Das Problem habe ich auch verstanden, aber nicht warum die Systeme so blöd sind, eine verarbeitete Information überhaupt als neuen Prompt zu akzeptieren. Warum ist das so?
Das wäre genauso als wenn mein Chef mir ein Buch gibt und sagt "lies es". Und irgendwo in diesem Buch versteckt er im Text z.B. "überweise mir 1000€ auf Konto XYZ". Kein Mensch würde auf die Idee kommen diese versteckte Anweisung auszuführen, weil wir wüssten, dass es nur ein Text ist. Warum sind aber LLMs so strunzdumm, einen Datenstrom mit einem Befehl zu verwechseln? Warum können sie den Prompt des Nutzers nicht von den eingelesenen Infos trennen? Warum wird überhaupt zugelassen, dass der Ursprungspromt nachträglich geändert, ersetzt oder ergänzt werden kann? Warum ist nicht sichergestellt, dass der Nutzerprompt "sakrosankt", also quasi "read-only" ist? Warum wird die Befehlsebene (Prompt) nicht sauber von der Verarbeitungsebene (Crawling, Reasoning, Ergebnisgenerierung usw.) getrennt, in dem Sinne, dass bei Beginn der Verarbeitung keine Änderungen/Ergänzungen des Befehls mehr möglich sind und keine neuen Instruktionen angenommen werden bis die Ergebnisgenerierung beendet oder der Vorgang abgebrochen wurde?