Wie gut ist Silent Hill f?: Erschütternder Horror trägt zwei Gesichter
2025 ist das Jahr des Horrors. Auch Silent Hill f zeigt, dass das Genre quicklebendig ist. Das Horror-Spiel erschüttert und bewegt Tester, trägt aber auch zwei Gesichter. Das dämpft das Lob etwas und verhindert höchste Ehrungen.
Horror kann das Spiel auf jeden Fall. Das neue Silent Hill wird als fesselnd beschrieben, es erschreckt auch ohne Jumpscares, und gruselt. Vereinzelt finden Tester wie Eurogamer, dass es zwar nicht so gruselig wie Silent Hill 2 sei, aber „verstörend“ und am anderen Ende das intensivste und furchteinflößenste Silent-Hill-Spiel – und zwar ohne die berüchtigten Jumpscares (DualShockers).
Ein Spiel als Kunst
Dabei kann klar gesagt werden, dass das neue Setting in einer japanischen Kleinstadt der 1960er Jahre zündet. Ästhetik, Sound und vor allem die Story werden in höchsten Tönen gelobt, sie sind das, was „f“ seinen Reiz verleiht. Immer wieder und wieder erzählen Tester, dass sie das Gesehene auch nach Beenden des Spiels nicht losgelassen habe.
Wie gut erzählt wird verraten alleine die Hinweise auf überraschende Wendungen; vorhersehbar wird das Spiel für niemanden. „Interessant“ sei das, urteilt Rock, Paper, Shotgun, ein Kunstwerk, das für Diskussionen sorge, für IGN ein ganz neues, frisches Erlebnis, das viele Deutungen zulässt. Nur wenige Entwickler würden die hier angesprochen Themen anschneiden, noch weniger mit auch nur annähernd dem gleichen Anstand, Nuancierung und Überzeugung, ergänzt GameSpot.
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Ja, auf jeden Fall
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Nur für ein herausragendes Erlebnis
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Nein, nicht in einem Unterhaltungsprodukt
Die Gewichtung dieser Qualität entscheidet im Endeffekt in weiten Teilen über die Höhe der Endwertung. Es kann kaum deutlich genug gesagt werden, wie sehr Rezensenten von der Qualität des reinen Horror-Erlebnisses und der als vielschichtig beschriebenen Aussageebene überzeugt sind – so sehr, dass Eurogamer dafür mit der ersten Spielhälfte leben kann. „Durchhalten“ müsse man, und zwar unbedingt, schreibt die Seite.
Andere Tester sind auch mit dem Anfang von f zufrieden, Kritikpunkte gleichen sich jedoch. Der Kampf passt selten. „Viel zähe und repetitive Action“, kritisiert Game Pro, unter anderem bei Eurogamer wird Unzufriedenheit mit dem Inventar und dem kleinteiligen Platzmanagement zu Papier gebracht.
Fazit
Silent Hill f ist deshalb ein Spiel mit zwei Gesichtern (Eurogamer), das oft nur aufgrund seiner Gameplay-Stolperer nicht zum potentiellen Klassiker ernannt wird. Selbst Seiten mit niedrigerer Wertung betonen dabei, wie unheimlich gut Silent Hill f ist, wenn es funktioniert, wie grandios die inhaltliche Seite funktioniert. Das tut es nur nicht für jeden durchgehend. Zu einem der besten Silent-Hill-Spiele macht es das jedoch allemal.
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Ja zum Vollpreis / habe vorbestelltHistorie: 7,2 % ➘ 6,8 %
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Ja nach Patches / beim ersten SaleHistorie: 16,0 % ➚ 17,1 %
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Ja, nach deutlichen PreissenkungenHistorie: 30,9 % ➚ 32,1 %
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NeinHistorie: 45,9 % ➘ 44,0 %
| Publikation | Wertung |
|---|---|
| DualShockers | 9.5/10 |
| Eurogamer | 4/5 |
| GamePro | 80/100 |
| GameSpot | 9/10 |
| GameStar | 72/100 |
| IGN | 7/10 |
| IGN Deutschland | 9/10 |
| Rock, Paper, Shotgun | n.A. |
| metacritic | Presse: 86/100 Nutzer: -/10 |