Spiele-Engine: Ubisoft gibt Einblicke in die Entwicklung der Snowdrop-Engine

Frank Hüber
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Spiele-Engine: Ubisoft gibt Einblicke in die Entwicklung der Snowdrop-Engine
Bild: Ubisoft

In einem Behind-the-Scenes-Video gibt Ubisoft seltene Einblicke in die hauseigene Snowdrop-Engine. Dabei wird die Entwicklung der Spiele-Engine und ihrer Möglichkeiten beleuchtet. Gestartet als eigenes Projekt bei Massive Entertainment mit dem Ziel, detailreiche und lebendige Städte für The Division erstellen zu können.

Ubisoft hat die Spiele-Engine zur E3 2013 zusammen mit The Division vorgestellt und The Division war auch das erste Spiel, das die Snowdrop-Engine genutzt hat. Die Entwicklung der hauptsächlich in C++ geschriebenen Engine hat jedoch bereits im Jahr 2009 begonnen. Seither wurde die Engine fortlaufend weiterentwickelt, ermöglicht realistische Umgebungen, dynamisches Wetter, fortschrittliche Lichtsysteme und kommt unter anderem zur Darstellung der Spielewelten von Avatar: Frontiers of Pandora und Star Wars Outlaws zum Einsatz. Sie wird aber auch für Spiele wie Mario + Rabbids Sparks of Hope auf der Nintendo Switch genutzt, was zeigt, welche flexiblen Einsatzmöglichkeiten die Snowdrop-Engine inzwischen für unterschiedliche Grafikstile bietet.

Die ersten nennenswerten Verbesserungen erhielt die Snowdrop-Engine für The Division 2, bevor sie auch für alle anderen Ubisoft-Studios und -Spiele freigegeben wurde. Für Avatar: Frontiers of Pandora (Benchmark-Test) wurden weitere Features hinzugefügt, unter anderem Echtzeit-Raytracing und eine verbesserte Intelligenz für NPCs. Star Wars Outlaws (Benchmark-Test) beherrscht unter anderem RTX Direct Illumination und DLSS Ray Reconstruction. Auch das Remake von Tom Clancy's Splinter Cell aus dem Jahr 2002 wird auf die Snowdrop-Engine setzen.

Die Engine kann auf allen relevanten Plattformen genutzt werden, vom PC über die PlayStation 4 und PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S bis hin zur Nintendo Switch und Nintendo Switch 2.

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