Lords of the Fallen Version 2.0: Definitive Edition bringt kostenlosen Spaß mit Freund
Eigentlich wähnte man das Soulslike Lords of the Fallen (Test) längst auf dem Weg in die Vergessenheit. Ein überraschendes Riesen-Update auf Version 2.0 befördert das Spiel unter anderem dank verbessertem Koop-Modus und vielen Gameplay-Verbesserungen nun zur Definitive Edition. Ein Freund kann damit kostenlos spielen.
Neuer Koop-Fokus mit Freundes-Option
Neben den normalen Koop-Modus tritt mit Version 2.0 ein komplett kooperatives Spiel, bei dem der Spielfortschritt geteilt wird. Voraussetzung ist, dass sich beide Spieler im selben New-Game-Modus befinden und mit einer Toleranz von Eins die selbe Anzahl Bossgegner besiegt haben. Neben einer Matchmaking-Funktion kann dazu auch dem Spiel eines Freundes beigetreten werden. Beide Spieler können sich dann gegenseitig beleben, „Vigor“ aufsammeln und Beute einsacken, die für jeden Spieler individuell verteilt werden.
Die Funktion unterstützt zudem Crossplay und hat eine „Freundesoption“. Über den „Friends Pass“ kann ein zweiter Spieler zu kooperativem Spiel über alle Plattformen hinweg eingeladen werden, auch wenn er Lords of the Fallen nicht gekauft hat. In dieser Friends-Version kann zudem der Tutorialbereich auch alleine gespielt werden. Der Download dieser Fassung ist z.B. über die Steam-Produktseite möglich, wo die Vollversion noch bis zum 1. Mai für rund 20 Euro angeboten wird.
Gameplay aufpoliert
Darüber hinaus hat sich CI Games auch das Gameplay des Reboots selbst noch einmal vorgenommen. Kampf und Bewegung sollen nun unmittelbarer ansprechen, das Ausweichen sauberer werden, der Lock-On besser funktionieren. Das betrifft auch das Feedback. Bewegungsanimationen und die akustische Trefferrückmeldung wurden ebenfalls verbessert, notieren die Entwickler.
Auch die Zugänglichkeit nimmt sich Version 2.0 vor. Auf Knopfdruck kann nun ohne vorher zu sprinten gesprungen werden, künftig weist außerdem die Lampe des Protagonisten den Weg zum nächsten Speicherpunkt. Dass auch das Nutzerinterface übersichtlicher und der Charaktereditor mit mehr Optionen versehen wurde, sind wie das Versprechen eines verbesserten Tutorials und einem Handbuch zum Nachschlagen von Spielhinweisen fast schon Details.
Stete Verbesserung wirkt
Das Spiel entspreche nun, auch dank zahlreichen Feedbacks, der „ursprünglichen Vision“, stellen die Entwickler dem Update voran. Aufgenommen wurde das Reboot des 2013er Spiels zum Start mäßig begeistert. Es fehle Feinschliff vor allem ab der zweiten Hälfte hieß es, wo Kämpfe unnötig lang würden – was auch Rezensionen auf Steam teils aus März noch erwähnen. Die konstante Weiterentwicklung wird allerdings honoriert und hat Erfolg, denn die Wertungen fallen im Schnitt der letzten 30 Tage nun „größtenteils positiv“ aus.