News Erste mSSD, Lexar Play X: Das neu erfundene M.2-Format hat ein erstes Produkt

Durch die geschlossene Bauweise kann die Lexar Play X auch mit etwas aufwarten, das sonst nur externe Vertreter bieten: Eine IP57-Zertifizierung bescheinigt gewissen Schutz vor Staub und Wasser.

nicht nur damit! sondern auch mit einen quasi nicht reparierbaren Design!

Wo früher defekte Kondensatoren oder SteuerICs, die keine Daten beinhalteten, bei Defekt recht einfach getauscht werden konnten um noch ggf an die Daten zu kommen, sind diese nun bei einen solchen Defekt nun wohl definitiv weg.
Außer man nimmt sehr sehr sehr viel Geld für echte Spezialfirmen in die Hand, die auch auf ICs Dinge reparieren können, ohne die Daten zu beschädigen. Also realistisch betrachtet nicht erschwinglich für Privatpersonen.
 
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@wagga kann mich @Neodar da nur anschließen. Haben 2x 4TB Lexar NM790 und (1x 1TB NM620 für eine Freundin in deren PC) verbaut und das sind solide SSD's (imho). Habe die 4 TB zum guten Preis bekommen, und da waren die schon wieder im Angesicht der damaligen Situation nicht die besten vom Preis her. :D Aber nicht zu vergleichen mit der aktuellen Situation :freak:
 
Neodar schrieb:
Intenso ist billigster Krempel, der ständig aus unterschiedlichsten Komponenten (Abfall) zusammengeschustert wird.
Da bin ich anderer Meinung. Ist aber nicht schlimm. Kommt immer darauf an, was man für Produkte von einem Unternehmen kauft. Ich persönlich hatte noch nie Probleme oder Ausfälle bei Intensoprodukten.
Aber wenigstens ein deutsches Unternehmen. :daumen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intenso
 
@Simanova
Das würde ich so nicht sagen. Die Skaleneffekte werden kleiner bis nichtig, wenn man bereits 1..2 Fertigungslinien auslastet und seinen Zulieferern für Wochen bis wenige Monate im Voraus Abnahmemengen garantieren kann.
 
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Araska schrieb:
Hmm... bei den derzeitigen Stapelungen sollten 3TB eigentlich machbar sein - ich verstehe diese Fixierung auf Pseudo-Zweierpotenzen bei SSDs nicht ganz.
Stimmt, vor allem da zahlreiche SSDs sowieso nicht mal auf "Pseudo-Potenzen" basieren, da eine gewisse Anzahl Blöcke für Reservezwecke abegezweigt werden. Netto stehen dann völlig "krumme" Größen zur Verfügung.
 
Schön und gut, nur so noch weniger Möglichkeiten für Repair-Dienstleister ne SSD zu retten.
 
Sebbi schrieb:
nicht nur damit! sondern auch mit einen quasi nicht reparierbaren Design!

Wo früher defekte Kondensatoren oder SteuerICs, die keine Daten beinhalteten, bei Defekt recht einfach getauscht werden konnten um noch ggf an die Daten zu kommen, sind diese nun bei einen solchen Defekt nun wohl definitiv weg.
Ja, es fuckt mich auch total ab dass die FPU nicht mehr gesockelt ist, bei meinem 286er konnte ich sie noch einfach austauschen, als ich sie mal beim übertakten (20 statt 16 MHz) getoastet hatte.

Kontrapaganda schrieb:
Ich habe nichts gegen kompaktere Bauweise aber es gibt eine Regel, was man im Notebook nicht verlötet/verklebt:
1. Akku
2. Lüfter (sofern vorhanden)
3. Massenspeicher

Akku muss tauschbar sein da Verschleißteil. Lüfter muss zu reinigen sein und Speicher enthält wichtige Daten.
Ich geb Dir im Grunde genommen Recht. Allerdings hat man das Problem mit eMMC ja auch jetzt schon.
Bei der Zugänglichkeit der einzelnen Flash-Chips in Form von Auslöten von der M.2-Platine (siehe oben) gehe ich allerdings nicht mehr mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yosup schrieb:
Könnte ich mir auch prima direkt auf der Hauptplatine verlötet vorstellen, quasi als eMMC-Nachfolge. Für Embedded, MiniPCs oder ultrakompakte Office-Notebooks absolut top!
Nein!
Vor einigen Jahren mit RAM geschehen und neuedings auch bei Apple mit den SSDs so.
Jeweils das selbe Ergebniss: Keine Aufrüst- oder Reparaturmöglichkeit. Und von vorn hinein größere Optionen zu kaufen heist auch gleich weitaus mehr Geld hinein stecken, als das, was man als Gegenwert heraus bekommt.

ghecko schrieb:
Für Datenrettungsversuche eher nicht ideal, wenn alles was kaputt gehen kann in einem package vereint ist.
War auch mein erster Gedanke.
Wenn auf einer klassischen M.2 die Stromversorgung abgeraucht war (und das meine ich auch Wort-wörtlich - durchgebrannt) haben wir die SSDs zur Datenrettung eingeschickt, die den eigentlichen Speicherchip auf ne Hilfsplatine gelötet haben und die Daten retten konnten. Hat zu 95% so funktioniert.
Wenn die Energieversorgung jetzt im Chip ist, raucht der Speicher mit weg. Und selbs wenn nicht ist wohl von außen kaum bis gar nicht heran zu kommen....
(Ja ich weis, Backup...)

Bin da noch skeptisch und werde mal abwarten.
Ob es wirklich die Kosten senkt, wird wohl die Zeit zeigen. Bei diesen Chips passen letztendlich ja weniger Einheiten auf den Wafer. Was ja, wie auch von Longsys beschrieben, die kosten je Stück anhebt. Aber ob die erhöhten Kosten wirklich durch das Einsparen von bestücken und verlöten klassischer Bauteile wett gemacht werden können...
Ich meine eine bestückungs/Löt-Straße kostet doch Peanuts gegen eine Anlage zum Chips herstellen.
Die muss auch nicht in einem Reinraum stehen. Und kann auch weitaus mehr Speicherchips verarbeiten als eine Produktionstraße von Speichern auswirft.
Mit weiterer Miniaturisierung der Baugrößen der Speicherchips wird der Verlust duch das direkte Einbinden der anderen Bauteile ja noch größer...

Ich weis nicht, am Ende ist es vielleicht wieder nur eine Marketing-Geschichte um mehr zu verkaufen...
 
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Diese „Erfindung“ macht einen gewissen Sinn, nach dem Motto AIO!
Zu dem weniger Herstellungsschritte und Bauteile erforderlich sind.
 
Eine IP57-Zertifizierung bescheinigt gewissen Schutz vor Staub und Wasser.

Was muss man denn mit einem Rechner machen, damit die SSD einen Schutz vor Staub und Wasser braucht? Der Rest vom Rechner sollte dann auch IP57 sein. Ich sehe hier den Anwendungsbereich nicht. Vielleicht kann mich jemand erleuchten?
 
@Skysurfa
Vorrangig ist das ein "der Kunde kann nicht draufrumgrabbeln", mit entsprechender Implikation für erhoffte, gerinegre RMA-Quoten für Marken/Hersteller.
Nachrangig ist es für Eembeddedkram, Umgebung mit Luft nahe am Taupunkt, Notebooks mit unfreiwilliger Dusche, gegen (leitfähige) Stäube ..
 
Neodar schrieb:
Meine Lexar NM790 4TB tut wunderbar ihren Dienst. War auch lange Zeit ein P/L Tipp.

Intenso ist billigster Krempel, der ständig aus unterschiedlichsten Komponenten (Abfall) zusammengeschustert wird. Lexar ist da deutlich besser.
Mit der bin ich hochzufrieden. 2 Stück davon habe ich im Einsatz.
Ergänzung ()

andi_sco schrieb:
Frage ist halt, wie oft SSDs sterben
Bei mir bisher noch nie...
 
Generell keine schlechte Sache, da das System effizienter läuft und dadurch auch thermische Vorteile haben "kann", wobei ich vermute, dass der Vorteil durch die Kompaktheit der Komponenten wieder verloren geht.

Jetzt finde ich es affig, dass man
a) nur Größen bis 2 TB anbietet. Wenn doch alles so viel kompakter wird, hätte man nicht eine höhere Kapazität erzielen können?
b) den Namen Lexar Play X gewählt hat. Es gibt ein anderes Produkt, nämlich Lexar Play Pro. Das ist eine microSD Express-Karte, welche man für die Nintendo Switch 2 benötigt. Der Name "Play" ist dort noch passend. Ähnliche Produktnamen, aber völlig unterschiedliche Produkte und Zielgruppen.

Mal sehen, ob Samsung & Co. auch diese Schiene fahren werden.
 
Ist halt jetzt ein schlechter Zeitpunkt, wenn grad der Consumer Markt für Speicher zusammenbricht.
 
Jetzt hat die Preiserhöhung endlich einen Namen "mSSD" Großartig....
 
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User7777 schrieb:
Wenn Datenrettung für dich ein KO Kriterium ist, möchte ich gerne deine Backup Strategie wissen...
Du kannst nie immer alles sicher haben bei mobilen Geräten sowieso.

Davon ab verrecken gerade die Controller oft bei SSDs ich hatte da viel Pech auch und gerade mit Samsung, also ne lass mal, is ne Scheiss idee 😉
PS flash Zellen macht Hitze also weniger aus aha, nur dumm das sie dabei extrem verschleißen und qlc war schon eine Scheiss idee, ich kann meiner qlc SSD beim verschleißen zu gucken in 4 Jahren hat die es hinter sich trotz cache ins ram schreiben etc. Da fehlt mir nur noch die Hitze vom Controller chip 🤪
 
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