Mögliches iPhone 17 „Air“: Erste Attrappen zeigen das neue ultradünne Smartphone

Dennis Krause
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Mögliches iPhone 17 „Air“: Erste Attrappen zeigen das neue ultradünne Smartphone
Bild: X: @SonnyDickson

In ersten Bildern und Videos wurden Attrappen des möglichen neuen iPhone 17 „Air“, sowie des iPhone 17, Pro und Pro Max gezeigt. Das neue „Air“ ist dabei gerade einmal so dick wie seine Knöpfe, die dem Anschein nach verkleinert wurden. Der Unterschied zu den Pro-Modellen ist deutlich.

So dünn wie die Knöpfe und ohne physische SIM-Karte?

Sonny Dickson beschreibt das Air auf X als „unglaublich dünn“ und legt drei Bilder von Attrappen bei, die alle vier Modelle der kommenden Generation zeigen sollen. Tatsächlich wirkt das iPhone 17 Air hier gerade einmal so dick wie die Breite seiner Knöpfe, die zudem auch verkleinert aussehen, um auf dem dünnen Gehäuse Platz zu finden. Im Gegenzug sind allerdings keine Knöpfe oder Anschlüsse gestrichen worden: Der Powerknopf, der Kameraknopf sowie der Aktionknopf und die Power-Tasten bleiben an gleicher Stelle wie bei den übrigen Modellen.

Auch ein USB-C-Anschluss wird wohl an Bord bleiben, frühere Gerüchte um ein komplett anschlussfreies iPhone werden damit unwahrscheinlicher. Einziger Unterschied: Beim Air scheint genauso wie beim regulären iPhone 17 das Einschiebefach für die SIM-Karte zu fehlen. In den USA hat Apple bereits mit dem iPhone 14 das Fach entfernt und setzt seither eine eSim voraus, der Schritt könnte aufgrund der besonderen Abmessungen des Air nun global zur Pflicht werden.

Das iPhone 17 Air verfügt laut den Attrappen über weniger Aussparungen für den Lautsprechergrill, was auf einen schwächeren Lautsprecher hindeuten könnte.

Video zeigt die Attrappen in Bewegung

Auch der YouTuber Unbox Therapy hat diese Woche mit einer Attrappe des iPhone 17 Air für Aufsehen gesorgt. In einem Video zeigte er einen Dummy und neben Vergleichen mit den weiteren Modellen der angeblichen iPhone-17-Familie bekundete er auch seine Bedenken bezüglich der Haltbarkeit.

iPhone 17 „Air“ (Attrappe)
iPhone 17 „Air“ (Attrappe) (Bild: YT: Unbox Therapy)

Wiederholt sich „Bendgate“?

Speziell geht es Unbox Therapy um die Möglichkeit eines unabsichtlichen (oder auch absichtlichen) Verbiegens des neuen ultradünnen iPhones. Beim bisher dünnsten iPhone, dem iPhone 6, hat das große Plus-Modell im Jahr 2014 das Bendgate ausgelöst, nachdem Unbox Therapy das Smartphone im Video unter Kraftaufwendung sehr stark verbiegen konnte. Da die Biegungen auch unfreiwillig im Alltag entstehen konnten, kam es bei einigen Nutzern zu irreversiblen Schäden, die später sogar zu Displayausfällen geführt haben sollen.

Das iPhone 17 Air soll laut aktuellen Gerüchten mit 5,5 mm sogar dünner als das iPhone 6 mit 6,9 mm und das 6 Plus mit 7,1 mm werden. Im Video von Unbox Therapy ist das neue Air mit 5,65 mm ebenfalls dünner als beide Modelle.

Modell Tiefe
iPhone (1. Gen) 11,6 mm
iPhone 6 6,9 mm
iPhone X 7,7 mm
iPhone 16 7,8 mm
iPhone 17 Pro Max 8,73 mm?
iPhone 17 „Air“ 5,5 mm?

Das ebenfalls nur rund 5,1 mm dicke iPad Pro mit M4-Chip (Test) aus dem vergangenen Jahr schnitt in einem Biegetest gemischt ab: Zwar ließ es sich Anfangs nur leicht reversibel verbiegen, doch unter extremer Kraftanstrengung und mit Druck von der richtigen Seite verursachte eine Sollbruchstelle am USB-C-Port einen technischen Totalschaden.

iPad Pro M4 13-Zoll im Biegetest
iPad Pro M4 13-Zoll im Biegetest (Bild: YT: Jerry Rig Everything)
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