Glasfaser: Deutsche Telekom verzeichnet einen Ausbaurekord im März
Die Deutsche Telekom verzeichnet im März einen Rekord beim Glasfaserausbau. 178.000 Haushalte und Unternehmen haben mindestens einen Homes-Passed-Anschluss erhalten. Insgesamt kommt die Telekom so auf 10,5 Millionen Haushalte mit einem entsprechenden Zugang.
Homes Passed bedeutet: Ein Haus oder Firmengebäude wurde noch nicht direkt angebunden, die Glasfaser liegt aber praktisch direkt davor. Damit ist es dann in kurzer Zeit möglich, den Anschluss zu schalten. Solche Haushalte haben dann die Option, einen Glasfaser-Tarif der Telekom zu buchen. Möglich sind damit Bandbreiten von bis zu 2.000 Mbit/s.
Wie viele Anschlüsse die Telekom vermarktet, sagt man nicht
Wie viele Anschlüsse die Telekom vermarktet, wird nicht mitgeteilt. Zahlen dazu lieferte aber gestern die TK-Marktanalyse des Provider-Verbands VATM. Demnach stand die Telekom Ende 2024 bei 10,1 Millionen Homes-Passed-Anschlüssen, direkt angebunden waren aber erst 3,1 Millionen Haushalte. Und 1,5 Millionen Kunden haben einen Glasfaseranschluss tatsächlich aktiviert.
Bis Ende 2025 soll die Telekom 12,6 Millionen Haushalte und Firmen mit Homes Passed versorgen. Direkt angebunden sind davon dann 3,8 Millionen Anschlüsse, die von 2 Millionen Kunden tatsächlich genutzt werden. Somit erreicht die Telekom eine Take-up-Rate – also die Quote von aktivierten Kunden im Vergleich zu Homes Passed – von rund 16 Prozent, was weniger als halb so viel wie bei den Wettbewerbern ist.
Die 178.000 neuen Homes-Passed-Anschlüsse übersteigen laut der Telekom die bisherige Bestmarke aus dem Februar, die bei 158.000 Haushalten und Unternehmen lag. Das Kerngeschäft bei der Telekom ist aber weiterhin das Kupfernetz: Über 37 Millionen Haushalte haben Zugang zu Tarifen mit bis zu 100 Mbit/s, 31 Millionen Haushalte können Tarife mit bis zu 250 Mbit/s buchen.
Meistgenutzten Anwendungen im Telekom-Festnetz
Neben den Ausbauzahlen hat die Telekom auch eine Rangliste der Dienste veröffentlicht, die am meisten verwendet werden. Platz 1 im Telekom-Festnetz geht demnach im März an MagentaTV, dahinter folgen Netflix und YouTube. Auf Platz 4 liegt Amazon Prime Video, auf Platz 5 TikTok.
Bei den Uploads steht Google Cloud weiter auf eins. Dahinter liegen Microsoft Teams, WhatsApp und iCloud. Auf Platz 5 befindet sich FaceTime. Discord ist erstmals seit langer Zeit aus der Top-5 gefallen, so die Telekom.