Dying Light: The Beast mit RT im Test: Benchmarks in WQHD, UWQHD sowie Ultra HD und das Fazit
2/2Benchmarks mit zwei verschiedenen Einstellungen
Raytracing kostet in Dying Light: The Beast sehr viel Performance, ganz gleich welche Grafikkarte im Rechner steckt. Aus diesem Grund hat sich die Redaktion dazu entschlossen, zwei verschiedene Grafikeinstellungen zu benutzen:
- Ein Benchmark-Durchlauf mit aktivierter RT-Beleuchtung, während die zwei anderen Einstellungen abgeschaltet geblieben sind. Diese Einstellung ist eine Empfehlung der Redaktion.
- Ein zweiter Durchlauf mit allen drei aktivierten RT-Effekten, damit auch den beiden weniger lohnenswerten.
Die restlichen Grafikeinstellungen sind zwischen beiden Durchläufen identisch. Benchmarkergebnisse ohne Raytracing finden sich im Benchmark-Artikel zu Dying Light: The Beast.
| Treiberversion | Game Ready | |
|---|---|---|
| AMD Radeon | Adrenalin 25.11.1 | ✓ |
| Nvidia GeForce | GeForce 581.80 | ✓ |
| Intel Arc | 8331 | ✓ |
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit RT-Beleuchtung
| Grafikoptionen |
|---|
| Quality-Preset |
| GeForce RTX (DLSS 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000 (FSR 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 7000/6000 (XeSS Quality, 59 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (XeSS Quality, 59 % Renderauflösung) |
| Raytracing Beleuchtung: Ein |
| Raytracing Reflexionen: Aus |
| Raytracing Schatten: Aus |
- Die Anforderungen sind auch nur mit RT-Beleuchtung sehr hoch
- Bei gleicher Renderauflösung verliert die RTX 5070 Ti 36 %, die RTX 4080 37 %, die RX 9070 XT 37 % und die RX 7900 XTX 45 % gegenüber reiner Rasterizer-Grafik
- Lovelace, Blackwell und RDNA 4 liegen auf dem gleichen RT-Niveau, RDNA 3 fällt ab
- Intel B580 zeigt auch mit RT eine starke Leistung, der Vorgänger fällt deutlich ab
- RDNA 3 hat Probleme mit RT – RDNA 2 in Form der RX 6700 XT aber noch einmal mehr
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit maximalem Raytracing
| Grafikoptionen |
|---|
| Quality-Preset |
| GeForce RTX (DLSS 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000 (FSR 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 7000/6000 (XeSS Quality, 59 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (XeSS Quality, 59 % Renderauflösung) |
| Raytracing Beleuchtung: Ein |
| Raytracing Reflexionen: Ein |
| Raytracing Schatten: Ein |
- Mit maximalem Raytracing sind nur noch die leistungsstärksten Grafikkarten schnell genug
- Bei gleicher Renderauflösung verliert die RTX 5070 Ti 48 %, die RTX 4080 50 %, die RX 9070 XT 53 % und die RX 7900 XTX 61 % gegenüber reiner Rasterizer-Grafik
- Lovelace und Blackwell liegen auf vergleichbarem Niveau mit kleinen Vorteilen für Blackwell
- RDNA 4 fällt leicht gegenüber den Nvidia-Karten ab, RDNA 3 fällt deutlich ab
- Im Vergleich zur isolierten RT-Beleuchtung beträgt der FPS-Verlust 20 % auf der RTX 5070 Ti, 21 % auf der RTX 4080, 26 % auf der RX 9070 XT und 28 % auf der RX 7900 XTX
- Intel B580 schneidet nach wie vor stark ab und liegt klar vor A770
- Der Abstand RDNA 2 zu RDNA 3 wird größer
Das Frame Pacing ist ziemlich unauffällig
Auch mit Raytracing hat Dying Light: The Beast ein Frame Pacing, das zwar nicht perfekt ist, in Verbindung mit einem VRR-Monitor aber sehr gut funktioniert. Sowohl die GeForce RTX 5070 Ti als auch die Radeon RX 9070 XT zeigen während der Testreihen immer mal wieder kleinere Abweichungen bei der Bildausgabe, die ein Monitor mit variabler Refreshrate aber problemlos überspielen kann. Entsprechend fühlt sich das Spiel bei ausreichender Framerate angenehm fluffig an.
Fazit
Endlich hat Dying Light: The Beast Raytracing erhalten, das Feature hatte dem Spiel zum Launch im wahrsten Sinne des Wortes gefehlt: Die Rasterizer-Beleuchtung konnte den Anforderungen einer Open World mit dynamischem Wetter sowie Tag- und Nachtwechsel nicht standhalten und sah entsprechend oft flach aus. Die Raytracing-Beleuchtung arbeitet zwar ebenso nicht perfekt, erledigt den Job jedoch deutlich besser als das Rasterizer-Pendant. Damit sieht The Beast nun auch endlich besser aus als das drei Jahre alte Dying Light 2.
Die Raytracing-Reflexionen sowie RT-Schatten überzeugen dagegen nicht, im Gegenteil, sie enttäuschend. Vor allem die Schatten sehen stellenweise richtig schlecht aus, da sie bei einigen Objekten nicht jedes gerenderte Frame mit aktualisiert werden. Das wirkt in der großen Open World stellenweise äußerst merkwürdig. Nicht viel besser sind die RT-Reflexionen, denn diese werden nur spärlich eingesetzt. Es gibt weiterhin eine ganze Menge Screenspace-Reflexionen, das Bild wird so nicht rund.
Aber vielleicht ist das auch gut so, denn Raytracing kostet in Dying Light: The Beast richtig viele FPS, aggressives Upsampling ist auf jeder Grafikkarte Pflicht. Mit DLSS 4 und FSR 4 funktioniert das bis hinab zu WQHD auch richtig gut im Performance-Modus. Die anderen Upsampling-Technologien haben dagegen klar das Nachsehen.
Daher lautet die Empfehlung der Redaktion, die wichtige Raytracing-Beleuchtung zu nutzen, die RT-Schatten und die RT-Reflexionen aber abzuschalten. Das sieht optisch kaum schlechter und teilweise sogar besser aus, spart aber zugleich spürbar an Rechenleistung ein. Auch die RT-Beleuchtung alleine ist viel Last für die Grafikkarte, aber zumindest schon einmal weniger als das Dreierpack zusammen.
In den Benchmarks verhalten sich die getesteten Grafikkarten ähnlich wie bei Rasterizer-Grafik. RTX 4000, RTX 5000 und RX 9000 schneiden vergleichbar stark bei Raytracing ab, letztere muss bei maximaler RT-Qualität leicht nachgeben. RDNA 3 hat dagegen durchweg das Nachsehen, RDNA 2 umso mehr. Das sind eigentlich die einzigen beiden Unterschiede zwischen den Raytracing- und den Rasterizer-Benchmarks. Gleich geblieben ist auch, dass die Intel Arc B580 richtig gut unterwegs ist und ihren Vorgänger klar schlägt.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.