Bespoke AI: Samsungs KI-Kühlschränke erkennen jetzt mehrere Stimmen
Samsung verteilt für die eigenen KI-Kühlschränke der Marke „Bespoke AI“ ein Software-Update, das vor allem den eigenen Sprachassistenten Bixby aufwerten und mehrere Stimmen erkennen lassen soll, um daraufhin die individuellen Profile der Nutzer im Haushalt zu laden. Das Update wird an zwei Serien der Bespoke-AI-Serie verteilt.
Auch Samsungs Kühlschränke laufen mit Künstlicher Intelligenz. Zumindest ist das die Interpretation von KI seitens Samsung für die Kühlschränke mit in die Tür integriertem Bildschirm und Kameras im Inneren, die gelagerte Lebensmittel analysieren und davon abgeleitet Gerichte passend zur Ernährungsweise des Besitzers vorschlagen können.
Für diese Kühlschränke verteilt Samsung jetzt ein Software-Update, das in erster Linie den eigenen Sprachassistenten Bixby aufwerten soll. Samsung fügt mit Voice ID eine Funktion hinzu, die die Stimme des Anwenders erkennen und daraufhin dessen persönliches Profil laden kann. Zuerst soll das Feature an die „Bespoke AI Refrigerators with AI Family Hub“ des Jahrgangs 2025* verteilt werden, bevor später die aktuellen* „Bespoke AI refrigerators with AI Home“ folgen sollen. Beim Family Hub sitzt ein Bildschirm mit 32 Zoll in der Tür, beim AI Home sind es 9 Zoll.
Kühlschrank wechselt Nutzerprofil
Das Update hatte Samsung im März in Aussicht gestellt, jetzt wird es an erste Kühlschränke verteilt. Bixby mit Voice ID kann unterschiedliche Stimmen im Haushalt erkennen, die zuvor auf dem Kühlschrank oder zuerst auf einem Galaxy-Smartphone hinterlegt und dann auf den Kühlschrank übertragen wurden. Damit das funktioniert, benötigt jeder Anwender ein Samsung-Konto, bei der Einrichtung zuerst über das Smartphone wird zudem mindestens ein Galaxy S24 aus 2024 vorausgesetzt.
Zugriff auf Kalender und Fotos
Bixby kann nach erfolgreicher Stimmerkennung zum Samsung-Profil des jeweiligen Anwenders wechseln und dort hinterlegte Informationen laden. Dazu gehört der Kalender, wobei auf dem Family Hub die Kalender von Google und Microsoft unterstützt werden, auf dem kleineren AI Home lediglich der von Google. Auch die persönlichen Fotos lassen sich über die Stimmerkennung auf den Kühlschrank laden, diese müssen dafür allerdings über Samsungs Fotogalerie auf dem Smartphone mittels OneDrive mit der Cloud synchronisiert werden. Über den Kühlschrank lässt sich auch das Smartphone mittels Hinweiston orten, das soll auch im Ruhemodus funktionieren, sofern vorher eine entsprechende Einstellung in SmartThings Find vorgenommen wurde.
Kühlschrank übernimmt Display-Einstellungen
Auch individuelle Darstellungsoptionen des Smartphones sollen sich mittels Stimmerkennung übertragen lassen. Samsung nennt die Farbinvertierung und die Darstellung in Graustufen.
Darüber hinaus lässt sich Bixby jetzt auch bei ausgeschaltetem Bildschirm mittels Double-Tap auf das Display aktivieren. Nach der Aktivierung mittels Sprache und über das Symbol bei aktiviertem Bildschirm ist dies die neue dritte Option zur Aktivierung.
Nicht für Europa relevant ist die Erweiterung von Samsung TV Plus auf die Geräte mit AI Home von bislang nur Südkorea und den USA jetzt auch auf Kanada, Brasilien, Australien, Mexiko und Indien.
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