Apple: Faltbares iPhone soll ab Ende 2026 produziert werden

Nicolas La Rocco
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Apple: Faltbares iPhone soll ab Ende 2026 produziert werden
Bild: Apple

Das erste faltbare iPhone soll 2027 auf den Markt kommen, die Spezifikationen sollen hingegen schon im Laufe des nächsten Quartals festgelegt werden. Davon geht zumindest der bei Zulieferern in Asien gut vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo aus, der auch weitere Details zum ersten faltbaren iPhone in Erfahrung gebracht haben will.

Einfach und mehrfach faltbare Smartphones haben sich über die letzten Jahre zu einer festen Größe auf dem Markt etabliert, praktisch jeder der großen Hersteller ist mit mindestens einem Modell in diesem Segment vertreten. Die einzige Ausnahme: Apple.

Das soll sich allerdings ab 2027 ändern, wenn auch Apple nach bisherigen Gerüchten mit einem faltbaren iPhone den Markt betreten wird. Die Gerüchte halten sich bereits seit mehreren Jahren, mal mehr, mal weniger konkret. Der Analyst Ming-Chi Kuo fasst die aktuelle Lage jetzt noch einmal zusammen und äußert sich dabei auch zu konkreten Ausstattungsmerkmalen. Als Preis prognostiziert er 2.000 bis 2.500 US-Dollar.

Smartphone mit „crease-free“ 7,8 Zoll erwartet

Demnach sei ein iPhone im Buchformat zu erwarten, das sich über ein vertikal verlaufendes Scharnier öffnen lässt. Auf der Außenseite soll ein 5,5 Zoll großer Bildschirm, auf der Innenseite ein Panel mit 7,8 Zoll zum Einsatz kommen. Das innere Display soll dabei „crease-free“ sein, also ohne den Falz auskommen, der bei bisherigen Smartphones bislang zwangsweise durch die Faltmechanik und benötigte Toleranzen des Panels entsteht.

Ungefähr so dünn wie das Honor Magic V3

Das Smartphone selbst werde eine Bautiefe von 9 bis 9,5 mm aufweisen, geöffnet sei von 4,5 bis 4,8 mm pro Hälfte auszugehen. Das Smartphone hätte damit ähnliche Gehäuse­abmessungen wie das Honor Magic V3 (9,2 mm/4,35 mm), es würde aber nicht das sehr dünne Oppo Find N5 (8,9 mm/4,2 mm) erreichen. Zumal die genannten Smartphones bereits erhältlich sind und das faltbare iPhone erst 2027 auf den Markt kommen soll.

Touch ID soll zurückkehren

Das eingeschränkte Volumen soll bei Apple zur Rückkehr von Touch ID führen, diesmal im seitlichen Rahmen des Smartphones, da für Face ID laut Kuo wahrscheinlich nicht genug Platz vorhanden sei. Das Scharnier werde aus Aluminium und Titan gefertigt, heißt es, der Rahmen selbst hingegen ausschließlich aus Titan. Zum Einsatz soll außerdem eine Batterie mit höherer Energiedichte kommen, wie sie auch für das „iPhone 17 Air“ zu erwarten sei. Chinesische Smartphone-Hersteller setzen zuletzt vermehrt auf Silicon-Carbon-Batterien.

Zur weiteren Ausstattung heißt es, dass Apple auf zwei rückseitige Kameras und jeweils eine Selfie-Kamera sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustand setzen wird. Die finalen Spezifikationen sollen im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres von Apple festgelegt werden, die Massenproduktion sei für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Der Analyst prognostiziert ein Absatzvolumen von 3 bis 5 Millionen Geräten im selben Jahr. 2027 könnte diese Zahl bereits auf 20 Millionen Einheiten steigen.

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