News Intel 18A vs. Intel 3: 25 Prozent mehr Leistung oder 38 Prozent weniger Verbrauch

Volker schrieb:
Also "über 90%" bei N2 glaube ich auch noch nicht. Da wird auch viel zu viel (Mist) erzählt.
Das stimmt schon, aber Berichten zu folge hat man zbsp bei der 3nm folgendes geschrieben (vor 6 Monaten) "...has reportedly achieved a 3nm yield of over 90%."
Müssen uns nichts vormachen, TSMC ist da einfach 1-2 Schritte vor der Konkurrenz, siehe Quartalszahlen...
 
@Piktogramm
Ah, ich meinte damit das TSMC auch solche Standard Blöcke für ihre Vergleiche verwenden wird und nicht einen AMD core oder etwas von Apple.
Das man damit nicht direkt mit TSMC vergleichen kann ist klar und wollte ich nicht suggerieren. Wobei man wahrscheinlich Daten für Intel 3 haben wird und davon schon etwas ableiten könnte.
 
Dear Mr. intel,

das liest sich alles ausreichend gut. Wenn ihr das so in die Läden bringt wird es schon gekauft werden, da braucht ihr euch keine Sorgen machen. Liefert einfach ab!

Dein Hasi
 
Dr-Rossi-46 schrieb:
Das stimmt schon, aber Berichten zu folge hat man zbsp bei der 3nm folgendes geschrieben (vor 6 Monaten) "...has reportedly achieved a 3nm yield of over 90%."
Müssen uns nichts vormachen, TSMC ist da einfach 1-2 Schritte vor der Konkurrenz, siehe Quartalszahlen...

Ja das mag sein.

Aber gerade bei N3 hat TSMC extrem viel scheisse gebaut und die Angaben waren auch alle für die Katz. Effektiv hat man da ein Jahr Vorsprung verloren, erst N3B und N3E kamen zur Rettung, der Ursprungsprozess war quasi fürn Arsch. Das zeigt nur, keiner ist vor Fehlern gefeilt, TSMC hat nur eben 3, 4 Jahre Vorsprung gehabt zuletzt, aber ausruhen ist halt trotzdem nicht. Selbst wenn Intel nun N3E Paroli bieten kann wäre das durchaus ein gutes Ergebnis.
 
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Wann werden wir erleben einen PC der Full HD Gaming mid settings super beherrscht ( mit 60fps cap) und nur 30w frisst? Asus Desk A300 mit APU frisst noch um die ~65 w.
 
@Volker - Danke für die Insights, ich finde das Thema sehr spannend. Man merkt aber sehr schnell das Thema ist sehr sehr komplex und der Teufel liegt im Detail. Und das schon ganz ohne Marketingfolien die alles gut und schön aussehen lassen

Ich frage mich manchmal wie die Kunden da durchblicken, ja wir wollen in N3 produzieren lassen. TSMC so: ja ne nutzt mal N3B oder N3E, N3 ist machen wir quasi nicht mehr... 😅
 
Dr-Rossi-46 schrieb:
Das stimmt schon, aber Berichten zu folge hat man zbsp bei der 3nm folgendes geschrieben (vor 6 Monaten) "...has reportedly achieved a 3nm yield of over 90%."
Aber das ist halt quatsch, darum geht es ja. Es gibt keine Yield von xx%. Ein Prozess hat eine Defect Density, also eine Fehlerdichte. Diese wird in Fehler pro Fläche angegeben. Und dann kommt es auf den Chip drauf an. Erstens mal auf die generelle Größe, aber auch auf das Seitenverhältnis. Und dann kann man für diesen einen Chip so ungefähr in Prozent ausdrücken, wobei auch das ja nicht so genau ist. Vielleicht verteilen sich bei einem Wafer mal die Defekt nicht so ganz gleichmäßig, dann ist der schonmal weit von irgendwelchen Prozentangaben weg.
 
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Intel 3: 25 Prozent mehr Leistung oder 38 Prozent weniger Verbrauch
Die Überschrift ist leider etwas irreführend, die Werte beziehen sich auf unterschiedliche Konfigurationen.

Gefühlt sehe ich bezüglich Intel aber nur noch Ankündigungen und keine Tests mehr. Liest sich seit vielen Jahren immer alles schön und gut, aber ich frage mich ob man Intel hier die Bühne geben sollte wenn es nichts greifbares gibt.
 
Volker schrieb:
Also "über 90%" bei N2 glaube ich auch noch nicht. Da wird auch viel zu viel (Mist) erzählt.
TSMC hat selbst gesagt dass der Yield beim 256 MB SRAM Testchip bei über 90 % liegt.

Mit der Zellgröße kann man die Die Size ausrechnen. Bei dem kleinen Chip sind 90 % noch zu wenig.
Volker schrieb:
Zumal da so viele Unbekannte sind: Bei welcher Chip-Größe denn, wie viele Transistoren usw usw? Eine nur Prozentangabe ist nutzlos, solange dazu kein Vergleich gegeben ist.
Das ist der Punkt. Eine Yield Angabe ohne Angabe der Die Größe hat keine Aussagekraft.

Wenn man über Prozesse reden will nennt man Die Size und Yield oder die D0 Fehlerrate.

Nur den Yield ohne Die Size zu nennen sagt mehr über die Person bzw. Publikation aus die berichtet als über den Prozess
Volker schrieb:
Von Yield reden sie aber auch zurecht nicht, macht TSMC ja auch nie (als Zahl) Sie sagen nur "vergleichbares Niveau" oder "good Yields" Heißt halt alles und nichts :D
Für N2 hat TSMC, was die Fehlerrate angeht, eigentlich alles offen gelegt. Den bei N5 hatte TSMC Zahlen genannt und somit konnte man die Fehlerrate sehr gut ablesen.
 
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Fehlt noch 'ne Besonderheit in der Nodes: Fully Integrated Solid-State Active Cooling (FISC).
Träumen wird man noch dürfen.
 
Logisch betrachtet bringt also die 38% Stromeinsparung den meisten Gewinn.
Wird von den Herstellern meistens nie verwendet.
Platz sparen, Takt und Preis hoch, schon hat man mehr Gewinnmarge pro Quadratcentimeter.
Ergänzung ()

CDLABSRadonP... schrieb:
Intels Logik war, dass 18A so gut ist, dass sie 20A nicht kommerzialisieren mussten.
So wie Intel 10 und Intel 7? lol
Meiner Meinung nach überheben die sich schon seit Jahren und wollen mit ihrer aktuellen Entwicklung dann möglichst weit vor der Konkurrenz laden.
Und dass es dann immer unrund läuft, sich verzögert, gar ganze Produkte eingestampft oder nur als geringer taktende Mobilvarianten auf den Markt kommen, das hat fast schon Tradition.
Also wenn die von 0,18 reden, glaube ich Intel erst, wenn da tatsächlich ein 5+Ghz 20 Kerner für Anwender im Desktop landet.
 
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@Piktogramm
Bei den ganzen Yield und Fehlerrate Angaben beziehen sich AFAIU auf D0 Fehler die durch die optische Inspektion der Wafer ermittelt werden.

Diese Angaben sind also sehr wohl standardisiert. Allerdings gibt es noch sehr viel andere Fehlertypen die erst beim Testen der Schaltungen erkannt werden können. Diese Fehler können von der Foundry nicht ermittelt werden und sind demnach gar nicht im Yield oder der Fehlerrate D0 enthalten.
 
Volker schrieb:
Die Folien machen auch deutlich, warum Intel kleine Kerne und mobile Chips als erste Lösung für Intel 18A sieht.
Kannst du das näher erläutern? Laut der Folie ist der Schritt am oberen Ende auch ziemlich groß.
 
BxBender schrieb:
wenn da tatsächlich ein 5+Ghz 20 Kerner für Anwender im Desktop landet

Das als zukünftige Messlatte zu setzen, dies klingt nicht nur im Vergleich zum Intel Core Ultra 9 285 nach Rückschritt, sondern auch im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern Intel Core i9-14900 und Intel Core i9-13900.
 
ETI1120 schrieb:
Diese Angaben sind also sehr wohl standardisiert. Allerdings gibt es noch sehr viel andere Fehlertypen die erst beim Testen der Schaltungen erkannt werden können. Diese Fehler können von der Foundry nicht ermittelt werden und sind demnach gar nicht im Yield oder der Fehlerrate D0 enthalten.
Die Charakterisierung der Energieeffizienz ist hier aber nicht annähernd vergleichbar, noch standardisiert.
 
BxBender schrieb:
Und dass es dann immer unrund läuft, sich verzögert, gar ganze Produkte eingestampft oder nur als geringer taktende Mobilvarianten auf den Markt kommen, das hat fast schon Tradition.
Also wenn die von 0,18 reden, glaube ich Intel erst, wenn da tatsächlich ein 5+Ghz 20 Kerner für Anwender im Desktop landet.
Auch wenn das die Leute immer in den Foren gern so hätten - Mobile ist der Markt, den man im Client Bereich adressiert, weil dort das Geld zu holen ist. Im vergleich interessiert sich nur ein Bruchteil für die großen fetten Dickschiffe.

Es hat schon einen Sinn und Grund, warum die ihre Mobile CPUs in aller Regel als erstes bringen. Zudem AMD auch in diese Richtung hin läuft und man dort die echten Neuerungen abseits der eigentlichen Core Architektur auch wieder im Mobile Bereich findet und der große Desktop Prozessor effektiv zweite Geige spielt.

PS: beim Takt sollte man mMn auch nicht übertreiben. Gerade Intel würde ein Core2 like Moment wie in 2006 heute sehr gut tun. Sprich eine Architekturänderung, die dazu führt, dass man mal eben auf einen Großteil des Taktes verzichten kann und damit die Effizienz stark in die Höhe schnellt. Letztlich tätigen sie mit den bei TSMC gefertigten CPUs aktuell das gleiche, aber der Takt kann/darf noch nicht so weit fallen, da man obenraus einfach zu viel Leistung verliert und die Meute, gerade in den Foren dann lieber maximale Performance anstatt gute Performance bei höherer Effizienz möchte. Siehe 285k vs. 14900k(s). Langsamer und effizienter wird nicht gewünscht...
 
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Dr-Rossi-46 schrieb:
Das alles entscheidende ist die Yield-Rate und da hab ich bei Intel gemischte Gefühle.
Die beste Yield nutzt die nichts wenn die Performance mies ist.
 
ETI1120 schrieb:
TSMC hat selbst gesagt dass der Yield beim 256 MB SRAM Testchip bei über 90 % liegt.
Stimmt, war ja sogar meine News. Das hatte ich ganz vergessen :D
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Aber wie du ja auch schon sagst: SRAM und Produktion sind immer zwei paar Schuhe.

Bei N3 sah das auch mal gut aus, aber sie haben schnell gemerkt das sie sich verrannt hatten. So haben sie aber nur ein Jahr eingebüßt am Ende. Jetzt vermischen sie N3-Angaben gern über x interne Schritte, eigentlich nicht mehr ablesbar wie der Ursprungs-N3 war.
 
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Piktogramm schrieb:
Die Charakterisierung der Energieeffizienz ist hier aber nicht annähernd vergleichbar, noch standardisiert.
Ich dachte Du beziehst Dich nur auf die Fehlerrate.

TSMC gibt meistens an auf welche Designs sich die Werte zu Performance und Power beziehen. Meist sind das Arm Kerne.

Andere Design können abweichen. Und da es auch noch darauf ankommt mit welcher Dichte das Design erstellt wurde ist da einiges an Variabilität drin.

Mehr als Anhaltspunkte sind die Angaben zu Performance und Power nicht. Vor allem weil bei hoher Spannung andere Werte rauskommen als bei kleinen Spannungen.
 
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