Indiana Jones und der Große Kreis: Update 1 fügt Full RT bei Nvidia-GPUs ab 12 GB VRAM hinzu

Nicolas La Rocco
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Indiana Jones und der Große Kreis: Update 1 fügt Full RT bei Nvidia-GPUs ab 12 GB VRAM hinzu
Bild: Bethesda

Zum heutigen Release der Standard-Version von Indiana Jones und der Große Kreis (Test) verteilt Bethesda das „Update 1“, das reichlich Fehler beseitigt und mit Full Ray Tracing (Path Tracing) neue Grafik-Optionen hinzufügt, sofern die Grafikkarte mindestens 12 GB VRAM bietet. Der Publisher stellt außerdem AMD FSR in Aussicht.

Full Ray Tracing kommt mit Update 1

Indiana Jones und der Große Kreis startet heute für alle Spieler offiziell in den Markt, nachdem Besitzer der Premium Edition bereits seit 6. Dezember spielen können. Full Ray Tracing (Path Tracing) hatten Entwickler MachineGames und Publisher Bethesda aber ohnehin erst für den 9. Dezember und das erste große Update in Aussicht gestellt.

RT für Schatten, Reflexionen und indirektes Licht

Das entsprechende „Update 1“ ist jetzt verfügbar und erweitert das Grafikmenü das Spiels um einen neuen Eintrag für Full Ray Tracing (Path Tracing). Indiana Jones und der Große Kreis nutzte Raytracing bereits vor dem aktuellen Update für eine realistische Beleuchtung mittels Ray Traced Global Illumination (RTGI). Bei der jetzt neu hinzugekommenen Einstellung „Full RT“ lassen sich im Spiel zusätzliche Optionen für „RT Sun Shadows“, „RT Reflections“ und „RT Indirect Illumination“ aktivieren.

Nvidia-Grafikkarte ab 12 GB VRAM ist Pflicht

Zur Auswahl stehen die neuen Optionen ausschließlich auf Nvidia-Grafikkarten und auch nur auf den Modellen mit mindestens 12 GB VRAM. Ehemalige Flaggschiffe wie die GeForce RTX 3080 mit 10 GB sind von den Raytracing-Effekten ausgeschlossen. Unter den aktuellen Nvidia-Modellen fällt die GeForce RTX 4060 (Ti) mit 8 GB durch das Raster.

AMD FSR soll später folgen

AMD-Grafikkarten sind beim Thema Path Tracing vollständig außen vor. Das Spiel zeigt sich zum Launch außerdem karg bestückt aufseiten der unterstützten Upscaling- und Frame-Generation-Technologien, genauer gesagt gibt es weiterhin ausschließlich Nvidia DLSS für GeForce-RTX-Grafikkarten. AMD FSR hat Bethesda jetzt aber immerhin für ein späteres Update in Aussicht gestellt, ohne weiter ins Detail zu gehen. Zum ebenso noch fehlenden Intel XeSS äußert sich Bethesda nicht.

Bessere Leistung bei nur 8 GB VRAM

Wie der Changelog verdeutlicht, werden mit dem Update 1 viele Fehler bei Gameplay, Grafik, Missionen und Quests, Benutzeroberfläche und im Allgemeinen korrigiert.

Darüber hinaus gibt es PC-spezifische Fehlerkorrekturen, die auch die Leistung von Grafikkarten mit lediglich 8 GB VRAM in großen Leveln verbessern sollen. Indiana Jones und der Große Kreis zeigte sich im Test anspruchsvoll, was den Grafikspeicher bei Auswahl der Texturoptionen betrifft. So sind zum Beispiel 8 GB für die höchsten Hyper-Texturen bereits in Full HD klar zu wenig, mehr als eine Ruckeln gibt es dann nicht mehr. Und selbst die geringeren Giga- oder sogar Ultra-Texturen sind noch zu viel für eine 8-GB-Grafikkarte. Entsprechend hoch fallen deswegen die Systemvoraussetzungen aus.

Minimum Empfohlen Ultra Full Raytracing
Minimum Empfohlen Ultra
Grafik-Preset Niedrig
1080p @ 60 FPS
Hoch
1440p @ 60 FPS
Ultra
2160p @ 60 FPS
Niedrig
1080p @ 60 FPS
Hoch
1440p @ 60 FPS
Ultra
2160p @ 60 FPS
Prozessor AMD Ryzen 5 3600 /
Intel Core i7-10700K
AMD Ryzen 7 7700 /
Intel Core i7-12700K
AMD Ryzen 7 7900X /
Intel Core i7-13900K
AMD Ryzen 5 3600 /
Intel Core i7-10700K
AMD Ryzen 7 7700 /
Intel Core i7-12700K
AMD Ryzen 7 7900X /
Intel Core i7-13900K
Arbeitsspeicher 16 GB RAM 32 GB RAM 16 GB RAM 32 GB RAM
Grafikkarte AMD Radeon RX 6600 /
Nvidia RTX 2060 Super /
Intel Arc A580
AMD Radeon RX 7700 XT /
Nvidia RTX 3080 Ti
AMD Radeon RX 7900 XT /
Nvidia RTX 4080
Nvidia RTX 4070 (DLSS 3, Quality) Nvidia RTX 4080 (DLSS 3, Balanced) Nvidia RTX 4090 (DLSS 3, Performance)
Betriebssystem 64-Bit Windows 10
Speicherplatz 120 GB SSD

Fehler bei HDR und DLSS beseitigt

Zu den beseitigten Fehlern auf dem PC zählen auch Darstellungsfehler bei der Kombination von HDR und DLSS, das Flackern von Fackeln bei hoher Framerate, fehlende Effekte auf AMD-Grafikkarten im Peru-Level sowie schwarze Rechtecke bei gewissen Rendering-Konstellationen nur auf AMD-GPUs.

DLSS kann Probleme machen

Bethesda ist zudem bekannt, dass es beim Start des Spiels mit DLSS unter Umständen zu reduzierter Leistung kommen kann. Spieler sollen in diesem Fall in das Grafikmenü gehen, kurz von DLSS zu TAA und wieder zurück zu DLSS wechseln und dann das Menü schließen.

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