Wochenrück- und Ausblick: Ein ausgeflippter Monitor, aber bitte nicht bei Grafikkarten

Nicolas La Rocco
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Wochenrück- und Ausblick: Ein ausgeflippter Monitor, aber bitte nicht bei Grafikkarten

Die letzte Woche vor Weihnachten kommt heute zu ihrem Ende. Dabei hat es der Test zum Asus ROG Swift OLED PG27AQWP-W an die Spitze der Artikel-Charts geschafft. Der Gaming-Monitor punktet mit umfangreicher Ausstattung und ausgeflippter Optik. Zurückhalten müssen sich derzeit hingegen Grafikkarten-Hersteller wie Sapphire.

Vollends überzeugender Gaming-Monitor

Der Asus ROG Swift OLED PG27AQWP-W hat im Test derart überzeugt, dass er sich zum Ende hin eine Empfehlung der Redaktion verdient hat. Dazu geführt hat in erster Linie das hervorstechende Tandem-OLED-Panel von LG, das für eine hohe Bildwiederholfrequenz, ein sehr helles Bild, satte Farben und einen hervorragenden Kontrast gesorgt hat. Das Fazit fällt entsprechend eindeutig aus: Wer einen der besten 1440p-Monitore auf dem Markt sucht, wird bei diesem Modell von Asus fündig.

Bildschirm mit transparenten Bauteilen

Aber es sind nicht nur die technischen Eigenschaften, die den Asus-Monitor zu einem besonderen Bildschirm machen. Der Monitor kommt nämlich in einem silber-weißen Gehäuse, das an der Rückseite transparente Bauteile bietet. Nur an einer kleinen Stelle können Käufer jedoch einen Blick bis auf das PCB des Bildschirms erhaschen. Die transparenten Bereiche offenbaren in erster Linie extra von Asus gestaltete Bereiche. Das Design erinnert damit an die Smartphones von Nothing, die zwar transparent sind, aber nicht die gesamte Technik zeigen. Dennoch führt das Design des ROG Swift OLED PG27AQWP-W zu einer willkommenen Abwechslung im PC-Monitor-Segment.

Grafikkarten-Hersteller mit Einschränkungen

Weitaus weniger ausflippen dürfen derzeit hingegen Grafikkarten-Hersteller bei ihren Produkten, wie ein aktuelles Interview mit Sapphire verdeutlicht. Laut US-PR-Manager Ed Crisler gebe es bei AMD und Nvidia zu strenge Vorgaben in Bezug auf Taktraten, Overclocking und Stromversorgung. Aktuell sei man viel zu sehr in der Funktion des Werkzeugmachers (zur Fertigung des individuellen Kühlers) verkommen. „Verkauft uns GPU und Speicher und sagt uns, was wir tun müssen, damit beides funktioniert wie gewollt – aber lasst uns die Grafikkarte bauen, lasst uns Spaß haben, lasst uns ausflippen“, erklärte Crisler.

Das würde auch eine Neuauflage der Toxic-Serie verhindern, deren Anspruch es immer gewesen sei, sich auch bei der Leistung abzusetzen – aber mit den strengen Vorgaben und den ab Werk bereits ans Limit getriebenen GPUs sei das nicht mehr drin. Positives Beiwerk sei hingegen, dass Käufer keine bösen Überraschungen mehr erleben, da bei jeder Grafikkarte mit der gleichen GPU auch die gleiche Leistung geboten werde.

CB-Funk-Podcast Episode #149

Während die Leser in der nächsten Woche noch einen letzten Wochenrück- und Ausblick erwarten können, ist der CB-Funk-Podcast diese Woche bereits bei seiner letzten Folge des Jahres angekommen. In Episode #149 gewähren Fabian und Jan Einblicke hinter die Kulissen des Nikolaus-Rätsels 2025 und werfen einen Blick aus der Vogelperspektive zurück auf das vergangene Hardware-Jahr – und was wohl 2026 bringen wird?

Das Jahr ist noch nicht zu Ende

Das Rätselraten hat mit dem Nikolaus-Rätsel allerdings noch kein Ende für dieses Jahr gefunden, so viel sei an dieser Stelle bereits verraten. Die nächste Woche steht darüber hinaus im Zeichen der Highlights des Jahres. Außerdem plant die Redaktion weitere Blicke hinter die Kulissen, was Spiele und Hardware betrifft.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag und allen Lesern und Mitgliedern im Forum eine schönen 4. Advent und vor allem frohe Weihnachten! 🎄

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