iPhone 17 „Air“: Dünnstes iPhone soll ProMotion & gute Akkulaufzeit haben
Noch ist das iPhone 17 „Air“ nicht offiziell, der Name noch unklar und dennoch zeichnen die Gerüchte mittlerweile ein gutes Bild: Mit dem neuen Modell soll das dünnste iPhone in der Geschichte eingeführt und einige Funktionen dafür gekürzt werden. ProMotion von den Pros soll neben der guten Akkulaufzeit erhalten bleiben.
Von vorne wenig neues
Gerüchte zu einem iPhone 17 „Air“ gibt es bereits seit Sommer des vergangenen Jahres, und mittlerweile sind sich mehrere Analysten und Reporter einig: Zur Vorstellung des kommenden iPhone 17 im September wird Apple das bisherige große Plus-Modell durch ein „Air“-Modell ersetzen. Marc Gurman von Bloomberg skizziert mit 900 USD auch einen ähnlichen Preis.
Am wenigsten verändern soll sich ebenso in der Front: Das „Air“ wird weiterhin auf eine unverändert große Dynamic Island setzen, die Bildschirmgröße auf 6,6" leicht sinken. Damit liegt das „Air“ zwischen dem iPhone 16 mit 6,1" und dem bisherigen iPhone 16 Plus mit 6,7". Das neue Modell kann daher weiterhin auch ein Ersatz für bisherige Plus-Käufer sein.
Chip aus dem iPhone 17 zu erwarten
Das neue iPhone 17 „Air“, soll zudem nicht auf den Pro-Chip, sondern nur auf den normalen A19 setzen. Wie sich die beiden SoCs genau unterscheiden, ist unklar, in der Vergangenheit hat der Basis-Chip schlicht weniger Grafikkerne gehabt. Die Effizienz blieb daher vergleichbar, nur die Leistung unter Volllast litt. Diese Abstriche mussten Plus-Nutzer jedoch auch schon im vergangenen Jahr hinnehmen.
ProMotion aus den Pros für das „Air“
Deutlich mehr Veränderungen gibt es dann an anderen Stellen, wie beim Display: Gurman berichtet von einer kleinen Zeitenwende bei Apple, denn das iPhone 17 „Air“ soll das erste Nicht-Pro-iPhone werden, das über ProMotion verfügt und damit eine Bildwiederholrate von 120 Hz ermöglicht. Die Technologie verbaut Apple bisher exklusiv auf dem MacBook Pro, dem iPad Pro und dem iPhone Pro.
Akkulaufzeit soll gut bleiben
Die Akkulaufzeit soll ebenfalls „on par“ also auf dem Niveau mit aktuellen iPhone-Modellen bleiben, schreibt Gurman. Das „Air“ also nicht an Nutzungsdauer einbüßen. Möglich soll dies unter anderem durch das C1-Modem von Apple werden, das bereits im iPhone 16e verbaut wurde und dort auch dank eines größeren Akkus eine gute Akkulaufzeit im Test zum iPhone 16e der Redaktion erreichte.
Geladen werden soll das iPhone 17 „Air“ zudem weiterhin auch über USB-C, ein iPhone ohne Anschlüsse wird auch das „Air“ nicht – obwohl der Konzern dies mal geplant hatte, wie Gurman schreibt.
Einsparungen bei der SIM und Kameras
Gestrichen werden sollen dann doch einige Funktionen: Der SIM-Slot für die physische SIM muss für mehr Platz im engeren Gehäuse weichen, das berichten Analyst Ming-Chi Kuo und Gurman übereinstimmend. In den USA hat Apple diesen Schritt bereits mit dem iPhone 14 vollzogen, in Deutschland hat der Konzern bisher nur bei dem neuen iPad Pro mit M4-Chip aus Mai 2024 den SIM-Slot gestrichen. Hierzulande könnte diese Entscheidung daher mehr Kontroverse auslösen.
Apple soll zudem wie beim neuen iPhone 16e mit nur einem Kameramodul planen, anstelle der zwei im bisherigen Plus und der drei in den Pro-Modellen. Dieser Schritt soll ebenfalls Platz schaffen und Nutzer mit einer einzigen 48-MP-Kamera vertröstet werden.
Neues Design auf dem Rücken
Gurman spricht ebenfalls von einem „neuen Industrie-Design“, das beim „Air“ erstmals Einzug halten soll und sich durch ein neues Alumium-Gehäuse auszeichnen soll. Zusammen mit den Veränderungen im baldigen iOS 19, könnte damit nicht nur das iPhone 17 Pro ein neues Design auf dem Rücken bekommen, sondern auch das neueste Mitglied in der Familie. Apple plant laut Gurman jedoch, die Veränderungen für das iPhone 17 Pro dieses Jahr auszulassen und widerspricht damit anderslautenden Gerüchten von anderen Quellen.
In other words, Apple’s Pro phones don’t look much different than they did five years ago — and that will continue to be the case with this year’s crop.
Bloomberg 16.03.25
Das dünnste iPhone bisher
Diese Veränderungen sollen dann im Paket zu einem besonders dünnen Modell führen: Die Höhe des „Air“ ist noch nicht ganz klar, jedoch soll es dünner als das iPhone 6 werden. Der bisherige Spitzenreiter ist mit 6,9 mm bis heute das dünnste iPhone in der Geschichte gewesen. Das „Air“ könnte hier mit 5,5 mm einen neuen Rekord setzen, wie Ming-Chi Kuo im Januar berichtete.
| Modell | Tiefe |
|---|---|
| iPhone (1. Gen) | 11,6 mm |
| iPhone 6 | 6,9 mm |
| iPhone X | 7,7 mm |
| iPhone 16 | 7,8 mm |
| iPhone 17 Pro Max | 8,73 mm? |
| iPhone 17 „Air“ | 5,5 mm? |
Dickere Pros & Foldables dank der Technik im „Air“
Im Gegenzug plant Apple nach jüngsten Medien-Berichten zudem, die neuen Pro-Modelle deutlich dicker zu machen. Das „Air“ könnte daher relativ zu den neuen Pro-Modellen noch dünner erscheinen. In Zukunft plant der Konzern zudem mithilfe der Technik im „Air“ sich auch an Foldables zu wagen, die schon ab dem kommenden Jahr vorgestellt werden könnten.