Wuchang: Fallen Feathers: Asien-Soulslike hat Erfolg und unzufriedene Spieler

Max Doll
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Wuchang: Fallen Feathers: Asien-Soulslike hat Erfolg und unzufriedene Spieler
Bild: Leenzee / 505 Games

Wuchang: Fallen Feathers hat einen guten Start auf Steam hingelegt. Das Soulslike befindet sich allerdings in einer ungewöhnlichen Position. Hohe Spielerzahlen sprechen von Erfolg, große Unzufriedenheit vom Gegenteil.

Laut Steam-DB lag das Allzeithoch von Wuchang kurz nach Erscheinen bei rund 131.000 gleichzeitigen Spielern. Das sind gerade für ein Spieler mit neuer Marke eines unbekannten Studios ordentliche Zahlen. Doom: The Dark Ages, das allerdings auch über den Game Pass gespielt werden kann, oder Spider Man 2 lagen nur bei etwa 30.000 Spielern in der Spitze.

Auch Metacritic zeigt ein positives Bild; im Schnitt erreicht das Spiel dort 75 von 100 Punkten – kein Must-have, aber ein unterhaltsames Produkt, sagen die Punktzahlen. Lob finden die Rezensionen für das Kampfsystem, ein paar eigene Ideen und die hübsch anzusehenden Umgebungen. Unpoliert sei es an einigen Stellen aber auch, heißt es dort, es hebe sich nicht genug im gut gefüllten Genre aus der Masse ab, schreiben kritischere Tester wie bei Eurogamer.

Das sorgt für schlechte Stimmung

Spieler spiegeln diese Urteile im Prinzip. Sie kritisieren allerdings auch die Bildrate. Wuchang hat zwar niedrige Systemanforderungen, aber unterirdische Performance. Verschlechtert hat sich die Stimmung nach einem ersten Patch, der die nötigen Optimierungen im Bereich Leistung versprach.

Dies, schreiben Spieler nun, erreichen die Entwickler durch Upscaling beziehungsweise eine aggressivere Basisauflösung für das Upscaling seit Update auf Version 1.3. Es sei aktuell unmöglich, Wuchang in nativer Auflösung zu rendern, maximal liege sie bei 67 bis 80 Prozent des eingestellten Wertes. Das ärgert auch, weil es nirgends dokumentiert sei und wird als Täuschung wahrgenommen. Der Patch ist „Fake“ und eine Lösung „auf die billigste nur mögliche Art“, werfen Spieler den Entwicklern vor.

Diese arbeiten nach eigenen Angaben weiterhin an einem „größeren Patch“, der in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll. Damit sollen weitere Probleme ausgeräumt werden. Bis dahin verbessert bereits das schnell nachgeschobene Update 1.4 laut Patchnotes die Bildrate „auf bestimmten Endgeräten“ weiter. Auch hier wird nicht ausgeführt, wie dies erreicht wird.

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