News Linux-News der Woche: Ubuntu 25.10 mit GNOME 49 & Kernel 6.17, ROCm für RX 9060

aragorn92 schrieb:
Ubuntu erstellt automatisch einen Wiederherstellungsschlüssel der automatisch im Security Center gespeichert wird und zum Beispiel ausgedruckt werden kann. Damit kann man die Datenträger auch bei anderen PCs oder Notebooks entschlüsseln.
Interessant.

Wie sieht das bei anderen Distris aus und wie verhält es sich von der Leistung her, im Vergleich mit LUKS?
 
Serandi.87 schrieb:
Dem Sohn geht Linux aus vielerlei Gründen aber voll auf den Keks wie ich rausgehört habe.
Hat mein Sohn auch vorige Woche gemacht :) vielleicht kennst ihn ja.

Ich hab mir gedacht: Soll er Erfahrung sammeln. Es ist kein ordentlicher Vergleich möglich, wenn er ned beides kennt und er soll ja irgendwann selbstständig seinen PC zambauen und aufsetzen.

btw die win-installation ist echt heftig kompliziert.
 
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Serandi.87 schrieb:
Ich glaub sein Vater ist nicht begeistert davon, dass er zu Windows gewechselt ist, da absoluter Linux Verfechter ist. Dem Sohn geht Linux aus vielerlei Gründen aber voll auf den Keks wie ich rausgehört habe.

Was sagt ihr zu dem Wechsel?
Bissel anderes Szenario, aber mein Vater hat damals auch gesagt, die PlayStation 1 sei unnötig, weil auch wenn er Spielekonsolen genauso gut wie Computer fand, immer der Überzeugung war, da kann man sich auch einen Computer kaufen.
Ich denke mir heute, die Ansicht hatte er, weil das System CDs benutzt, anstelle von Modulen und er dies mit Computern gleichgesetzt hat (was etwas paradox ist, da er auch sehr gern Musik auf Schallplatte, Kassette und CD hörte).

Letztlich kann seinem Sohn das egal sein, oder sollte es das besser, weil der Computer Mittel zum Zweck ist.

Wenn er die Kiste wegen dem Beruf mit Windows laufen lassen muss, oder wenn er meint, mit seinen Kumpels die neusten Hype-Titel spielen zu wollen, muss der Vater das so hinnehmen.

Ich habe da eher Respekt, dass das ein Haushalt ist, wo Windows bis jetzt kein Thema gewesen ist.
 
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yamaharacer schrieb:
DualBoot betreiben oder einem VM benutzen um deren Software zu verwenden.
Ich hab's noch nicht probiert aber ich schätze die zicken in ner VM mit den Lizenz dongeles Rum ?
Ich habe gerade mit dem TIA Lizenz Manager immer Probleme mit Windows Update gehabt weshalb das Zeug mittlerweile alles auf einem offline Laptop lebt.
Serandi.87 schrieb:
Was sagt ihr zu dem Wechsel?
Je nach Szenario verständlich.
 
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Kopfball schrieb:
warum nicht endeavourOS?
Hab ich noch nicht ausprobiert, mir fehlt aktuell auch ein bisschen die Zeit zum "rumspielen". Manjaro funktioniert halt schon out of the box ziemlich gut.
 
Serandi.87 schrieb:
Was sagt ihr zu dem Wechsel?
Pest und Cholera. 🤷‍♂️
Bin nach ueber 20 Jahren Linux am Desktop auf MacOS umgestiegen.
Windows zum gamen, Linux fuern Server und MacOS als Hauptpc.
Damit benutzt man die Staerken bei jedem OS, ohne die Schwaechen. Aber das muss jeder fuer sich selbst rausfinden. Bei meinen Eltern reicht Linux Mint vollkommen aus, und ist wesentlich wartungsaermer als Windows.
 
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orodigistan schrieb:
Ist die selbe Versionierungsart, wie Screwoogle und Kotzzilla es seit einer Weile machen.
 
PhenomIIenal schrieb:
Manjaro funktioniert halt schon out of the box ziemlich gut.
Frisch installiert, ja. Aber mach mal ein paar Monate updates... Naja, ist meine Erfahrung.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Ich hab's noch nicht probiert aber ich schätze die zicken in ner VM mit den Lizenz dongeles Rum ?
Ich habe gerade mit dem TIA Lizenz Manager immer Probleme mit Windows Update gehabt weshalb das Zeug mittlerweile alles auf einem offline Laptop lebt.
Windows 11 VM bricht die Installation immer mit einem Fehler ab.

Windows 10 läuft mit lokaler rüber gezogener Lizenz. Dongle direkt läuft nicht.
 
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Kopfball schrieb:
warum nicht endeavourOS?
Ich kann zwar nicht für ihn sprechen, kann aber meine Gründe darlegen warum ich Manjaro den Vorzug gegenüber anderen Arch-Derivaten und damit auch EndeavourOS gegeben habe.

1.) Ich nutze meine Systeme auch für die Arbeit und da käme es äußerst ungelegen wenn ein brandneues und nicht breit getestetes Update mein System (im schlimmsten Fall) zerschießt. Das bei Manjaro vielfach kritisch betrachtete Vorgehen, im Stable-Zweig Updates erst nach Wochen zu veröffentlichen (Ausnahme: kritische Sicherheitsupdates z.B. für Browser), kommt mir da sehr entgegen.
2.) Das Manjaro-Repo enthält teilweise Pakete, die ich bei anderen Archs nur über das AUR erhalte. Letzteres meide ich wenn möglich, da man hier immer von Lust und Laune des jeweiligen Package-Maintainers abhängt und davon, ob er sauber arbeitet (d.h. z.B. Abhängigkeiten sauber definiert). Beispiel RStudio: seit Jahren ist das PKGBUILD-Script kaputt, d.h. es wird kein Symlink und kein Menüeintrag angelegt. Natürlich wurde das längst gemeldet und im Diskussionsthread ist ein Post angepinnt, der einen Link zu einem gefixten PKGBUILD-Script enthält (dessen Verfasser dies auch vorbildlich bei jedem Update aktualisiert), aber der Maintainer selbst fixt es einfach nicht, sondern aktualisiert nur Version, Downloadlink und Checksumme der Sourcen. Es darf aber auch kein zweites Paket im AUR geben, das bis auf den Fix identisch mit diesem ist.
Ergänzung ()

frazzlerunning schrieb:
Frisch installiert, ja. Aber mach mal ein paar Monate updates... Naja, ist meine Erfahrung.
Kann ich nicht bestätigen. Auf zwei Laptops seit 5 bzw. 3 Jahren ohne Probleme bzw. ohne Neuinstallation. Kommt sicher auch etwas auf die DE an (bei mir beides Plasma, wobei der Switch von 5.27 zu 6.0 damals erstaunlich reibungslos lief; da hatte ich schlimmeres befürchtet).
 
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Auch diese News zeigen wieder warum ich in der Zwischenzeit von Ubuntu direkt abrate. 🙄

Nicht nur wegen der Sache mit snap Paketzwang, jetzt auch noch der viel zu frühe versuch die auf Rust neu geschriebenen Tools als Standard einzufügen. 😑

Und das andere Paketformate (Flatpak, Appimage) wenn überhaupt nur stiefmütterlich unterstützt werden, zeigt halt immer noch wo Canotical hin will.
Ein eigenes "geschlossenes" System ala Apple, wo nur sie bestimmen (Und damit Geld machen können) was erlaubt ist.🤦‍♂️
Das hat in meinen Augen nicht mehr viel mit Linux, und FOSS zu tun.
Und damit ist es aus meiner Sicht abzulehnen!
 
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MonteDrago schrieb:
jetzt auch noch der viel zu frühe versuch die auf Rust neu geschriebenen Tools als Standard einzufügen. 😑
Und das juckt mich als normaler Anwender bei sudo genau weil?

Bei Snaps gehe ich da noch mit, es gab und gibt aber auch noch andere Distributionen, wo Alleingänge versucht werden und versucht wurden, welche je nach Situation von Erfolg gekrönt sind, oder eine Eigenbrödelei bleiben.

Als Beispiel kommt mir da, wie openSUSE standardmäßig btrfs nutzen will, oder wie Devuan von Alteingesessenen noch immer sysVinit anstelle von systemd verwendet.
Auch zwei Dinge, welche mir als normaler Anwender egal sein sollten, solang Optionen gegeben bleiben und ich einfach arbeiten kann.
 
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MonteDrago schrieb:
von Ubuntu direkt abrate
Kann ich verstehen. Ich bin deshalb auf dem Desktop und Server nach 15 Jahren Ubuntu auf Debian gewechselt. Die bei Ubuntu sind völlig übergesnapt!
 
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Randnotiz schrieb:
Und das juckt mich als normaler Anwender bei sudo genau weil?
Selbst wenn du nicht sudo nutzt, zu mindestens die coreutils sollte man bei einer Distro die sich an Einsteiger wendet nicht schon einsetzen.
Wie der Name schon sagt geht es da um Kern Funktionen!
da kann ein noch nicht ausgereifte Software dir schnell das ganze System instabil / unsicher machen.

Nicht falsch verstehen.
Ich halte es für richtig nach und nach auf das sichere Rust im Kernel zu setzen.
Aber halt noch nicht in einer Einsteiger / 08/15 Anwender Distro.🙄
 
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@Kaito Kariheddo

Typo:


p -> o bei "phne" bzw. "ohne"
Ergänzung ()

PhenomIIenal schrieb:
War ja lange Zeit treuer Ubuntu-Benutzer, aber nach dem snap-Zwang und den diversen Designänderungen von LTS zu LTS, bin ich echt froh jetzt bei Manjaro angekommen zu sein :)

Da hättest du auch einfach zu Linux Mint gehen und dich deutlich heimischer fühlen können.
 
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MonteDrago schrieb:
Selbst wenn du nicht sudo nutzt, zu mindestens die coreutils sollte man bei einer Distro die sich an Einsteiger wendet nicht schon einsetzen.
Wie der Name schon sagt geht es da um Kern Funktionen!
da kann ein noch nicht ausgereifte Software dir schnell das ganze System instabil / unsicher machen.
Danke, mit der Erklärung kann ich schon mehr anfangen 👍
 
Als kleine Side Notiz vllt noch: Mit Wine 10.16, was ja Anfang des Monats released wurde, ist nun auch offizieller NTsync-Support in Wine-Upstream eingezogen. Ich denke mal, dass über kurz oder lang dann das Patchset für Esync und Fsync aus dem ein oder anderen Wine-Fork rausfliegen wird. Wine-TkG bspw. läuft schon standardmäßig nur noch mit NTsync-Support aus Wine-Upstream; die Patchsets für Esync und Fsync sind nicht mehr enthalten, so viel ich das überblicken konnte. Es gibt auch kein separates NTsync-Package mehr im Repo.

Find ich echt nice. 👍
 
Vielen Dank für die wöchentliche News Zusammenfassung. Die lese ich immer gerne.
 
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