AMD Epyc 4005 alias Grado: Neue Server-CPUs für den Sockel AM5

Michael Günsch
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AMD Epyc 4005 alias Grado: Neue Server-CPUs für den Sockel AM5
Bild: AMD

AMD bereichert den Sockel AM5 um weitere CPU-Modelle. Diesmal sind es keine Ryzen, sondern Epyc für den professionellen Einsatz. Die Serie Epyc 4005 tritt mit Zen-5-Architektur in die Fußstapfen der Epyc 4004 mit Zen 4. Sechs Modelle umfasst die Serie, eines davon besitzt besonders viel Cache.

Ziemlich genau vor einem Jahr brachte AMD die Epyc 4004 als Server-CPUs der Einsteiger-Klasse auf den Sockel AM5, der zuvor ausschließlich für Consumer-Produkte (Ryzen) gedacht war.

Die Nachfolger heißen Epyc 4005 alias Grado und bringen nicht mehr Kerne, dafür aber schnellere Kerne dank des Wechsels von Zen 4 auf Zen 5 mit sich.

AMD Epyc 4005 im Überblick
AMD Epyc 4005 im Überblick (Bild: The Register)
Epyc 4005-Serie Kerne / Threads L3-Cache TDP Basistakt Max. Boost Preis
4585PX 16C / 32T 128 MB 170 W 4,3GHz 5,7 GHz $699
4565P 16C / 32T 64 MB 170 W 4,3 GHz 5,7 GHz $589
4545P 16C / 32T 64 MB 65 W 3,0 GHz 5,4 GHz $549
4465P 12C / 24T 64 MB 65 W 3,4 GHz 5,4 GHz $399
4345P 8C / 16T 32 MB 65 W 3,8 GHz 5,5 GHz $329
4245P 6C / 12T 32 MB 65 W 3,9 GHz 5,4 GHz $239

Höherer Einstieg bei Kernen und Preis

Der Einstieg in die Serie wird teurer, denn AMD verzichtet nun auf ein Vier-Kern-Modell, das vor einem Jahr für 149 US-Dollar erschien. Stattdessen bildet der Epyc 4245P nun den Einstieg mit 6 Kernen bei 239 US-Dollar. Maximal werden 16 Kerne und 5,7 GHz Boost-Takt in Form des Epyc 4565P geboten. Diese Eigenschaften teilt der Epyc 4585PX, der aber zusätzlich über gestapelten L3-Cache verfügt, dafür steht das „X“, und dafür aber mit 699 US-Dollar den alten Höchstpreis einnimmt.

AMD stellt die Epyc 4005 gegen Intels Xeon 6300P und will diese in ausgewählten Workloads klar schlagen. Die als Vergleichsbasis herangezogene Test-Suite von Phoronix hatte aber schon die Vorgänger in Führung gesehen.

Mit mehr Kernen, mehr Cache, mehr RAM und mehr PCIe herrscht aber ohnehin kaum Zweifel, dass AMDs Einsteiger-Server-Plattform mit Xeon 6300P leichtes Spiel hat.

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