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NewsNach Massenentlassung: Twitter bittet einige Mitarbeiter um ihre Rückkehr
Das Image ist entscheidend bei den Werbekunden und die wollen nicht mit herzlosen Kapitalisten in Reinform vergleichen werden, was Musk nach der Übernahme zum Besten gibt.
Reißleine ziehen, ist die logische Folge. Und das ist wohl nicht mehr aufzuhalten.
Man kann Elon vieles vorwerfen, jedoch nicht das er mit der Aussage unrecht hat, dass eine bestimmte Gruppe "Aktivisten" (Welche man nun wirklich in einen Topf werfen kann) die Redefreiheit einschränken will.
Twitter war nun lange Zeit die Plattform neben Reddit, auf denen man ohne Gegenwehr jegliche unsinnigen Ideen reinwerfen konnte und auf reine Zustimmung stosste. Denn argumentierte jemand anders, wurde dieser in eine Schublade gesteckt (Nazi, Patriachist, Klimazerstörer, Nicht-Es-Annerkenner) und konnte mit einem Ban/Shadowban aus dem Blickfeld vertrieben werden.
Dies vereinfacht das setzen von bestimmten Gedankengut.
Nun ist die Angst natürlich gross, denn plötzlich müssten sachliche und faktische Argumente geliefert werden, schwierig.
Sachliche Argumente gegen Verschwörungsmythen und Geschwurbel über den Untergang der weißen Rasse? Amüsanter Gedanke, danke für den Lacher, der in mir hochkommt.
Alle die meinen, das sei eine lang geplante strategisch ausgearbeitete Entscheidung gewesen:
Die Sammelklage wird zu 100% Erfolg haben. Massenentlassung und dazu zählen >50 Stellen innerhalb von 2 Wochen in einem Unternehmen, müssen 60 Tage vor Stichtag angekündigt werden.
Hier wurde aber auch schon die angebliche Kündigungsmail gepostet, sollte diese Stimmen sind die Mitarbeiter bis 2. Feb noch angestellt und nur freigestellt...
Dann hat er die 60 Tage mehr als locker eingehalten und eine Klage bringt nichts.
Ähm: Nein
Genau darum geht es ja, das ein Mensch nur 10h am Tag da ist, der Kran aber länger. Bissl mehr verstehendes Lesen habe ich schon noch erwartet
Weyoun schrieb:
So sehe ich das auch. Leider scheinen viele nicht über den Tellerrand hinaus schauen zu können. Und ja, die KI ist alles, aber nicht "intelligent".
👍- nicht das dann aus "die Musik war schlecht" "der Musk war schlecht" wird
Hier hatte eine KI z.B. einen Soldaten, mit M16 bewaffnet, in Afghanistan, gesehen:
Mittlerweile ist Afghanistan und Waffe rausgefallen und die KI erkennt "Lake" und "fishing" richtig, "war" wird trotzdem weiter aufgeführt.
Und deswegen braucht auch ein Kurznachrichtendienst noch menschliches Personal. Zumal dieser ja 24h Online ist, während ein Mod/der Support effektiv vllt 6-7h für seine Aufgaben Zeit hat.
Was in einem sozialen Netzwerk dieser Größe nicht machbar ist. Dazu müsste es eine unabhängige Instanz geben, die Wahrheit in einem objektiven Sinn von Bullshit zu unterscheiden weiß. Und das ist wohl ziemlich utopisch.
Daher bleibt es bei einem Zerren aller Beteiligten um die eigene, subjektive "Wahrheit", inkl. systematischer, technischer Beeinflussung, ohne einen umfassenden, systemweiten Konsens über das, was wahr bzw. richtig ist.
Am Ende bleibt das Netzwerk schlicht nur ein gesellschaftlicher Spiegel, dessen Pendel mal in die eine, mal die andere Richtung ausschlägt. Je nach dem, welche Kraft gerade wieder die Oberhand hat.
Vielmehr ging es darum, dass mglw. Musk zum Boykott von Unternehmen aufruft, die Twitter boykottieren. Daran sehe ich nun wirklich nichts verwerfliches, vielmehr ist das ein Fall von "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus".
Wenn er jetzt z.B. VW nennt, dann sagen die eben "Yo, solange nicht klar ist, wohin Twitter sich entwickelt, machen wir hier keine Werbung."
Und dann?
Erwartet er jetzt in völliger Selbstüberschätzung, dass seine Millionen Follower dann VW boykottieren und er dem Unternehmen irgendeinen Schaden zufügen könnte?
Ich weiß wirklich nicht mehr, was er sich mit der Übernahme und den Kündigungen gedacht hat.
Ich bin in der Tat der Meinung, dass man Beleidigungen aushalten muss. In der Regel diskreditieren Kraftausdrücke den Absender mehr als den Adressaten.
Was in der Konsequenz aber nicht dazu führt, dass die Absender damit aufhören, sondern das die Adressaten sich zurückziehen und am Ende an keiner Diskussion mehr teilnehmen, weil man ja Beleidigungen aushalten müsste.
Für was braucht Twitter 7400 Mitarbeiter? Total unsinnig. Kein Wunder wenn die rote Zahlen schreiben.
Zur Platform selber braucht man nicht viel sagen. Unbeliebte Meinungen die nicht dem Zeitgeist entsprechen, waren auf Twitter nicht gerne gesehen und damit mein ich kein rechtes AFD Geschwurbel. Da kann es unter Musk nur besser werden, auch wenn er total unsympathisch ist.
Sachliche Argumente gegen Verschwörungsmythen und Geschwurbel über den Untergang der weißen Rasse? Amüsanter Gedanke, danke für den Lacher, der in mir hochkommt.
Bitte kein Cherry Picking, danke.
--------- @Vigilant : Das die Fakten, welche dann geschrieben werden, selbst überprüft werden müssen, sollte klar sein. Do your own research, ist die erste Regel des Marktes.
Das Problem bisher war jedoch, das eine Person einen Shadowban erhalten konnte für Kommentare, welche faktisch belegt werden können, jedoch nicht zur momentanen "Agenda" gehört.
Ich verstehe natürlich, dass sich viele Menschen im Westen verloren fühlen, und daher eine Mission suchen. Dabei jedoch jedes Gegenargument mit Geschrei zu unterdrücken, ist nicht zielführend.
Twitter kann dadurch nur besser werden.
Ich finde Begriffe wie Wokistan oder Wokoharam etc. zwar etwas over the top aber so falsch sind die inhärenten Vorwürfe ggü. der Twitter-Moderatorion nicht.
Achtung, Meinung:
Mir ist Twitter sowas von egal, soll Musk damit doch machen was er will.
Als nächstes soll er dann bitte Meta und TikTok kaufen und die auch gleich ruinieren. Glaube die Gesellschaft funktioniert besser ohne diese globalisierten Echokammern.
Wenn überhaupt ist das ne super Werbung für diese, denn zum Glück sind die rechten Klatschpappen und Verschwörungsschwurbler an die er appelliert und die für so einen Boykott in Frage kämen immer noch deutlich in der Minderheit, wenn er das in seiner Filterblase wohl auch nicht realisiert.
Wobei fuer Werbekunden auch so eine Minderheit entscheidend sein kann. Wenn man bei 99% ein bisschen besser dasteht, und bei 1% viel schlechter, steht man insgesamt besser da? Da faellt mir z.B. die Xena-Folge The Way ein, die aufgrund von Protesten von einigen Hindu-Organisationen (die nicht unbedingt repraesentativ fuer alle Hindus sind) bei Wiederausstrahlungen in den USA abgesetzt wurde (Hindus machen ~1% der Bevoelkerung der USA aus).
Ich denke, die von Dir genannte Minderheit ist etwas groesser. Aber dafuer geht's darum, dass jemand boykottiert wird, wenn er keine Werbung (mehr) bezahlt, waehrend es beim Xena-Fall darum ging, dass Unternehmen, die mit der Ausstrahlung zu tun haben, boykottiert worden waeren. Wenn Musk das durchbringt, dann hat er wirklich gute Karten in der Hand und sie fuer den maximalen Effekt ausgespielt. Da kann er kuenftig jedes Unternehmen unter Druck setzen, dass seiner Meinung nach zuwenig Geld an ihn zahlt.