Red Dead Redemption: Rockstars Western erscheint heute nach 14 Jahren auf dem PC
Heute erscheint Red Dead Redemption 173 Monate nach seiner Erstveröffentlichung und 59 Monate nach dem PC-Release des Sequels Red Dead Redemption 2 auf Steam. Ein vollwertiges Remaster oder gar ein Remake spendiert Rockstar den PC-Spielern aber nicht, wenngleich es modernstes Upsampling ins Western-Actionspiel geschafft hat.
PC-Release nach vierzehneinhalb Jahren
Schon im Mai 2010 erschien Rockstar Games' Open-World-Western Red Dead Redemption für PlayStation 3 und Xbox 360. Später folgten im Jahr 2016 eine Fassung für die Xbox One und im August 2023 schließlich Portierungen für die PlayStation 4 und sogar die Nintendo Switch. Der PC hingegen wurde über 14 Jahre lang nicht bedacht. Bis jetzt: Ab heute ist Red Dead Redemption mitsamt allen Bonusinhalten und der Undead-Nightmare-Erweiterung als „komplettes Singleplayer-Erlebnis“ für rund 50 Euro auf Steam verfügbar. Der Preis erscheint angesichts des Alters des Spiels hoch, zumal Rockstar selbst nicht einmal von einem Remaster spricht.
Hohe Auflösungen mit DLSS und FSR
Ein paar neue PC-Features gibt es aber. Das betrifft einerseits die Unterstützung hoher und ultraweiter Bildschirmauflösungen wie UHD oder UWQHD sowie hoher Bildwiederholraten wie beispielsweise 144 FPS. Andererseits werden mit Nvidia DLSS 3.7 und AMD FSR 3.0 aktuelle Upsampling-Techniken geboten, die außerdem Frame Generation unterstützen. Das Grafikmenü soll Einstellungen zur Renderdistanz, der Schattenqualität „und mehr“ bieten. Bei der PC-Portierung hat Rockstar mit dem britischen Studio Double Eleven kooperiert, das schon bei den Adaptionen für PlayStation 4 und Nintendo Switch geholfen hatte.
Die Systemanforderungen fallen auf den ersten Blick nicht hoch aus, was gemessen am Alter des Spiels nicht verwundern mag. Empfohlen werden Mittelklasse-Grafikkarten der vorletzten Generation; DirectX 12 ist aber eine Voraussetzung.
| Minimal | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Prozessor | Intel Core i5-4670 AMD FX-9590 |
Intel Core i5-8500 AMD Ryzen 5 3500X |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce GTX 960 AMD Radeon R7 360 |
Nvidia GeForce RTX 2070 AMD Radeon RX 5700 XT |
| Grafikspeicher | 2 GB VRAM | 8 GB VRAM |
| Speicherplatz | 12 GB HDD/SSD | 12 GB SSD |
| Betriebssystem | Windows 10 (64-Bit), DirectX 12 | |
Erste Spieler berichten allerdings von überraschend hohen Anforderungen an den Prozessor: Stabile 60 FPS seien auch mit High-End-CPUs eine Herausforderungen. Frame Generation erscheint vor diesem Hintergrund weniger als Dreingabe, sondern mehr als nötiges Werkzeug, um einem anscheinenden CPU-Limit zu entfliehen. Darüber hinaus merken frühe Rezensionen an, dass es Probleme mit stockenden Animationen in Zwischensequenzen gäbe, die zudem stets im 16:9-Format abgespielt würden.
Inhaltlich wiederum stößt Red Dead Redemption nach wie vor und auch auf Steam auf Anklang; ein Metascore von beachtlichen 95 Punkten kommt nicht von ungefähr.
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Ja, ich habe schon zugeschlagen.
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Ja, aber ich will erste Reviews und Tests abwarten.
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Ja, aber nicht zu diesem Preis; ich warte auf Angebote und Rabatte.
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Ja, aber nicht auf Steam.
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Ja, aber nicht mit nötigem Rockstar-Account.
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Nein, der Zug ist nach 14 Jahren abgefahren; das Spiel ist mir jetzt zu alt und hätte ein Remake gebraucht.
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Nein, ich habe das Spiel schon auf den Konsolen gespielt.
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Nein, ich habe grundsätzlich kein Interesse an Red Dead Redemption.