Wochenrück- und Ausblick: Dreimal X3D heißt einmal ade für einen alten AMD

Nicolas La Rocco
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Wochenrück- und Ausblick: Dreimal X3D heißt einmal ade für einen alten AMD

Der AMD Ryzen 7 9800X3D ist im Test der aktuell schnellste Gaming-Prozessor. Doch wie gut schlagen sich im Direktvergleich noch Ryzen 7 7800X3D und Ryzen 5 7600X3D auch unter Berücksichtigung von Preis und Verfügbarkeit? Das haben sich diese Woche auch die Leser gefragt und den Test zum Inhalt mit den meisten Zugriffen geklickt.

Ryzen 5 7600X3D liefert viel Gaming-Leistung für 300 Euro

Für einen Gaming-PC der Oberklasse ist der Ryzen 5 7600X3D der optimale Prozessor, da er sich im Spiele-Leistungsrating lediglich 18 Prozent hinter dem neuen Topmodell Ryzen 7 9800X3D einsortiert, dabei 300 zu 560 Euro aber 46 Prozent weniger kostet.

Verfügbarkeit bleibt ein Problem

Im Gegensatz zum Neuzugang ist der mit weniger Kernen bestückte Vorgänger zudem noch regulär verfügbar – der Ryzen 7 9800X3D ist seit Marktstart eingeschränkt und vor allem häufig zu überzogenen Preisen im Preisvergleich zu finden.

Ryzen 7 9800X3D gewinnt gegen Ryzen 7 7800X3D

Absolut betrachtet ist der Ryzen 7 9800X3D allerdings die aktuell schnellste CPU für einen Gaming-PC, sodass am oberen Ende des High-End-Spektrums zu diesem Modell anstelle des Ryzen 7 7800X3D gegriffen werden sollte. Jetzt, da diese CPU bei 500 Euro rangiert, hat sich die Empfehlung an der Spitze entsprechend verändert. Wer auf absolutes High-End-Gaming mit Zukunftssicherheit aus ist und ohne Malus in Anwendungen leben will, investiert besser noch etwas mehr für den Ryzen 7 9800X3D.

Intel Foundry muss bei Intel bleiben

Im Rahmen des US Chips Act sind Intel Subventionen in Höhe von 7,86 Milliarden US-Dollar zugesagt worden. Mit Annahme des Geldes ist die Foundry-Sparte quasi unverkäuflich geworden, wie aus offiziellen Dokumenten von Intel an die SEC hervorgeht, die zeigen, dass im Falle eines Foundry-Verkaufs Intel noch immer mindestens 50,1 Prozent des Unternehmens halten muss. Sollte Intel Foundry an die Börse gehen, darf kein Aktionär über 35 Prozent der Rechte erhalten, Intel muss die Stimmgewalt weiterhin besitzen. De facto ist Intel Foundry damit als ein Intel-Unternehmen gesetzt, bei dem maximal noch eine Kapitalbeteiligung mit geringem Unternehmensanteil möglich ist.

Die PlayStation wird 30 und es ist Nikolaus

Kommende Woche feiert die Sony PlayStation ihr 30-jähriges Jubiläum. Die Spielkonsole kam am 3. Dezember 1994 zuerst in Japan auf den Markt, bevor die USA am 9. September und Europa am 29. September 1995 an der Reihe waren. Über 100 Millionen Einheiten der Spielkonsole konnte Sony weltweit bis zur Einstellung im Frühjahr 2006 abgesetzt werden.

Der Blick in den Kalender lohnt sich

Die Community sollte in der kommenden Woche den 6. Dezember im Auge behalten. Die Redaktion setzt derzeit nämlich alles daran, die Nikolaus-Tradition auch dieses Jahr wieder einzuhalten.

Podcast

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!

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