Call of Duty: Black Ops 7 im Test: Fazit
3/3Tolle Technik im falschen Spiel
Aus rein technischer Perspektive macht die PC-Version von Call of Duty: Black Ops 7 vieles richtig: Die Performance liegt erneut sehr gut, darüber hinaus stehen viele Upsampling-Optionen zur Verfügung, DLSS 4 und FSR 4 sind direkt ohne Treiber-Umwege im Spiel integriert.
Darüber hinaus sind viele Raytracing-Reflexionen vorhanden, die mit Hilfe von DLSS Ray Reconstruction und erstmals auch FSR Ray Regeneration (Test) verschönert werden können.
Die Raytracing-Reflexionen sind grundsätzlich sehr gut gelungen: Sie werden großflächig eingesetzt und ersetzen die störenden, weil oft kaputten und teils deutlich rauschenden Rasterizer-Reflexionen gänzlich. Viele Reflexionen fallen diffus aus, es handelt sich also nicht um ein „Hochglanz-Klavierlack-Raytracing“. Kurz gesagt: Mit Raytracing sieht das Spiel deutlich besser aus als ohne.
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 4060 RTX 5060 |
RX 9060 XT RX 7600 |
X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5060 RTX 4060 Ti |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
Hübsches Raytracing bleibt lieber aus
Und dennoch ist Raytracing das letzte Grafik-Feature, das in Black Ops 7 genutzt werden sollte, denn die RT-Reflexionen kosten wirklich extrem viel Geschwindigkeit – der Leistungsverlust hat schon Pathtracing-Niveau. Weil es die Reflexionen ausschließlich im Multiplayer, nicht aber in der Koop-Kampagne, werden die wenigsten Spieler mit dem FPS-Drop leben wollen. Ganz gleich, wie schick die Reflexionen in dem Spiel also sind: So ergeben sie keinen Sinn.
Traditionell: Radeon klar vor GeForce
Apropos Performance: Diese ist auch im neuesten Call of Duty extrem hoch, wobei Radeon-Grafikkarten klar schneller als ihre GeForce-Kollegen agieren, ganz gleich, ob es sich um aktuelle oder ältere Modelle handelt. Das hat schon Tradition in COD. Sollte trotz der Anforderungen Raytracing genutzt werden, schneiden Nvidias- und AMDs aktuelle RDNA-4-Modelle am besten ab. Radeons auf Basis von RDNA 3 haben dagegen das Nachsehen, sie verlieren noch einmal spürbar mehr FPS.
Im Test hat sich die PC-Version von Call of Duty: Black Ops 7 von ihrer stabilen Seite gezeigt, größere technische Probleme hat es nicht gegeben. Es gab keinen einzigen Absturz während des Testens, nervige Bugs ebenso wenig. Und auch das Frame Pacing arbeitet ordentlich. Wer sich also das aktuelle COD kaufen möchte, kann dies bedenkenlos auf dem PC tun.
| Spielname | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Treyarch Mehrere weitere Studios |
| Publisher | Activision |
| Engine | IW-Engine |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | ✓ |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | ✓ |
| Intel XeLL | Nein |
| HDR | ✓ |
| Widescreen (21:9) | ✓ (Screenshot-Vergleich) |
| Kantenglättung | TAA |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS 4 Transformer | ✓ |
| Nvidia DLSS Super Resolution (SR) | ✓ |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction (RR) | ✓ |
| Nvidia DLSS Frame Generation (FG) | Nein |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation (MFG) | Nein |
| AMD FSR 4 Super Resolution (SR) | ✓ |
| AMD FSR Super Resolution (SR) | ✓ |
| AMD FSR Ray Regeneration (RR) | ✓ |
| AMD FSR Frame Generation (FG) | ✓ |
| Intel XeSS Super Resolution (SR) | ✓ |
| Intel XeSS Frame Generation (FG) | Nein |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (DLAA, FSR, XeSS Native) |
| Direkt zur Upsampling-Analyse | |
| Raytracing | |
| Globale Beleuchtung | Nein |
| Reflexionen | ✓ |
| Schatten | Nein |
| Umgebungsverdeckung | Nein |
| Pathtracing | Nein |
| Direkt zur Raytracing-Analyse | |
| 60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR) | |
| WQHD | RTX 4060 / RTX 5060 / RX 9060 XT / RX 7600 |
| UWQHD | RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7700 XT |
| UHD | RTX 5070 / RTX 4070 / RX 9060 XT / RX 7700 XT |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 14. November 2025 |
| Preis zum Release | 80 Euro 1100 Euro (Vault Edition) |
ComputerBase hat Call of Duty: Black Ops 7 von der für das Spiel zuständigen PR-Agentur zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Publishers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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