zudem aus, was Kombo-Optionen für besonders verheerende Angriffe ermöglicht.
Kein Termin, aber Systemanforderungen
Entwickelt wird das Spiel von einem 40 Personen starken Team für den PC, die PlayStation 5 und Xbox-Konsolen. Damit ist auch das Niveau umrissen. Angepeilt wird ein „AA“-Spiel zwischen Indie- und Blockbuster-Produkt. Der Bereich hat sich zuletzt mit Titeln wie Hellblade: Senuas Sacrifice als produktiv für kreativere Spielekonzepte erwiesen, da geringere Budgets das Eingehen von größeren Risiken ermöglichen. Wann genau Echoes of the End erscheint, ist noch unklar, der Trailer spricht vom Sommer.
Allzu lange dürfte die Wartezeit am Ende nicht ausfallen, da die Produktseite bereits Systemanforderungen enthält. Sie fallen überraschend niedrig aus. Untere Grenze sind ein Vierkern-Prozessor, acht Gigabyte RAM und eine steinalte GeForce GTX 970 mit 4,0 3,5 Gigabyte schnellem Videospeicher – das ist heute das Niveau eines besseren Office-Rechners. Empfohlen wird zwar flottere Hardware, Prozessor und Speicher bleiben aber für den Spielebereich im Einstiegsbereich. Lediglich bei der Grafikkarte nennen die Entwickler mit RX 5700 und RTX 3070 flottere Modell mit Midrange-Leistungsniveau.
| Minimal | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Prozessor | AMD Ryzen 3 1200 Intel Core i3-12100 |
AMD Ryzen 5 5600X Intel Core i7-7700K |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM |
| Grafikkarte | AMD Radeon RX 580 XT Nvidia GeForce GTX 970 |
AMD Radeon RX 5700 XT Nvidia GeForce RTX 3070 Intel Arc B580 |
| Speicherplatz | k.A. | |
| Betriebssystem | Windows 10 / Windows 11 (64-Bit) | |