andy_m4
Admiral
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Naja. Deine Behauptung war, das Subvolumes unhandlich waren ohne das aber näher zu begründen.Caramon2 schrieb:Was soll daran unhandlich sein?
Das wundert mich etwas, das Du da so dogmatisch unterscheidest, statt es einfach als zwei verschiedene Möglichkeiten aufzufassen.
Indirekt kannst Du sie ja trotzdem adressieren.Caramon2 schrieb:Ich sehe es nicht als Vorteil mich in meinen Möglichkeiten zu behindern.
Und wie gesagt. Es ist ja auch ein Feature, das sie standardmäßig nicht im normalen Namespace eingeblendet sind. Im Grunde ist das so ähnlich wie beim Overlay-Dateisystem, wo man auch nur auf die oberste Schicht drauf guckt aber natürlich bei Bedarf Zugang zu den unteren Schichten hat.
Das verhindert zum Beispiel ja auch, das man versehentlich Dinge kaputt machen kann.
Ehrlich gesagt hab ich wenig Lust ellenlange Postings und Screenshots von Dir zu lesen für Dinge, die sich mit einem kurzen Satz beantworten lassen.Caramon2 schrieb:S. den Screenshot in meinem ersten Post hier und den compsize dazu.
Ich gebe mir ja schließlich auch Mühe die Dinge hier an Ort und Stelle darzulegen und passend zur Frage darzulegen.
Das kann ich auch.Caramon2 schrieb:Jede einzelne Sicherungsstufe davon ist eine in sich vollständige Komplettsicherung der Systempartition und meines Benutzerordners. Ich kann ganz normal mit der Dateiverwaltung in jeden beliebigen Ordner gehen und mir beliebige Dateien ansehen oder zurück kopieren. - Das alles ist vollkommen transparent.
Die einzige spürbare "Einschränkung" ist, das alte Dateiversion in der View read-only sind, was aber auch gewollt ist. Denn ich will ja genau nicht, das mir Kopien durch Fehler/Versehen oder Malware verloren gehen.
Das ist etwas, was ich nicht mache. Systeme/Programme sichere ich nicht.Caramon2 schrieb:ist eine in sich vollständige Komplettsicherung der Systempartition
Kostet nur unnütz Speicher (und das sogar mehrfach, je nachdem wieviel Systeminstanzen ich habe).
Systemdateien und Programme sind ja ohnehin allgemein zugänglich und notfalls auch "im Internet" als Kopie da.
Was ich sichere, ist /etc und einiges aus /var sowie eine Liste der installierten Software, welche ich dann dem Paketmanager "zum Fraß" vorwerfen kann.
Software die nicht im Package-Repository drin ist muss ich natürlich extra sichern. Aber die hab ich eh als Kopie bzw. liegt die dann unter /opt, so das ich auch die in einem Rutsch sichern kann.
Daten sicher ich Snapshot-gestützt. Das hat den großen Vorteil, das ich nur am Anfang darauf achten muss, das alles in-sync ist, dann mache ich ein Snapshot was halt in einer Sekunde erledigt ist und wieviel Zeit dann das Backup-Skript braucht, ist egal, weil es den konsistenten Stand des Snapshots sichern.
Ich kann also während des Backups weiter arbeiten und muss nicht Sorge haben, das das Backupskript ne unvollständige Datei sichert, weil das Skript grad' die Datei wegsichert die ich zufällig in dem Augenblick speichere.
Das Problem hab ich nicht. :-)Caramon2 schrieb:Einschließlich NTFS
Fremddateisysteme benutze ich i.d.R. gar nicht direkt. Wenn ich ein Austausch mit einem anderen Betriebssystem brauche, dann mache ich das meist mit Netzfreigaben. Wenn ich dann doch so was wie NTFS anlege, weil ich z.B. eine Windows-VM habe, dann liegt die embedded in einem Subvolume. Das hat dann auch gleich den Vorteil, das ich Features wie Snapshots dann plötzlich indirekt auch für NTFS zur Verfügung hab. :-)
Aber ja. Letztlich gibts immer mehrere Möglichkeiten zum Ziel zu kommen. Und man sollte halt gucken, was für die jeweiligen Anforderung gut passt.
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