Gigabyte MO32U & MO27Q2: Neue QD-OLED-Monitore in 16:9 mit USB-C und KVM

Update Michael Günsch
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Gigabyte MO32U & MO27Q2: Neue QD-OLED-Monitore in 16:9 mit USB-C und KVM

Zwei neue OLED-Monitore hat Gigabyte in sein inzwischen breit aufgestelltes Programm aufgenommen. Der MO32U liefert 4K UHD auf rund 32 Zoll bei 165 Hz Bildwiederholrate. Beim MO27Q2 gibt es deutlich weniger Pixel mit WQHD auf 27 Zoll, dafür liegt die Bildwiederholrate mit 240 Hz deutlich höher.

MO32U und MO27Q2 jetzt offiziell

Beide Neulinge zählen nicht zur ausgewiesenen Gaming-Familie Aorus, sind daher etwas unauffälliger gestaltet und bieten keine RGB-Beleuchtung. Dafür sollten sie preislich günstiger als die Aorus-Pendants ausfallen.

QD-OLED in 16:9 mit typischen Werten

Die 3.840 × 2.160 Pixel beim Gigabyte MO32U bedeuten bei 31,5 Zoll Bilddiagonale eine Bildpunktdichte von 140 ppi. Beim MO27Q2 liefern 2.560 × 1.440 Pixel auf 27 Zoll nur 109 ppi. Beide Panels sollen von Samsung stammen und daher die QD-OLED-Technik nutzen. Typisch sind die Angaben zur Reaktionszeit (0,03 ms), der Farbtiefe (10 Bit) und der Farbraumabdeckung (99 % DCI-P3). Auch der extrem hohe Kontrast von 1,5 Millionen zu 1 gilt quasi für alle OLED-Monitore.

Gigabyte MO32U Gaming Monitor

Die Helligkeit soll auf ganzer Fläche (Average Picture Level 100%) maximal 250 cd/m² erreichen. Für winzige Bereiche (APL 3%) seien im HDR-Betrieb bis zu 1.000 cd/m² machbar. Zudem liegt eine Zertifizierung nach DisplayHDR True Black 400 vor.

HDMI 2.1 trifft DisplayPort 1.4, USB-C und KVM

Den neuen Videostandard DisplayPort 2.1 unterstützen die Monitore noch nicht. Stattdessen, kommt noch ein DisplayPort 1.4 zum Einsatz. Die beiden HDMI-Buchsen arbeiten wiederum nach dem jüngsten Standard HDMI 2.1. Bildsignale überträgt auch der einzelne USB-C-Port via DP-Alternate-Mode. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn ein Notebook darüber angeschlossen wird. Dank integriertem KVM-Switch kann dieses gleich noch mit Maus und Tastatur versorgt werden, sofern die Peripheriegeräte an den beiden USB-A-Ports des Monitors hängen. Der Ein-Kabel-Betrieb via USB-C wird aber eingeschränkt, da die Stromversorgung (USB Power Delivery) nur 18 Watt liefert, was für die meisten Notebooks zu wenig ist.

Gigabyte MO27Q2 Gaming Monitor

In puncto Ergonomie bleiben mit Höhenverstellung, Neigung, Swivel und Pivot kaum Wünsche offen. Optional lässt sich der Ständer aber auch über die VESA-Vorrichtung beispielsweise durch einen Monitorarm ersetzen.

Die Leistungsaufnahme gibt Gigabyte mit 41 Watt für den MO27Q2 und mit 54 Watt für den MO32U an. Die Werte sind für moderne Monitore relativ hoch. Möglich ist aber, dass hier die USB-Stromversorgung mit einberechnet wurde.

Preise, Spezifikationen und Verfügbarkeit

Auch wenn mit Freischaltung der Produktseiten bei Gigabyte beide OLED-Monitore als offiziell eingeführt gelten, liegen noch keine Informationen zum Marktstart und den Preisen vor. Die Redaktion hat diesbezüglich beim Hersteller nachgefragt und wird gegebenenfalls eine Antwort nachreichen.

Update

Auf Anfrage der Redaktion hat Gigabyte erklärt, dass die beiden Monitore im ersten Quartal 2025 in Deutschland erhältlich sein werden. Preise wurden noch nicht verraten.

MO32U MO27Q2
Panel QD-OLED
Diagonale 31,5 Zoll 27 Zoll
Auflösung 3.840 × 2.160 2.560 × 1.440
Seitenverhältnis 16:9
Pixeldichte 140 ppi 109 ppi
Kontrastverhältnis 1,5 Mio. : 1
Helligkeit (maximal) 250 cd/m² (SDR, APL 100%)
1.000 cd/m² (HDR, APL 3%)
HDR DisplayHDR True Black 400
Farbraum 99 % DCI-P3
FreeSync/G-Sync AMD FreeSync Premium Pro, Nvidia G-Sync Compatible?
Farbtiefe 10 Bit
Reaktionszeit 0,03 ms (Grau zu Grau)
Bildwiederholrate 165 Hz 240 Hz
Videoeingänge 2 × HDMI 2.1, 1 × DisplayPort 1.4
Audio Kopfhörerbuchse, Lautsprecher (2 × 5 W)
USB 1 × USB-C (Upstream, DP Alt, PD 18 W), 2 × USB-A 3.2 (Downstream), 1 × USB-A 3.2 (Upstream)
Ergonomie Display neigbar (-5°/+21°), drehbar (-15°/+15°), höhenverstellbar (130 mm), Pivot (90°)
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