In Win 904 Midi-Tower im Test: Alltagsdesign, auf Wiedersehen!
4/5Erfahrungen
Obwohl der Hardwareeinbau ohne Probleme verlief, gibt es beim In Win 904 einiges zu beachten. So muss das Netzteil zwangsläufig mit dem Lüfter nach oben eingesetzt werden, damit eine Kühlung der Stromversorgung gewährleistet ist. Dadurch wird das Netzteil allerdings höheren Temperaturen ausgesetzt, kühlt aber das System auch aktiv mit.
Was beim Betrachten noch nicht unbedingt vorhersehbar war, ist, dass das Kabelmanagement bei der Verwendung eines ATX-Mainboards alles andere als elegant gelöst aussieht. Viele der Aussparungen sind zu klein, als dass dickere Kabelstränge hindurchgeführt werden können. Deshalb muss zwangsläufig auf die große Aussparung unterhalb des Festplattenschachts ausgewichen werden, was wiederum nicht sonderlich gut aussieht.
In Zukunft werden lüfterlose Gehäuse von uns bei der Temperaturermittlung anders als zuvor behandelt. Es werden, sofern möglich, bis zu zwei Ventilatoren eingebaut, damit repräsentative Ergebnisse entstehen und der Vergleich mit anderen Gehäusen gewährleistet ist. Dazu stehen uns jeweils zwei Noctua NF-P12-, NF-B9- und NF-R8-Lüfter zur Verfügung, die wie gewohnt an die Lüftersteuerung angeschlossen werden.
In das In Win 904 passen CPU-Kühler mit einer Höhe von lediglich 148 mm. Große Tower-Kühler können nicht in das Gehäuse eingebaut werden. Anders sieht es bei der Länge der Grafikkarte aus: Hier wird mit bis zu 375 mm kein grenzwertiges Limit gesetzt. Wenn 2,5"-Datenträger an der Front eingebaut werden, dürfen Pixelbeschleuniger nicht länger als 365 mm sein. Auch bei der Länge des Netzteils muss Acht gegeben werden. Dieses darf nicht länger als 200 mm ausfallen. Hinter dem Tray bietet das In Win 904 mit 27 mm ausreichend Stauraum für das Verlegen von Kabelsträngen.
Messergebnisse
Temperatur
Kommt ein Noctua Noctua NF-P12 einblasend am Boden und ein NF-B9 ausblasend am Heck des In Win 904 zum Einsatz, so pendelt sich die Prozessortemperatur im 12-Volt-Betrieb bei 40 °C und die der Grafikkarte bei 61 °C ein und erreichen damit akzeptable, aber keine herausragend guten Werte. Das Mainboard und die Festplatte bleiben mit 32 und 30 °C angenehm kühl.
Wird die Leistung sämtlicher Lüfter auf 5 Volt reduziert, steigt die Temperatur des Prozessors auf 56 °C, der Wert des Pixelbeschleunigers beträgt so nun 72 °C. Mit 40 und 35 °C befinden sich die Hauptplatine und der 3,5"-Datenträger im grünen Bereich.