R.I.P. ROG Phone: Asus entwickelt in Zukunft AI-Roboter statt Smartphones
Die letzten Wochen war es nur ein Gerücht, jetzt hat Asus' CEO Shi Chongtang bestätigt: Vorerst wird es von Asus keine neuen Smartphones mehr geben. Die frei werdenden Entwicklungsressourcen werden stattdessen in die Entwicklung kommerzieller PCs und „physischer AI“ investiert. Bestandskunden erhalten weiter Support.
Das vorläufige Aus für Zenfone und ROG Phone
Hierzulande konnte insbesondere die ROG-Phone-Serie wiederholt medial Akzente setzen, doch der Marktanteil erreichte nie ein Niveau, dass er von Marktforschungsunternehmen in öffentlichen Erhebungen separat ausgewiesen wurde.
ZenFones bot Asus seit 2014 an, davor hatte es allerdings schon verschiedene Feature-Phones gegeben. Das erste ROG Phone kam 2018 auf den Markt. ROG Phones zeichneten sich durch ein aktuelles High-End-SOC mit besonders hohen Taktraten und klarem Gaming-Fokus auf, der durch Zubehör wie Controller und Lüfter-Module unterstrichen wurde.
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Das von CEO Shi Chongtang verkündete Aus der Sparte ist dabei noch weitreichender als vorab in den Gerüchten vermeldet, in denen es nur hieß, Asus würde dieses Jahr keine neuen Smartphones veröffentlichen – mutmaßlich in Folge von gestiegener Kosten für Speicher. In Wirklichkeit verlässt Asus vorerst den Markt, wenngleich der Konzern das Segment auch in Zukunft weiter beobachten wird. Bestehende Kunden will man weiter mit Updates und Support versorgen.
Commercial PCs und „Physische AI“
Während das Smartphones-Geschäft heruntergefahren wird, sollen zwei Bereiche in Zukunft verstärkt in den Fokus genommen werden: Kommerzielle PCs und Produkte der Kategorie „physische KI“. Dahinter verbergen sich der Einsatz von KI in der Robotik und KI-Brillen. Die Entwickler der Smartphone-Sparte würden viel Expertise auch für diese Produktkategorien mitbringen.