Asus GeForce RTX 5090 Matrix im Test: Benchmarks, Messungen zur Leistungsaufnahme, Lautstärke und mehr

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Wolfgang Andermahr
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Testsystem und Testmethodik

Alle im Test verwendeten Benchmarks und Messwerte wurden für diesen Artikel neu erstellt. Die Testreihen wurden auf einem Ryzen 7 9800X3D durchgeführt, der von einem Noctua NH-D15 G2 mit 900 Umdrehungen in der Minute gekühlt wird. Als Gehäuse kam das Cougar CFV235 zum Einsatz, das mit dem BTF-Standard kompatibel ist. Die werksseitige Lüfterbestückung blieb verbaut (1 × 120 mm, 2 × 140 mm), die Lüfterdrehzahl fest auf 800 Umdrehungen eingestellt.

Die Asus ROG Matrix Platinum GeForce RTX 5090 im Asus-BTF-Testsystem
Die Asus ROG Matrix Platinum GeForce RTX 5090 im Asus-BTF-Testsystem

Die Asus GeForce RTX 5090 Matrix wurde in verschiedenen Szenarien getestet: Mit 600 Watt nur über den Stromstecker, mit 800 Watt über beide Stecker sowie mit 800 Watt inklusive manueller Übertaktung. Die beiden ersten Testreihen werden im Performance- und im Quiet-BIOS durchgeführt, die letzte nur mit Performance. Auch die Asus GeForce RTX 5090 Astral wird händisch übertaktet, um einen direkten Vergleich zu haben.

Gaming-Benchmarks in Ultra HD

Bei den Spieleeinstellungen ist ComputerBase absichtlich ans Maximum gegangen: Maximale Bildqualität in Ultra HD bei Frameraten von um die 60 FPS – oder im besten Fall mehr. Je nach Spiel wird mal DLSS Balanced, DLSS Quality oder DLAA genutzt, Raytracing ist durchweg aktiviert. Es werden teilweise Einstellungen genutzt, die einzig auf der GeForce RTX 5090 spielbar sind – aber um eben genau jene Custom-Designs handelt es sich in dem Artikel ja auch ausschließlich.

800 Watt machen nur selten den Unterschied

Die Asus GeForce RTX 5090 Matrix ist in Spielen durchschnittlich zwölf Prozent schneller als eine GeForce RTX 5090 Founders Edition – das ist durchaus eine ganze Menge. Der primäre Grund für das Leistungsplus liegt aber gar nicht an den maximal möglichen 800 Watt, denn diese werden nur in wenigen Spielen annähernd abgerufen. Meistens werden laut Telemetrie zwischen 400 und 600 Watt benötigt, mehr ist eher selten – d.h. in vielen Titeln auch unter maximaler GPU-Last wird die ROG Matrix Platinum gar nicht aus den exklusiven +200 Watt schöpfen.

Performancerating
Performancerating – AVG
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      82,6
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      80,7
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      78,8
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      78,4
    • Asus RTX 5090 Astral
      75,0
    • Nvidia RTX 5090 FE
      71,8
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS), Geometrisches Mittel

Deshalb beträgt die Leistungsdifferenz der Matrix zwischen dem 600- und dem 800-Watt-Modus gemittelt über die 10 Titel auch nur 3 Prozent, mit 600 Watt ist die Matrix immer noch neun Prozent flotter als Nvidias Founders-Modell. Der Hauptgrund liegt schlicht darin, dass Asus die limitierte Karte generell deutlich höher takten lässt. Davon profitieren auch im 600-Watt-Modus die meisten Spiele und nur wenige werden durch die maximale Leistungsaufnahme eingebremst.

Damit ist die Asus GeForce RTX 5090 Matrix selbst mit 600 Watt noch vier Prozent schneller als die GeForce RTX 5090 Astral und nur ein Prozent langsamer als die händisch übertaktete Astral.

Per OC sind noch höhere Taktraten drin

Wird die Matrix dagegen manuell übertaktet, legt sie um weitere zwei Prozent gegenüber dem Werkszustand zu. 15 Prozent mehr FPS gibt es mit dieser Kombi verglichen zur Founders Edition, fünf Prozent Plus verglichen zur übertakteten Astral.

Limitieren 600 Watt, wird der Vorsprung größer

Limitiert die Leistungsaufnahme dann doch, kann die Asus GeForce RTX 5090 Matrix richtig punkten. In Warhammer 40k: Space Marine 2 ist der 800-Watt-Modus 8 Prozent schneller als der 600-Watt-Modus, das Plus zur Astral liegt bei 10 Prozent und das zu Nvidias Founders bei satten 21 Prozent. In Kingdom Come: Deliverance 2 beträgt der Vorteil fünf Prozent, in Battlefield 6 sind es vier Prozent und in allen anderen Titeln dann nur noch zwischen ein und drei Prozent.

3.840 × 2.160
Anno 117 – 3.840 × 2.160
  • FPS, Durchschnitt:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      64,8
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      62,5
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      61,4
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      61,2
    • Asus RTX 5090 Astral
      58,9
    • Nvidia RTX 5090 FE
      56,4
  • FPS, 1% Perzentil:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      62,3
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      59,9
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      58,8
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      58,5
    • Asus RTX 5090 Astral
      55,7
    • Nvidia RTX 5090 FE
      53,6
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Die Taktraten beim Spielen

Die mittels Telemetrie ausgegebenen Taktraten sind wie gewohnt mit Vorsicht zu genießen. Denn es zeigt sich, dass diese beim Vergleich verschiedener Modelle oft widersprüchlich zu den Benchmark-Ergebnissen ausfallen. Zum Beispiel sind die Taktraten der händisch übertakteten GeForce RTX 5090 Astral oft etwas höher als die der GeForce RTX 5090 Matrix 800 Watt.

Das Extrembeispiel ist Kingdom Come: Deliverance 2, wo die Astral OC mit 3.080 MHz zu 3.016 MHz auf der Matrix einen höheren Takt per Telemetrie meldet, die Matrix aber reproduzierbar fünf Prozent mehr Bilder pro Sekunde abliefert. Mehr als eine Annäherung sind die gemeldeten Taktraten daher nicht, die angezeigten Werte entsprechen offenbar nicht der Wirklichkeit. Die Beobachtung konnte die Redaktion bereits mehrmals machen, bei den direkten Vergleichen ähnlicher RTX-5090-Modelle desselben Herstellers fallen diese nur besonders auf.

Dennoch zeigen die Telemetrie-Werte ganz gut, warum die Asus GeForce RTX 5090 Matrix so schnell ist, wie sie ist. Bereits im 600-Watt-Modus sind die Taktraten durchweg höher als bei der GeForce RTX 5090 Astral, das Plus beträgt fast durchweg mindestens 100 MHz, teils auch 150 MHz. Im 800-Watt-Modus sind die Frequenzen zwischen 200 und 250 MHz höher, mittels Übertaktung kommen noch einmal 150 bis 200 MHz obendrauf. Nicht ganz 3,2 GHz werden dann erreicht, während die Astral nach Übertaktung maximal 3,1 GHz liefert, teils aber auch 200 MHz weniger – hier kann die Matrix deutlich stabiler ihren maximalen Takt halten.

Die tatsächlichen, durchschnittlichen Taktraten im Fractal Design Torrent
3.840 × 2.160 Nvidia RTX 5090
Founders Edition
Asus RTX 5090
Astral
Asus RTX 5090
Astral OC
Asus RTX 5090
Matrix 600W
Asus RTX 5090
Matrix
Asus RTX 5090
Matrix OC
Anno 117 2.568 MHz 2.732 MHz 2.962 MHz 2.847 MHz 2.987 MHz 3.167 MHz
Avowed 2.730 MHz 2.835 MHz 3.111 MHz 2.992 MHz 3.030 MHz 3.196 MHz
Battlefield 6 2.647 MHz 2.813 MHz 3.074 MHz 2.967 MHz 3.017 MHz 3.194 MHz
Cyberpunk 2077 2.592 MHz 2.767 MHz 3.017 MHz 2.893 MHz 2.989 MHz 3.170 MHz
Kingdom Come Deliverance 2 2.678 MHz 2.814 MHz 3.080 MHz 2.962 MHz 3.016 MHz 3.197 MHz
Oblivion 2.703 MHz 2.817 MHz 3.100 MHz 2.972 MHz 3.011 MHz 3.196 MHz
Star Wars Outlaws 2.657 MHz 2.816 MHz 3.089 MHz 2.966 MHz 3.019 MHz 3.192 MHz
The Last of Us Part II 2.643 MHz 2.803 MHz 3.078 MHz 2.962 MHz 2.998 MHz 3.192 MHz
The Outer Worlds 2 2.735 MHz 2.831 MHz 3.101 MHz 2.987 MHz 3.010 MHz 3.186 MHz
Warhammer 40k: Space Marine 2 2.448 MHz 2.702 MHz 2.900 MHz 2.783 MHz 2.968 MHz 3.130 MHz
Durchschnitt 2.640 MHz 2.793 MHz 3.051 MHz 2.933 MHz 3.004 MHz 3.182 MHz

Die Leistungsaufnahme beim Spielen

Die Leistungsaufnahme bei der Asus GeForce RTX 5090 Matrix zu messen ist gar nicht so einfach – und schlussendlich gelingt dies auch nicht komplett. Das fängt schon damit an, dass für die Grafikkarte eben nicht nur ein, sondern gleich zwei 16-Pin-Anschlüsse gleichzeitig gemessen werden können. Immerhin, mit dem von ComputerBase genutzten Powenetics V2 (Bericht) ist dies kein Problem.

Die Stromstecker sind also kein Problem, der PCIe-Slot aber schon. Für den PCI-Slot nutzt die Redaktion für gewöhnlich einen PCIe-Extender, der die Ströme messen kann. Durch den notwendigen GC-HPWR-Stromanschluss ist es aber nicht möglich, den Extender zu nutzen, denn das würde den GC-HPWR-Kontakt abreißen lassen. Im 800-Watt-Modus bleibt die Leistungsaufnahme des PCIe-Slots also eine unbekannte.

Moderne Grafikkarten ziehen durch den Slot aber ohnehin nur noch wenig Energie, was offenbar auch bei der Matrix nicht anders ist. Im 600-Watt-Modus zieht das Modell 11 Watt über den Slot, mit 800 Watt ist dies vermutlich ebenso der Fall – gesichert ist dies aber eben nicht. Die Redaktion rechnet diesen Wert bei der 800-Watt-Messung mit hinzu.

Die Asus GeForce RTX 5090 Matrix hält sich ziemlich gut an der Telemetrie: Im 600-Watt-Modus lassen sich durchschnittlich bis zu 607 Watt messen. 800 Watt in Spielen haben sich dann nicht ganz erreichen lassen, mit 760 Watt ist der Wert aber nicht weit vom Maximum entfernt. Wird die Grafikkarte händisch übertaktet, lassen sich 771 Watt messen – das manuelle Übertakten kostet nicht viel Energie.

Kurzzeitig, im Bereich von wenigen Millisekunden, können auch schon mal mehr anliegen. Maximal 730 Watt genehmigt sich die Matrix im 600-Watt-Modus, 850 Watt sind es im 800-Watt-Modus und 856 Watt bei maximaler Übertaktung.

Die restlichen Testkandidaten werden allesamt durch ihr Power-Limit von 575 Watt beziehungsweise 600 Watt eingebremst. Dennoch genehmigt sich die Asus GeForce RTX 5090 Astral mit 630 Watt etwas mehr als sie eigentlich darf, doch dasselbe gilt für die Nvidia GeForce RTX 5090 Founders Edition mit 586 Watt.

Leistungsaufnahme Gaming
Leistungsaufnahme Gaming – AVG-Watt
  • Warhammer 40k: Space Marine 2:
    • Nvidia RTX 5090 FE
      586
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      607
    • Asus RTX 5090 Astral
      630
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      630
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      760
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      771
Einheit: Watt (W)

Im 600-Watt-Modus nur über ein „Kabel“ wird der Stromstecker- beziehungsweise der GC-HPWR-Stromanschluss mit 596 Watt belastet. Der 12V-2×6-Anschluss – sowohl der alleinige Anschluss als auch GC-HPWR benutzen 12V-2×6 – arbeitet damit am absoluten Maximum.

Interessant ist die Verteilung im 800-Watt-Modus, wenn 12V-2×6 und GC-HPWR gemeinsam arbeiten. Dann nimmt die Matrix 409 Watt über den 12V-2×6 und 340 Watt über den GC-HPWR-Anschluss auf, sodass beide Anschlüsse noch genügend Spielraum zum theoretischen Maximum von 600 Watt haben. Das ist schonender für die Stecker und Leitungen, sodass ein Durchbrennen unwahrscheinlicher – wenn auch eben nicht unmöglich – ist.

Leistungsaufnahme Gaming
Leistungsaufnahme Gaming – 12V-2×6-Stromstecker
  • Durchschnitt:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      409
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      415
    • Nvidia RTX 5090 FE
      576
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      596
    • Asus RTX 5090 Astral
      618
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      618
  • Maximal:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      459
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      466
    • Nvidia RTX 5090 FE
      675
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      719
    • Asus RTX 5090 Astral
      739
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      740
Einheit: Watt (W)
Leistungsaufnahme
Leistungsaufnahme – Detailbetrachtung
0180360540720900Watt (W) 15101520253035404550556065707580859095100Millisekunden

Die Lautstärke beim Spielen

Die Asus GeForce RTX 5090 Matrix ist im Testsystem keine leise Grafikkarte. Zumal sich die Grafikkarte mit dem Quiet-BIOS genauso verhält wie mit dem Performance-BIOS. Im 600-Watt-Modus kommt die Grafikkarte auf einen Geräuschpegel von 42 Dezibel. Das ist der beste Messwert im Testfeld, sowohl Nvidias Founders Edition als auch das Astral-Modell sind lauter. Die meisten anderen Custom-Designs der GeForce RTX 5090 sind dagegen leiser. Silent-Fans werden jedoch nur selten den Kauf einer Matrix in Betracht ziehen.

Im 800-Watt-Modus wird es dann deutlich lauter: Anstatt mit 2.140 Umdrehungen in der Minute agieren die Lüfter mit 2.730 rpm, hohe 49,5 Dezibel lassen sich dann messen. Damit ist die Grafikkarte gleich laut wie die händisch übertaktete Astral mit 600 Watt, was aber schon einen ziemlichen Radau bedeutet. Interessant dabei ist, dass die Matrix die Lüfter deutlich schneller drehen lässt als die Astral, dabei aber nicht lauter ist. Das zeigt die Verbesserung beim unteren Matrix-Lüfter gegenüber der Astral.

Positiv zu erwähnen ist, dass sich die GeForce RTX 5090 Matrix bei den elektronischen Störgeräuschen zurück hält. Das klassische Spulenrasseln ist zwar auch aus einem geschlossenen Gehäuse zu hören, andere RTX-5090-Designs sind diesbezüglich meist aber schlechter. Zudem wird das Rasseln nach kurzer Zeit ohnehin vom Lüftergeräusch übertönt.

Gaming
Lautstärke – Gaming
  • Warhammer 40k: Space Marine 2:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      42,0
    • Nvidia RTX 5090 FE
      44,0
    • Asus RTX 5090 Astral
      46,5
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      49,0
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      49,5
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      49,5
Einheit: dB(A)

Deutlich leiser im offenen Aufbau

Das im Test genutzte Gehäuse Cougar CFV235 ist nicht optimal für die Asus GeForce RTX 5090 Matrix, andere Gehäuse wie zum Beispiel das normalerweise von ComputerBase genutzte Fractal Design Torrent erreicht geringere Temperaturen – mit allen RTX-5090-Modellen.

Dennoch erklärt das nicht, warum sich die Asus GeForce RTX 5090 Matrix in einem offenen Testausbau völlig anders als im Gehäuse verhält – zumindest im 600-Watt-Modus, der 800-Watt-Modus hat die Redaktion nicht überprüft. 2.140 Umdrehungen pro Minute bei 73 Grad werden im Cougar-Gehäuse erreicht. 1.500 Umdrehungen bei 66 Grad sind es im offenen Ausbau. Der Unterschied ist viel zu groß, erfahrungsgemäß zeigt dies auf ein Problem beim Kühler-Design hin. Um einen richtigen Hitzestau kann es sich im Gehäuse dagegen nicht handeln, da die Grafikkartenlüfter bereits nach fünf Minuten die hohen Drehzahlen erreicht haben – und auch höhere Gehäuselüfterdrehzahlen keine merkliche Besserung bringen.

Die Temperatur beim Spielen

Temperaturen sind bei der Asus GeForce RTX 5090 Matrix kein Problem. Selbst im 800-Watt-Modus mit manueller Übertaktung erreicht die GPU gerade einmal 79 Grad Celsius, der GDDR7-Speicher 86 Grad. Das ist kühler als bei Nvidias Founders Edition, die mit gerade einmal 575 Watt arbeitet. Temperaturen sind also generell kein Problem auf der Matrix-Karte.

Temperatur – Gaming
  • GB202-GPU:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      73
    • Asus RTX 5090 Astral
      76
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      76
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      79
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      79
    • Nvidia RTX 5090 FE
      83
  • GDDR7-Speicher:
    • Asus RTX 5090 Matrix, 600W
      80
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W
      86
    • Asus RTX 5090 Matrix, 800W + OC
      86
    • Asus RTX 5090 Astral
      88
    • Asus RTX 5090 Astral + OC
      88
    • Nvidia RTX 5090 FE
      100
Einheit: °C

Die Asus 5090 Matrix übertaktet

In den Testreihen findet sich ein manuell übertaktetes Modell der Asus GeForce RTX 5090 Matrix wieder – doch was bedeutet das überhaupt? Die Redaktion hat die Grafikkarte händisch mit Hilfe des Tools GPU Tweak III übertaktet, davon abgesehen jedoch keine weitere Änderung an der Hardware vorgenommen. Das bedeutet, dass natürlich beide Stromstecker eingesteckt waren und sich die Grafikkarte im 800-Watt-Modus befunden hat. Weiter lässt sich das Power-Limit nicht erhöhen.

Die GB202-GPU taktet auf dem Matrix-Modell bereits von Haus aus sehr hoch, doch das Maximum ist dies noch nicht. Der Takt hat sich um weitere 180 MHz anheben lassen, bevor es zu ersten Abstürzen gekommen ist. In Spielen arbeitet die Grafikkarte dann mit nicht ganz 3,2 GHz – und zwar durchweg, das Power Limit von 800 Watt limitiert nicht. Zugleich ist der Speichertakt um 1.522 MHz auf 15.522 MHz angehoben. Auch ein noch höherer Takt ist möglich, doch bringt bereits die Steigerung um 1,5 GHz in Spielen schlicht gar nichts. Ein noch höherer Takt würde potenziell also zu mehr Problemen als hilfreich sein, weswegen davon abgesehen wird.

Auch die Asus GeForce RTX 5090 Astral wurde für den Artikel übertaktet. Der Werkstakt liegt deutlich unter den Werten der Matrix, weswegen das GPU-Plus mit 301 MHz etwas höher ist. Anders als bei dem auf 1.000 Stück limitierten Modell wird der maximale Takt jedoch durch das Power Limit in einigen Spielen eingebremst, weswegen das tatsächliche Plus oft kleiner ist. Auch bei der Karte wurde der Speicher um 1.522 MHz übertaktet.

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