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NewsLinux-News der Woche: Debian 13 und Mesa 25.2 betreten die Bühne
Ich habe auf Debian 13 gewartet und vorhin auf meinem 10 Jährigen Laptop mit KDE Plasma installiert.
Was mich überrascht hat ist, dass beim ersten Start die Skalierung von 185% perfekt eingestellt war. Und der Bildschirm ist eher exotisch mit seinen 3200x1800 und 17"
Dies habe ich bisher noch nie bei einer Distro erlebt. Egal welcher Computer/Bildschirm die Skalierung war immer auf 100%.
Wer Debian 13 als Desktop installiert, hat die Kontrolle über seine Betriebssystemauswahl verloren.
Debian gehört ohne Desktop auf den Server. Wer einen Desktop will, greift zu Fedora - dafür wurde es entwickelt.
Defacto der gleiche Vorgang wie von 11 auf 12, sofern man schon 64bit only nutzt.
Je jungfräulicher das Debian ist, desto weniger Probleme sind nach dem Upgrade zu erwarten.
Backup nicht vergessen.
Ergänzung ()
Brrr schrieb:
Die Planbarkeit bei Ubuntu gefällt mir ein bisschen besser, allo 2 Jahre das neue LTS.
Die Sache bei Ubuntu: Sie freezen irgendeinen alten Stand und gewähren darauf LTS (long term support). Bei Debian ist jede stabile Hauptversion ein "LTS" und die Entwickler arbeiten immer auf dieses Ziel hin. Sprich es gibt kein Debian 13.1 LTS.
Du könntest auch ein Blick auf BSD Distros werfen, glaub NetBSD wirds bis min 2038 unterstützen:
Continuing stable support for a wide range of "legacy" hardware and ABIs. There's long-term backwards compatibility to even the earliest NetBSD releases without compromising on feature like 64-bit time. We intend to keep these systems running long after Year 2038.
Mit nVidia oder AMD bis RDNA2 dürftest du keinen Unterschied zu einer anderen Distribution merken. Die nehmen sich alle quasi nichts.
x86_64v3 könnte noch einen geringen Unterschied machen, für Gamer aber hinfällig.
Wichtige Pakete für die Hardware kannst du über backports nachziehen.
Bissl schade, dass nVidia von Debian so stiefmütterlich behandelt wird. Könnte sich aber jetzt mit tesla-580 ändern.
Fedora und andere Distributionen zwingen ständig (spätestens alle 18 Monate) zu einem Update. Voll nervig.
Die "" haben durchaus ihren Sinn. Normalerweise ist Debian sehr konservativ mit ihren Architekturen, naja eigentlich mit allem, daher empfinde ich es für deren Verhältnisse relativ fix. Und die letzte ist es auch nicht, OpenSuse Tumbleweed gibt's auch noch mit 32 bit und genannte Community Projekte. Obwohl Leap gibt's damit schon nicht mehr. Hier scheinen die Tage auch gezählt zu sein.
Ich persönlich bin mal gespannt auf BunsenLabs Carbon. Hätte da so ein Projekt vor mit einem alten Core 2 Quad.
Ich freue mich auf Trixie. Nachdem ich mit SuSE meine ersten Linuxerfahrungen machte, hatte ich mit Sarge und Etch erste Versuche unternommen Windows komplett zu ersetzen. Lief nicht so toll mit Debian, vorwiegend Probleme mit Treibern. Dann halt Ubuntu fuer eine Weile, wenn auch mit Bauchschmerzen ob der ganzen Firma und Idee dahinter. Aber ab Squeeze hab ich dann nur noch auf Debian gesetzt. Bookworm laeuft super!
Dass nicht so viel neues kommt mit Trixie finde ich gut; da ist mir ein stabiles System inzwischen wichtiger. Damals immer testing, und dann die cl-Orgien um irgendeinen memory-overflow zu stoppen... nah, kein Bock mehr. Stable it is.
Werde aber trotzdem wahrscheinlich eine Neuinstallation machen. Die Erfahrung zeigt, dass das einfach besser laeuft am Ende. Und auch wenn es uebelst juckt, ich werde noch bis zum Herbst warten. Ich freu mich drauf!
Wegen MESA wird kein Nvidia Nutzer Linux meiden, da man damit bisher nichts zu tun hatte und zumindest in naher bis mittelfristiger Zukunft nichts zu tun haben wird. Eher wird Nvidia gemieden beim nächsten Neukauf, es sei denn, die kommen jetzt urplötzlich mit 'nem bombastischen Treiber umme Ecke, so dass man mal aus dem "geht so"-Tal herauskommt.
Genau das.
Ich bin vor ca 1 Monat ins (kalte) Linux Wasser gesprungen weil ich schlicht kein Win 11 möchte. Funktioniert bisher super und ich vermisse Windows kein Stück.
Dabei habe ich eine Nvidia Karte. Allerdings, wie du sagst, werde ich wohl danach (wieder) auf AMD setzen, sollte das nächste AMD Spitzenmodell (in Windows Benchmarks) über 30% schneller als meine jetztige Karte sein.
Denn dann weiß ich, dass es unter Linux ehr 50% sein werden.
Ich bin vor ca 1 Monat ins (kalte) Linux Wasser gesprungen weil ich schlicht kein Win 11 möchte. Funktioniert bisher super und ich vermisse Windows kein Stück.
Da Du ins kalte Wasser gesprungen bist und auich bisher gute Erfahrungen gemacht hast, kann ich auch nur sagen, dass GeForce Karten an sich unter Linux funktionieren.
Mehr noch, bevor AMD den Treiber umgeschrieben hat, zu dem, was man heutzutage unter Windows als Adrenalin kennt, haben auch Linuxer alle zu GeForce gegriffen, sofern sie mehr wollten, als nur im Internet surfen, Musik hören und Office.
Meine 650Ti, 970, 1050Ti (diese noch immer unter Mint auf Arbeit) und 1070FTW liefen alle problemlos.
Schlimm war nur der Wartungsaufwand unter Debian, da bin ich LTT Style oft auf dem TTY gelandet, oder Plasma hatte schlicht keine Lust.
Bei rolling releases ist es auch nochmal was anderes, denke ich, ein Ubuntu basiertes System, darunter auch Mint und Pop, sollten keine Probleme mit GeForce-Karten haben und bieten Dir sogar an, die richtigen Treiber zu installiieren und an den Kernel anzupassen.
w1ldr3dx schrieb:
Du könntest auch ein Blick auf BSD Distros werfen, glaub NetBSD wirds bis min 2038 unterstützen:
Zum Thema Nvidia Treiber und Linux, ich betreibe ja einige Pro Karten unter Rhel und Debian.
Ja es ist aufwändiger als bei einem Kernel Treiber, nicht unmöglich. Nvidia liefert hier im Support Bereich entsprechende Anleitungen. Die ganzen super top500 und ihre Nvidia Karten müssen ja auch irgendwie funktionieren
Mehr noch, bevor AMD den Treiber umgeschrieben hat, zu dem, was man heutzutage unter Windows als Adrenalin kennt, haben auch Linuxer alle zu GeForce gegriffen, sofern sie mehr wollten, als nur im Internet surfen, Musik hören und Office.
Also ich habe aufgrund der besseren Unterstuetzung fuer freie Treiber von ATI (mit Abstrichen, aber immer noch besser als Nvidia) und AMD (dann wirklich) seit der Radeon 9600 nur mehr ATI/AMD-GPUs, mit einem kleinen Intel-Intermezzo. Und ja, ich mache noch ganz andere Sachen als "nur im Internet surfen, Musik hören und Office". Und ja, gespielt habe ich auch, z.B. UT2004.
Auf AMD64-CPUs mag es wenig praktischen Auswirkungen haben, ob ein Treiber frei oder proprietaer ist, vor allem, wenn man gewillt ist, mit einem neuen Kernel zu warten, bis Nvidia sich auch endlich dazu bequemt, den zu unterstuetzen, aber auf anderen Architekturen schaut's anders aus. So habe ich bewusst ein iBook G4 mit einer Radeon 9200 gehabt, ein Kollege hat gedacht, er tut seinem Mitarbeiter was Gutes, und hat ihm ein PowerBook G4 mit Nvidia-GPU spendiert. Beide sollten unter Linux betrieben werden, und mein iBook hat auch nie etwas anderes gesehen, und lief von Anfang an brauchbar, mit einer Macke, die spaeter ausgebuegelt wurde. Der Mitarbeiter hatte mit der Nvidia-Grafik grosse Probleme, und ich weiss nicht, ob das PowerBook dann tatsaechlich unter Linux verwendet wurde.
Ein weiterer Aspekt ist die Frage, was passiert, wenn eine Grafikkarte aus den von Nvidia unterstuetzten Grafikkarten herausgenommen wird. Proprietaerer Software unterstuetzt aeltere Hardware oft weniger lang als bei freie Software.
Meine 650Ti, 970, 1050Ti (diese noch immer unter Mint auf Arbeit) und 1070FTW liefen alle problemlos.
Schlimm war nur der Wartungsaufwand unter Debian, da bin ich LTT Style oft auf dem TTY gelandet, oder Plasma hatte schlicht keine Lust.
Also was denn jetzt: "problemlos" oder "Wartungsaufwand unter" und "Plasma hatte schlicht keine Lust". Oder willst Du uns einreden, dass die Probleme an Debian und Plasma liegen und nicht an Nvidia? Spielt fuer den Benutzer keine Rolle.
Ergänzung ()
@Kaito Kariheddo: SSE2 wurde mit dem Pentium 4 (bis 2005 32-bit) im Jahr 2000 eingefuehrt, und Intel hat dann noch weitere CPUs mit SSE2 und ohne AMD64 wie z.B. Pentium M und manche Atoms (Z5xx 2008, Z6xx (2010!), N2xx 2008) herausgebracht. Weiter unterstuetzen noch der VIA C7 und Transmeta Efficeon SSE2, aber nicht AMD64. Nur bei AMD-Prozessoren kann man ganz klar sagen: SSE2 genau dann, wenn auch AMD64.
Also was denn jetzt: "problemlos" oder "Wartungsaufwand unter" und "Plasma hatte schlicht keine Lust". Oder willst Du uns einreden, dass die Probleme an Debian und Plasma liegen und nicht an Nvidia? Spielt fuer den Benutzer keine Rolle.
Die Karten liefen problemlos.
Dabei bleibe ich auch.
Der Wartungsaufwand ist auf Betriebssystem-Seiten zu suchen, wie die Treiber installiert werden.
Die Hardware an sich und die Leistung unter Linux, war für mich ansonsten grundsätzlich gegeben.
Für den Benutzer spielt das insofern eine Rolle, als dass wenn dieser merkt, dass wenn die gekaufte Hardware streikt, im besten Fall nur die Distro gewechselt wird, im dümmsten Fall es wieder auf Windows geht.
nVidia ist unter Linux das ungeliebte Kind. Da gehören beiden Seiten mal ordentlich gerüffelt.
Xorg lief eine Dekade lang auch kaum besser als WinXP. Das sollte man nicht vergessen.
nVidia könnte auch nicht mal so eben einfach FOSS gehen. Wie sollte man dann CUDA "schützen"?
Bissl harte Aussage. Ich hab mich für mx linux an meinem alten Laptop entschieden, weil ich viele Eigenschaften von Debian schätze und keine super aktuellen Features benötige. Bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Fedora hat auch seine Berechtigung, aber so pauschal kann man das sicher nicht für alle Usecases sehen.
Für den Benutzer spielt das insofern eine Rolle, als dass wenn dieser merkt, dass wenn die gekaufte Hardware streikt, im besten Fall nur die Distro gewechselt wird, im dümmsten Fall es wieder auf Windows geht.
Ja, es kann helfen, auf eine Distribution zu setzen, die Extrawuerste fuer Nvidia braet (Ubuntu vielleicht). Es kann aber auch helfen, einfach Hardware zu kaufen, deren Hersteller freie Software unterstuetzt (AMD und Intel), sodass es ohne Extrawuerste geht. Und auf dem PowerBook G4 hat wohl auch Ubuntu nicht geholfen, wenn der Treiber gar nicht laeuft, nuetzt auch der groesste Wille zu Extrawuersten nichts.
Ergänzung ()
Simanova schrieb:
Wer Debian 13 als Desktop installiert, hat die Kontrolle über seine Betriebssystemauswahl verloren.
Debian gehört ohne Desktop auf den Server.
Kann ich nicht nachvollziehen. Ich verwende seit 2007 Debian auf meinem privaten Desktop, davor schon ab 2004 auf dem Laptop. Und ich erwarte, dass das mit Debian 13 weiterhin funktioniert.