Team Group Expert P35S: Die SSD, die im Notfall per Killswitch zerstört werden kann
Tom Cruise kennt es in der Rolle des Ethan Hunt nur zu gut: geheime Informationen auf Datenträgern, die sich selbst zerstören können, damit niemand an die Daten gelangt. Zumindest die unmittelbare Zerstörung der Daten per Knopfdruck verspricht Team Group mit der sehr speziellen externen SSD Expert P35S.
Physische Zerstörung der Daten
Für Agenten, Creator und Journalisten hat Team Group die Expert P35S mit Selbstzerstörungsfunktion entworfen. Sie besitzt einen Schalter, der in zwei Stufen, zum Schutz vor ungewollter Betätigung, die Zerstörung umsetzt. Team Group spricht von einer physischen Zerstörung der Daten (Physical Chip Destruction Circuit). Die SSD ist demnach im Anschluss unbrauchbar und stirbt zusammen mit den gelöschten Informationen, die sich angeblich nicht wiederherstellen lassen.
2 TB und USB-C mit 10 Gbit/s
Abgesehen von dem ungewöhnlichen Kill-Switch-Feature handelt es sich um eine relativ kompakte, wenngleich längst nicht die kleinste externe SSD mit Abmessungen von 90 × 40 × 18 mm (L × B × H) und 42 Gramm Gewicht. Das Speichervolumen von 2 TB lässt sich via USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) am USB-C-Stecker nutzen. Daten sollen mit bis zu 1.000 MB/s übertragen werden. Ob dies nur für das Lesen oder auch das Schreiben gilt, bleibt vorerst unklar. Verfügbarkeit und Preis fehlen zur Vorstellung im Rahmen der Computex noch.
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