Ist Linux Mint überhaupt "seriös"?

bluedxca93 schrieb:
welxher Apppstore. Appimage finde ich harmlos.
Sorry, verschrieben.

Zu Flatpak etc.

Sowohl Snap als auch Flatpak installieren ihre Programme in Containern, in Gegensatz zu Appimage.
Was ist nun gefährlicher?

Für mich ist auch oft nicht nachvollziehbar wenn man sagt "Kontrolle von Canonical", "Nur ein Anbieter", "usw" und dann Flatpak nutzt. 99% der Flatpak Nutzer nutzen doch schlicht einfach "Flathub" als Repository - was bringt mir denn diese Freiheit wenn sie eh nicht genutzt wird? Ist für mich alles eine furchtbar abstrakte und theoretische Diskussion.

Das Canonical nun Nutzer dazu zwingen würde Snap zu benutzen ist auch Quatch. Als ob Mark Shuttleworth mit ner Pistole auf dich gerichtet in deinem Büro sitzt und dich über den Haufen schiesst falls du eine andere Distribution als Ubuntu runterlädst ... lächerlich

Am Ende finde ich persönlich Snaps das bessere Produkt. Wenn man z.B. Firefox als Snap installiert kann man das Programm einfach starten in dem man "firefox" ausführt z.B. im Terminal oder über alt+f2, etc
Bei Flatpaks muss ich "flatpak run org.mozilla.firefox" ausführen, da muss ich immer auswendig wissen welche App gerade als Flatpak installiert ist und welche nicht und dann muss ich auch noch den genauen Namen der App wissen.

Zudem ist Snap halt flexibler einsetzbar, ich kann reine Terminal Anwendungen installieren, man kann auch Systemdaemons die im Hintergrund laufen installieren und direkt über Snap steuern, etc alles Dinge die Flatpak nicht kann - und auch nicht können will.

Leider ist der Community "Anti-Canonical" Reflex so gross, dass sich wahrscheinlich Flatpak durchsetzen wird - obwohl es nachweislich weniger kann - ist ja oft so VHS statt BetaMax, BlueRays stat HDDVD
 
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Lotsenbruder schrieb:
Leider ist der Community "Anti-Canonical" Reflex so gross,
Kann mich hier auch immer nur wundern....!?

Lotsenbruder schrieb:
dass sich wahrscheinlich Flatpak durchsetzen wird - obwohl es nachweislich weniger kann
Glaube ich eher nicht. Snaps sind so eine Art Eckpfeiler für die Geschäftspolitik von Canonical. Über das Geńöle von manchen privaten Usern werden sie gemütlich hinweg sehen.
 
@mo schrieb:
Glaube ich eher nicht. Snaps sind so eine Art Eckpfeiler für die Geschäftspolitik von Canonical.
Außerhalb von Canonical spielt Snap aber keine Rolle. Vielleicht noch bei den Derivaten, aber selbst Mint baut das wieder aus.
 
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Lotsenbruder schrieb:
... von Canonical spielt Snap aber keine Rolle. Vielleicht noch bei den Derivaten, aber selbst Mint baut das wieder aus.
Und weiter?
Die machen einen Umsatz von etwa 300 Mio. $ mit 1200 Angestellten, davon direkt oder indirekt im Context mit Ubuntu Pro etwa 230 Mio. unter Verwendung von Snaps. Wen interessiert da was eine kleine Distro wie Mint macht, die sich von Spenden und Browser Vergütung finanzieren muss?
 
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@mo schrieb:
Die machen einen Umsatz von etwa 300 Mio. $ mit 1200 Angestellten, davon direkt oder indirekt im Context mit Ubuntu Pro etwa 230 Mio. unter Verwendung von Snaps
Wo ist der Zusammenhang. Mint ist auch nur als Beispiel genannt. Es geht um den technischen Aspekt und
es ging ursprünglich um Snap, Flatpak etc. und nicht um Canonical s Geschäftsgebaren.
 
Lotsenbruder schrieb:
und nicht um Canonical s Geschäftsgebaren
Doch, genau darum ging es. Es gibt keinen belastbaren Grund für Canonical auf Snaps zu verzichten nur weil andere Flatpack bevorzugen. Im Gegenteil!
Das war der Kontext aus meinem Post #45 auf den du geantwortet hast.
 
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Snaps sind eine Insellösung von Canonical inkl. Flavors. Ausserhalb bei anderen Distros haben sich die Flatpaks weitgehend durchgesetzt. Dort (z.B. Mint) sind die Flatpaks zumeist ein Zusatzangebot, was man nutzen kann oder nicht.

Ubuntu ohne Snaps wird immer schwieriger, da gibt es auch Kritik aus den eigenen Reihen, gesehen z.B. im Forum von Ubuntu Mate.
 
garfield121 schrieb:
da gibt es auch Kritik aus den eigenen Reihen, gesehen z.B. im Forum von Ubuntu Mate.
Würde mich auch wundern wenn es nicht so wäre.
Aber bei der Community eines offiziellen Derivats gilt letztlich das gleiche wie beim unabhängigen Derivat.
Das kann und wird die nicht weiter tangieren.

In meinem privaten Umfeld wo ein *buntu läuft merkt eh keiner, dass "da was anders" ist.
 
@mo schrieb:
Über das Geńöle von manchen privaten Usern werden sie gemütlich hinweg sehen.
Leider. Ein Grund (wieder) Debian zu nutzen in Zukunft. Gibt ja genug Varoanten davon: MX Linux , parrot, kali oder lmde..mini os wäre auch toll ist aber nur eine live Distribution.
garfield121 schrieb:
Ubuntu ohne Snaps wird immer schwieriger, da gibt es auch Kritik aus den eigenen Reihen, gesehen z.B. im Forum von Ubuntu Mate.
Mate benötigt kein snap sogar unity7 läuft ohne snap.

Aber um zu mint zurückzukommen: Für Cinnamon ist es mit die beste Distribution, für Mate oder Xfce nicht unbedingt. War mit Mint bis jetzt oft zufrieden. Nut Mate/XFCE war halt i.wann schneller und da sind die ubuntu drrivate genausogut. snap lässt sixh ja ähnlich wie in mint deaktivieren.Vollständig entfernen leider nicht mehr.
 
sikarr schrieb:
Der größte Kritikpunkt ist halt das Cannonical als Unternehmen alleine hinter den snapstore steht. Flatpack will das nicht, snap soll auch recht langsam sein,
mir pers. völlig egal ob snap, flat, via synaptics, terminal
Hauptsache, die Maschine rennt.
Einzig störend an Ubuntu ist, dass der Wechsel von gnome2 auf 3 nicht überzeugte.
Mir pers. würde ein windows xp völlig ausreichen, wie auch ein buntu-mint oder debian-mint.
buntu-Derivate hatte man jahrelang genutzt, ist aber aktuell bei
debian, garuda, chachyOS hängen geblieben. Grund: weil es einfach tut, was es soll
Frage mich immer: wozu die Aufregung?
mfg
 
LinuxKnochen schrieb:
mir pers. völlig egal ob snap, flat, via synaptics, terminal
Hauptsache, die Maschine rennt.
Es geht darum das eine Firma bestimmt, wie entwickelt wird, was in den Store kommt usw. genau wie bei M$.
Bei Flatpack ist das nicht so und das ist halt der Kritikpunkt, Cannonical unternimmt gern Alleingänge (wie bei snaps) die auch mal gerne wieder eingestellt werden, siehe Mir oder der Unity Desktop.
 
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sikarr schrieb:
....eine Firma bestimmt, wie entwickelt wird, was in den Store kommt usw. genau wie bei M$.
Wobei man immer noch die Optionen per terminal, synaptic usw.
hat; es braucht kein snap, flat.

Wenn man einen reinen gnu-Helfer haben möchte, müsste man gänzlich auch
diverse intel-chips, standard-bios-e, diverse wifi-module, usw. verzichten -
muss aber dann auch mit Abstrichen leben, incl. hardware.
Und ob ein coreboot, welches vermutlich nsa-kompromitiert ist, da effizienter
funktioniert am Ende - Vieles Spekulation?

Nutze einen proprietären java-Knecht - na und.
Habe auch kein Problem, wenn canonical diverse Servicedienstleistungen
monetarisiert - letztendlich kann der Anwender immer noch entscheiden,
ob er buntu+ deren Derivate nutzt oder auf redHat, debian, arch, gentoo usw.
umsattelt

Hatte lange genug buntu-Derivate im Einsatz, welche dann alle Nase lang eingestampft
wurde,, wie auch zahlreiche arch-Adlaten, gentoo-projekte.

Dann sucht man sich was Anderes.
Verstehe die Aufregung nicht; Zumindest ist ein buntu-Ableger entspannter,
vs. microsoft-Windows, welches man nur noch als Drucker-Scanner-Terminal
nutzt.

Wer keine spezial-osx, windows Programme benötigt, kommt in der Regel
klar. Meine Oma nutzt ein debian-derivat, made by turkiye
und kennt nicht mal den Unterschied zwischen Windows und linux.
Es tut halt einfach, ganz ohne microsoft

Für zahlreiche Anwender ist buntu sicher eine gute Alternative und ein
Starterpaket für das Tagesgeschäft.
Ein Kollege, appleUser, gewerblicher win11-Nutzer,
verwendet mint für die 3d-Druckerei. Sein Hausserver funktioniert mit
debian

Gängelungen gibt es bei osx/iOS, windows genug - weshalb dann die
Aufregung?
LInux ist im server-Bereich massentauglich - wird es aber im desktop-Bereich
nie werden, auch wenn win11 noch so ätzend wird oder osx gleich mit dazu.

( Horst Lüning ist nun bei debian angelangt - startete einst mit buntu )
so what
 
Das gefährlich bezog sich glaube ich darauf das sich snaps automatisch updaten oder Dienste starten, spezille Berechtigungen etc. Wenn man nicht weiß was man da hat kann das durch aus gefährlich sein, aber einen wirklichen Sicherheitsfall gabs wohl dazu noch nicht da es ja von Cannonical kontrolliert wird.
LinuxKnochen schrieb:
Wobei man immer noch die Optionen per terminal, synaptic usw.
hat; es braucht kein snap, flat.
Diese Antwort irritiert mich ein wenig, kennst du den Grundgedanken hinter Flatpak, snaps usw,.?
Diese bringen alle Abhängigkeiten für das gewählte Paket mit, wenn man also ne ältere oder neuere Bibliothek für das gewünschte Programm benötigt man selber eine andere Version installiert hat kommt man sich so nicht in die Quere, du kannst zig Versionen des gleichen Programms installieren ohne Konflikte, das ist ein bisschen anders als die klassische Paketverwaltung mittels apt-get oder synaptic und co.
 
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LinuxKnochen schrieb:
Hauptsache, die Maschine rennt.
Am schnellsten rennt die Maschine ohne snap und flat.

LinuxKnochen schrieb:
Verstehe die Aufregung nicht
Glaub ich dir. Du bist ein reiner Nutzer und mehr interessiert dich nicht. Das ist ok. Aber es gibt eben auch User, die zusätzlich bei Linux paar Prinzipien haben und dementsprechend gewisse Dinge ablehnen. Und das ist genauso ok. Auch wenn du das nicht verstehst. :)
 
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sikarr schrieb:
, Cannonical unternimmt gern Alleingänge (wie bei snaps) die auch mal gerne wieder eingestellt werden, siehe Mir oder der Unity Desktop.
Das suggeriert halt, dass das bei Snaps auch drohen könnte. Wäre in dem Fall halt nur ziemlich kontraproduktiv da es wesentlicher Teil von u.a. Ubuntu Pro ist worauf das Geschäftskonzept basiert.
Also extrem unwahrscheinlich!

Unity war ja nur ein Ableger von Gnome 3. M.E. zu Recht wieder eingestampft. Schade fand ich dagegen, dass man das verwandte Ubuntu Touch für Smartphones gleich mit eingestampft hat. Wobei es am Ende am Markt in der Konkurrenz zu Android eh keine Chance hatte. Das war etwas zu ambitioniert.
 
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