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News Apple Intelligence: Private Cloud Compute läuft künftig auch in der Google Cloud

Die wilde Inge

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Toll. Damit ist die neue Siri hinsichtlich Datenschutz und Vertraulichkeit auch mausetod.
Wer die Hardware kontrolliert, kontrolliert die Daten.
 
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So ein bisschen musste ich schon schmunzeln, als Intel-Xeon-CPUs erwähnt wurden ;)

Ich dachte, man will kein Intel mehr haben?
/s, zur Sicherheit, damit niemand das hier falsch versteht :)
 
Ist das eventuell der erste Schritt, um die Konformität mit dem Digital Markets Act (DMA) der EU herzustellen? Darin geht es genau darum: Eine Öffnung der eigenen Infrastruktur für Mitbewerber, um Monopole und "abgeschottete Insellösungen" zu vermeiden. Was denkt ihr?
 
andy_m4 schrieb:
Das verstehen manche hier aber nicht. :-)
Der Großteil versteht im Gegensatz zu dir einfach was Apple da beschreibt :-)
  • We do not rely solely on confidential computing technologies to mitigate attacks that leverage privileged access outside of a confidential VM, including side-channel attacks. We consider every component — from firmware through the host and guest OS stacks to application code — to be part of our trusted computing base, subject to our verifiable transparency and no-privileged-access guarantees.
https://security.apple.com/blog/expanding-pcc/
https://security.apple.com/documentation/private-cloud-compute
 
prayhe schrieb:
Der Großteil versteht im Gegensatz zu dir einfach was Apple da beschreibt :-)
Anscheinend nicht.
Daher erkläre ich es gern und ganz ohne von Apple (oder sonstwen) zitierten Marketing-Blabla:

Ich finde das Gerede von Private Cloud eine Nebelkerze. Weil natürlich der Cloud-Anbieter reingucken kann, wenn er will.

Wenn der das nicht können soll, hilft nur Verschlüsselung (wo der Verschlüsselungskey in meinem exklusiven Besitz ist). Und das funktioniert aber auch nur dann, wenn es lediglich darum geht Daten abzulegen (z.B. Cloud-Drives wo man ein Crypto-Layer drüber legt wie beispielsweise cryptfs und Co.).

Compute auf verschlüsselte Daten geht prinzipbedingt nicht. Die müssen dafür unverschlüsselt vorliegen (theoretisch könnte man ein Mapping machen aber dann kann man logischerweise die unverschlüsselten Daten rekonstruieren; die Basis guter Verschlüsselung ist ja gerade, das man kein Mapping machen kann). Ergo kann auch der Cloudanbieter im Prinzip alles sehen.

Und klar kann der technische und organisatorische Maßnahmen treffen, um den Zugriff zu erschweren. Das Grundproblem bleibt aber.

Erschwerend kommt noch hinzu, das solche Clouds attraktive Angriffsziele sind. Das ist ein bisschen so, als wenn man eine Schatztruhe ins dubiose Bahnhofsviertel stellt und hofft, das das Schloss schon halten wird.

Im Grunde genommen hast Du bei Private-Cloud nicht mehr als eine Zusage vom Anbieter. Dich darauf verlassen oder gar verifizieren kannst Du nichts.

Insofern ist Private Cloud natürlich Quatsch. Das dann noch Google als Anbieter genannt wird, ist natürlich das i-Tüpfelchen. :-)

Fazit:
Das ist also ein reines Werbeversprechen das Leute wie Du unkritisch wiedergeben (warum man auch immer den Drang hat, für ein Milliarden-Konzern Propaganda zu verbreiten).
 
andy_m4 schrieb:
Weil natürlich der Cloud-Anbieter reingucken kann, wenn er will.
Da fällt deine komplette Argumentation schon zusammen. Wie stellst du dir das denn genau vor, wenn der komplette Stack bis hin zur Firmware von Apple kontrolliert wird?
 
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prayhe schrieb:
Wie stellst du dir das denn genau vor, wenn der komplette Stack bis hin zur Firmware von Apple kontrolliert wird?
Du meinst, wenn Apple den User kontrollieren wollte, dann könnten sie das ohnehin. Und klar. Das ist was dran. Und ja. Das kann man sicher in die Gesamtbetrachtung mit einfließen lassen.
Das war aber gar nicht das, worum es in meiner Kritik eigentlich ging.

prayhe schrieb:
Da fällt deine komplette Argumentation schon zusammen.
Weil Du die Argumentation gar nicht verstanden hast und Dir irgendwie ein Fitzelchen rauspickst und darauf einen Punkt machen willst aber halt sehr viel dabei raus lässt.
 
@andy_m4 Du hast einfach wie bereits erwähnt einen fatalen Denkfehler in deiner gesamten Argumentationskette. Solange du da nichts einleuchtendes zu lieferst bleibt es halt dabei^^
 
prayhe schrieb:
Du hast einfach wie bereits erwähnt einen fatalen Denkfehler in deiner gesamten Argumentationskette.
Wie ist denn meine Argumentationskette? Stell sie doch mal da wie Du sie verstanden hast. Dann kann ich Dir auch helfen, wo Du sie vielleicht falsch verstanden hast.
Insbesondere, da ich ja bereits angedeutet hab, das Du da möglicherweise etwas nicht richtig verstanden hast.
Ergänzung ()

Mal davon abgesehen:
Mein Kritik zielte ja auf die Datenschutzproblematik ab. Und wenn Du jetzt noch in die Kerbe reinschlägst und sagst, das Apple sogar noch mehr Möglichkeiten hat den Datenschutz zu unterlaufen, dann widersprichst Du mir nicht, sondern erweitest Du meine Kritik sogar noch.
Also insofern macht dieses "Deine Argumentation ist kompletter Humburg" ohnehin keinen Sinn.
 
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@andy_m4 Du weichst wieder aus. Ich habe nach wie vor keine Erklärung von dir drauf erhalten wie es dritten möglich sein soll "reinzuschauen", wenn Apple den kompletten Stack in der Hand hat. Auf dieser fehlerhaften Annahme baut alles was du behauptet hast auf.
 
@andy_m4 Du sagst, dass der Betreiber der Cloudhardware einfach alles auslesen kann was "verschlüsselt" auf seiner Hardware läuft, weil es ja für die Verarbeitung entschlüsselt werden muss.

prayhe sagt dagegen - ganz grob runtergebrochen - dass der Betreiber der Cloudhardware das nicht kann, wenn Apple die Cloudsoftware so gestaltet, dass sie bei technischen Modifikationen oder parallel laufenden Prozessen, die die entschlüsselten Daten sehen könnten, die Cloudsoftware gar nicht erst startet bzw. in einen Zustand bringt mit dem sich iPhones dann nicht für die sichere Verarbeitung von Daten verbinden können.
 
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