News No Money for Nothing: Die USA erhalten für 11,1 Mrd. US-Dollar zehn Prozent von Intel

Alesis schrieb:
Nun, weil wir in folgender Welt leben.
Die Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten...
Wirklich ganz vortrefflich ausgeführt und zusammengefasst!
(Meiner Meinung nach)
 
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Mensch_lein schrieb:
@Aorus-Phantom

Also denkst du, der Wähler ist selbst schuld daran, dass die Parteien die er wählen kann, nicht das tun, was er versprochen bekommen hat. ähm. Ok, deine Sicht. Und nein, mir geht es nicht darum, man soll die AFD wählen, oder wie logisch das sein soll - mitnichten! Aber n bissi verständniss dafür sollte man schon haben, wenn man bedenkt, dass die Parteien tun was sie wollen und danach noch die Frechheit haben zu labern, sie könnten nichts für eine AFD. Dabei ist diese genau der Ausdruck der Wut, da sich für die kleinen nichts verändert. Geschenke an die grossen.. ja, betrachtet man den Zuwachs an Vermögen für die oberen 10tausend, dann brauchen die ja Stütze. Noch nie dagewesener Vermögenszuwachs seit Corona.
Dann wird das Thema Zuwanderung so hochgejubelt, dass man denken könnte die eigenen Leute seien auch nur einen Furz besser. Fehlanzeige.

Irgendwann muss man sich mal entscheiden. Fehlen nun Fachkräfte, fehlen sie nicht? Fehlen nun Arbeiter, oder tun sies nicht? Man kann nicht über die Zuwanderung schimpfen, wenn man Leute braucht. Klar, die Spargelstecher holen wir zur Arbeit rein, beuten sie für ein Almosen aus und dann schicken wir sie wieder zurück. Denn wir sind ja die Guten. Dasselbe bei den Fleischverarbeitungsbetrieben. Na klar, passiert etwas. NOPE. Die Scheisse läuft genau gleich weiter wie vor den Skandalen. Bessere Arbeitsbedingungen? Phustekuchen.


So wie du das formulierst entnimmst du meinem Beitrag inhaltlich gewisse Punkte mit denen sich dir ein bestimmtes Bild impliziert was laut deinem verfassten Absatz inhaltlich das Argument zulässt die Schlussfolgerung als gegenwärtige Tatsache meiner Person bezüglich einer politischen Gesinnung oder Sichtweise nachzusagen.

Puhhh..... ROT seh....

Dir fehlen absolut gewisse Innen-sowie aussen Politische Expertisen welche ab 2010 Chronologische bis heute auf mehreren Quellen Reduntante, valide Fakten in Form der Jüngeren Weltpolitischen Ereignisse Geschichtlich in eine verkettung von Ereignissen verknüpfen könnten, dieses Wissen, kurzgesagt, hätte den von dir verfassten Beitrag aufgrund des dann vorhandenen Konflikts nie verfasst.
Wenn Antimaterie auf Materie trifft......

Ich selbst bin auch nicht Perfekt oder möchte dir persönlich gegenüber etwas schlechtes.
Dennoch muss ich klarstellen das für mich diese Art des (vor)-verurteilen's trotz keinerlei weiteren Variablen dessen man fortlaufende Rückschlüsse entnehemen kann, woraus sich eine reelle Sachlage sowie die daraus zu kontextualisierende Gegenwahrt darstellen lässt für mich ein Rotes Tuch sondergleichens ist,- Kleidergröße: Zirkuszelt.



Einbringen muss man sich, wenn man wirklich etwas ändern will erst in Geschichtsbücher mit akademischer genauigkeit.

Wer die Geschichte nicht kennt, kann auch die Zukunft und damit einhergehende Ereignisse nicht anhand von Referenzen einordnen. Die Geenüberstellung von Vergangenen und aktuellen Ereignissen ist mal Rational ersichtlich in einer Situaton, am nächsten Tag ist es in gewissen Aspekten Spekulation aufgrund nur Partiell ersichtlichen Details woraus nur Bruchstücke zugeordnet werden können.

Ich schreibe das so wie es auch ist, und das soll nicht Böse gemeint sein. Alles was dem nicht entspricht ist Stammtisch-Strudel mit Qecksilber als Beilage.
Politisch ist es mittlerweile so wie die Landung in der Normandie, die spaltende Wirkung aufgrund des fehlens extrem wichtiger Fakten (*) ist symbolisch übertragen gefährlicher wie der Kugelhagel den die Bestie von Omaha auf die allierten losgelassen hat.

(*)-(Irrelevant welche inhalte die Meinung adressiert)


Mensch_lein schrieb:
Mir ist bewusst, dass man sich einbringen kann. Genauso sehe ich aber auch den Frust, der sich breitmacht, wenn man sich jahrzehntelang abmüht und doch nichts wirklich erreicht. Stichworte dazu Lobbyismus etc pp.


Die Schuld dafür darf man Jimmy Carter geben. Deregulierte Finanzmärkte sind ein Honigtopf, und wer die Hand einmal drin hatte nimmst sie so schnell nicht mehr raus.

Das war nur ein kleiner Einblick in meine Welt und der daraus ersichtlichen Abstrakten denkweise die nichts einfach als vertretbaren Umstand zulässt ohne das Blatt Papier vorher gedreht zu haben. Der Butterfly-Effekt ist immer aine Wahrscheinlichkeit die allerorts präsent ist.

Und wie gesgagt, ist wirklich nicht böse oder herblassend oder so gemeint.

Netten Abend noch,

Und jetzt Schluss mit OT...... ::D
 
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nazgul77 schrieb:
Intel hat immer noch ein unglaublich fettes Finanzpolster, gigantische Umsätze und lebenstreue Kundschaft. Presse und Leute schreiben als ob Intel kurz vor dem Konkurs steht. Das ist unfassbarer Unsinn.
Intel hat definitiv finanzielle Probleme und besagte lebendstreue Kunden aka Server geht immer mehr und mehr zu AMD. Nein intel fanboys zählen nicht, die sind de fakto irrelevant und nein Laptop alleine kann intel auch nicht über wasser halten. Intel ist die letzten Jahre nur deshalb ohne gigantische Verluste (abgesehen von ein paar Quartalen) rausgekommen weil sie inzwischen auch anfangen das Tafelsilber zu verkaufen. Du kannst ein Unternehmen wie intel nicht führen mit stetig rückläufigen verkäufen, keinem Profit und aber gleichzeitig weiter zig Milliarden in R&D und Fabrikfläche stecken. Zumindest nicht ohne Venture Capital oder vergleichbare Wege. Ich erinnere mich an kein Unternehmen welches in wenigen Jahren derartig viele Mitarbeiter verloren hat (besonders in dieser Branche) und dann dennoch sehr erfolgreich wieder weiter gemacht und groß geblieben ist.
Bin mir daher nicht so ganz sicher wo der Gedanke das Intel noch massig reserven hat und ansonsten auch alles Paletti ist her kommt.

nazgul77 schrieb:
Und zweitens, die USA brauchen Intel nicht. Sie haben noch NVIDIA, Advanced Micro Devices (AMD), Apple, Qualcomm, Texas Instruments und noch weitere Firmen, die in der Lage sind, leistungsfähige Mikroprozessoren zu entwerfen.
Du musst mir nicht sagen wie viele Chip Designer es gibt. Jetzt sag mir aber doch mal bitte wid viele Leading edge Chip Hersteller es gibt die amerikanische Unternehmen sind.
Das sind nicht besonders viele. Und sowas sie ein Micron, welches in ihrem eigenen Markt leading edge ist ist unvergleichbar mit so etwas wie TSMC. Wenn Amerika weiterhin ein leading edge chip fertigungsunternehmen haben will, dann haben sie nur Intel. Und wenn du mir jetzt sagst das man als Land, besonders in den nächsten Jahrzehnten, nicht so ein Unternehmen sehr dringend haben will und braucht, dann kann ich nicht anders als dich für lächerlich zu erklären und dich nicht weiter ernst nehmen. Tut mir leid.
 
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Make Pentium Error Great Again.

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Mensch_lein schrieb:
Sag mir eine Partei die in Regierungsfunktion war, die ihre Wahlversprechen eingehalten hat.


Apropos: Kein Politikforum, aber das hat mich gerade getriggert. Denn es ist eine Variante des demokratischen Schenkelklopfers: "Die regieren gegens eigene Volk!" Als ob in irgendeiner Demokratie jemals jemand ernsthaft gegen die Wählerkundschaft regieren konnte. Wie wollte er denn damit wiedergewählt werden? Entsprechend galt in der Tendenz, mit Segen des Volkes: Rente? Wir schaffen das. Energie? Wir schaffen das. Infrastruktur? Wir schaffen das. Verschuldung (explizit wie implizit)? Wir schaffen das. Die Rechnung für die seit Jahrzehnten aufgeschobenen Investitions-Mühen, Dauerpartys und verbimmelten Reformen zahlte dann schon irgendwann wer. Und wenn sich niemand mehr findet, findet sich sicher ein einfacher Sündenbock.


Ich bin ja kein Merzi, aber:

Endlich auch in Deutschland mal wieder eine Regierung am Start, die sich nicht wie ein Teenager mit täglichen Stimmungsschwankungen rumplagen muss. Sondern als erste seit achtzig Schaltjahren langfristiger planen kann als der Kantinenplan des Bundestags: "Montag bis Freitag Schnitzelpommes für alle, die uns ganz gut finden -- danach schaun mer mal, was für nachfolgende Generationen übrig ist." Wir schaffen das! Demnächst läuft die Show zur Kartoffelchips-Primetime im politischen Bildungsprogramm von RTL: "Deutschland sucht den Superkanzler". Und wer die schönsten Geschenke, einfachsten Lösungen und wenigsten Reform- und Investitions-Mühen vorflötet, kommt in den Recall. Ein Umfragehoch auf uns! Und schönen Sonntag. ;)
 
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therealcola schrieb:
Wäre besser wenn Nvidia das angeschlagene Intel aufgekauft hätte aber scheinbar haben die kein Interesse obwohl doch das Potential groß wäre. Nvidia endlich auch mal CPUs bauen etc xD
Nvidia baut doch schon CPUs ...
 
gartenriese schrieb:
Ich wüsste nur von SoCs. Mit lizenzierten Arm Kernen. Oder habe ich verpasst? Was gut sein kann, besonders wenn es um Server geht.
 
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0x8100 schrieb:
Da steht Registrierung und war wohl die Autokorrektur. Du wusstest aber natürlich, dass Regierung gemeint war und hättest mich auch einfach drauf hinweisen können.

Zur CPU. Ah, danke. Arm und Server/Data center. Wie im Post vermutet.
 
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NMA schrieb:
Wirklich ganz vortrefflich ausgeführt und zusammengefasst!
Danke. Letztlich eine traurige Realität die schon viele Menschen über Jahrzehnte kommuniziert hatten. Die Bankenkrise war ja Mal auch eine Anschauung in Perfektion.
therealcola schrieb:
Wäre besser wenn Nvidia das angeschlagene Intel aufgekauft hätte
Ich denke nicht, dass Nvidia auch nur annähernd Expertise und Reputation wie Intel hat, wenn es um die Fertigung geht. Und genau da liegt ja das Problem. Denn die Fertigungsstätten muss man ja mit kaufen.
Arrow hat doch eine hervorragende Leistungsentfaltung. Arrow muss aber fremdgefertigt werden, weil es Intel nicht gelingt bei der modernsten Fertigung mit dabei sein. Jetzt schreiben die Fabs Verluste und obendrauf muss man TSMC bezahlen, die Intels Produkte fertigen. Auch die GPUs werden nicht bei Intel gefertigt.

Der Kampfmagier hat sich auch eher als Kindergartengerangel entpuppt. 9060 XT 16GB +44%, 5060 Ti 16GB +51%. Wer mag da glauben, dass mit Himmlisch Celestial es nicht doch Hellish wird :D
Man will ja dann selber fertigen. Und bei dieser schon immer gewesenen Selfish Mentalität, sehe ich da eher ein Black Hole in der Kasse.
Anmerken will ich noch. Als Arc kam, gab es unglaublich viele die fast schon gebetet haben, dass mit Intel ein dritter Spiele in den Markt kommt. In der Hoffnung mit Intel wird alles besser werden. Ja Intel selber war sogar so selfish zu meinen, wir werden GPU Markt wieder in Ordnung bringen. Ich habe immer geschrieben, mit Intel wird es nur schlimmer.
Ergänzung ()

gartenriese schrieb:
CPU heißt ja nicht automatisch x86.
Du hast auf einen Kommentar geantwortet der meinte, Nvidia hätte Intel kaufen sollen. Du antwortest mit Nvidia entwickelt ja schon CPUs. Doch Intel steht einfach für x86 und nicht für lizenzierte ARM Produkte. Da muss man aus meiner Sicht schon differenzieren.
Oder anders ausgedrückt. Emotional klingt das für mich so, als würde man Jets bauen mit Hubschrauber bauen gleichsetzen. Vielleicht auch ein blödes Beispiel von mir. :D
 
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Alesis schrieb:
Du hast auf einen Kommentar geantwortet der meinte, Nvidia hätte Intel kaufen sollen. Du antwortest mit Nvidia entwickelt ja schon CPUs. Doch Intel steht einfach für x86 und nicht für lizenzierte ARM Produkte. Da muss man aus meiner Sicht schon differenzieren.
Oder anders ausgedrückt. Emotional klingt das für mich so, als würde man Jets bauen mit Hubschrauber bauen gleichsetzen. Vielleicht auch ein blödes Beispiel von mir. :D
Ich hatte einfach nur die Aussage korrigiert, dass Nvidia keine CPU hat. Auf ARM oder x86 hatte ich mich da gar nicht bezogen. Einen tieferen Sinn hatte mein Kommentar gar nicht 😁
 
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Mensch_lein schrieb:
Mir ist bewusst, dass man sich einbringen kann. Genauso sehe ich aber auch den Frust, der sich breitmacht, wenn man sich jahrzehntelang abmüht und doch nichts wirklich erreicht. Stichworte dazu Lobbyismus etc pp.
Auch dagegen kann man was machen.. aber für viele ist Demokratie eben einfach nur Wählen gehen
Und Trump macht folgendes: Ja die USA sind nun nicht soo geil, aber ich rette alle.. Und alle die mir sagen, ich liege Falsch, die sind in Wahrheit Faschisten.
Die Amerikaner haben einfach nur gewählt, weil für die meisten halt Demokratie nur Wahlen sind.
Er hat mit den Aussagen halt Recht. Und in Deutschland sind wir zum teil nicht besser.

Siehe Intel, Northvolt oder damals STI.

China sieht gerade, dass der Preis für ein Land nicht hoch ist. Ich bin gespannt, wann es sich Taiwan holt.
 
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Ok, dann mache ich mal ein Beispiel. Du wählst eine Partei, diese verspricht zB den Spitzensteuersatz zu erhöhen. Nach der Wahl, wird das nicht umgesetzt. Was genau kannst du als Wähler nun tun? Bei der nächsten Wahl eine andere Partei wählen, die dann genauso verfährt, oder was genau?

China sieht gerade, dass der Preis für ein Land nicht hoch ist. Ich bin gespannt, wann es sich Taiwan holt.
Hust, der Preis wäre bei Taiwan massiv hoch. Nicht mitbekommen, dass da n paar sehr grosse Umschlagplätze liegen und das Ganze somit den Welthandel betreffen würde und das nicht wenig?
 
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Mensch_lein schrieb:
Ok, dann mache ich mal ein Beispiel. Du wählst eine Partei, diese verspricht zB den Spitzensteuersatz zu erhöhen. Nach der Wahl, wird das nicht umgesetzt. Was genau kannst du als Wähler nun tun? Bei der nächsten Wahl eine andere Partei wählen, die dann genauso verfährt, oder was genau?
Herzlichen Glückwunsch. Du hast Demokratie verstanden.

Was halt das Problem mit Wahlversprechen ist: seit vielen Jahrzehnten regiert keine Partei alleine und muss Kompromisse eingehen. Das nennt sich dann Koalitionsvertrag. Da kann tatsächlich nicht alles rein, was versprochen wurde.

Was willst du sonst tun? Was impliziert deine Frage am ende des Zitats?
 
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Ich bin mal gespannt, ob Trumpelchen auch nur ein Wahlversprechen einhalten wird. Nein, ich meine nicht das er so tut, sondern tatsächlich.
Ähm, schmunzelt. Ich hab Demokratie verstanden, das stimmt wohl. Wobei ich Deutschlands Repräsentative Demokratie nicht als Demokratie sehe, sondern nur als repräsentativ, also kurz übersetzt, so tun als ob.

Es bräuchte einen Mechanismus, mit dem man die Parteien abstrafen könnte. Siehe die Schweiz.

Du sprichst den Koalitionsvertrag an. Kannst du mir mal erklären, warum der Vertrag heisst? Es sind Willensbekundungen, die man genauso wie die Wahlversprechen bricht, wie man lustig ist. Kurzum, er ist das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben steht. Es ist auch kein Vertrag, denn diese sind bindend. Es ist also wieder eine Worthülse, die suggeriert es wäre so etwas wie bindend, also ein Vertrag. Was er nicht ist.
Damit komme ich wieder zur repräsentativen Demokratie. Wäre es eine Demokratie, wäre die Macht beim Volk, funktioniert in der direkten Demokratie der Schweiz bestens. Aber eine "so tun als ob" Demokratie, kämpft auf Dauer mit genau den Problemen, die wir hier sehen. Das Volk hätte eigentlich das Sagen, dieses wird aber ad absurdum geführt, indem man den Parteien nicht einen bindenden Auftrag geben kann, sondern nur eine Willensbekundung, die diese riguros missachten können.

Ich hab kein Problem mit Kompromissen, denn davon gibts in einer Demokratie zu hauf.. um nicht zu sagen, die gehören dazu.

Mein Schlussteil, des Zitats.. untermauerte den Frust, die Wut, warum der Bürger in Deutschland sich ärgert, vielleicht sogar aus lauter Zorn die Afd wählt, da mit den etablierten Parteien nunmal nichts anderes passiert, als derselbe Mist den Merkelsche begonnen hat. Böse gesagt, Politik für die Firmen, nicht für die Bürger.
Genau darum kann eine etablierte Partei nicht hinstehen(meine Sicht) und behaupten, die Afd sei ein Phänomen, oder sie könnten nichts für ihr erstarken. Wer Politik am Wähler vorbei macht, der bekommt genau das, was momentan passiert.
 
Mensch_lein schrieb:
Mein Schlussteil, des Zitats.. untermauerte den Frust, die Wut, warum der Bürger in Deutschland sich ärgert, vielleicht sogar aus lauter Zorn die Afd wählt, da mit den etablierten Parteien nunmal nichts anderes passiert, als derselbe Mist den Merkelsche begonnen hat. Böse gesagt, Politik für die Firmen, nicht für die Bürger.

Politik wird STÄNDIG für die "Bürger" gemacht -- aber für die jeweils aktuellen. Die wählen schließlich.
Wer clever ist, gibt in Zukunft erst gar keine allzu zuckersüßen Wahlversprechen mehr ab. Wird natürlich nicht passieren.

Kein Wunder, dass das Futter für Populisten und Autoritäre liefert. Denn offenbar gelingt es den meisten Demokratien nicht, in einer Welt der langfristigen Horizonte auch langfristiger zu handeln als von einer Wahlperiode zur nächsten -- man will schließlich wiedergewählt werden. Oder ganz aktuell in Deutschland mit einer AfD, die die ganz einfachen Lösungen (und Sündenböcke) für mitunter eigene Mitschuld anbietet, irgendwer hatte das ja mal alles gewählt und legimitiert: von einer Meinungsumfrage zur nächsten. Echte Reformen und Investitionen benötigen jedenfalls IMMER kurz- bis mittelfristig stabil unpopuläre Maßnahmen. Die Früchte fährt man langfristig ein. Auch hier gibts mittlerweile eine AfD, die sich dann hinstellt: "Seht her, die nehmen euch eure Schnitzel weg."
 
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Svennc schrieb:
Politik wird STÄNDIG für die "Bürger" gemacht -
Das nun, sehe ich etwas anders. Ich kann auch behaupten, ich würde viel für die Bürger tun, dabei dann aber zB die Schulen weiterhin nicht sanieren. Den Wohnungsbau nicht vorantreiben. Aber ganz schnell, ein entlastungspacket für die Industrie schnüren. Steuerentlastungen für Unternehmen, geringerer Strompreis für Unternehmen, der Booster und so weiter und so fort.
Oder Merzs-sche Art, ich will den Mittelstand nicht belasten, aber die ärmeren Bürgergeldempfänger will ich schröpfen, was nur so geht. Dabei zu beachten, dass die reichsten dabei nichtmal erwähnt werden.

Du hast schon recht, ständig wird mit der Pipette etwas für den Bürger gemacht und die grosse Giesskanne dann für die Unternehmen ausgepackt.
Oder auch gut, wir haben ein Auge auf die Benzinpreise, wir verdienen daran ja mit, aber das Kartellamt kann nichts tun. Wir sind auch nicht in der Lage, es genauso wie die Österreicher zu machen. Bei uns müssen die Preise über 40 mal am Tag angepasst werden. Wie in Österreich nur 3 mal, geht nicht. Ausgeschlossen, dann wären unsere benzinpreise ja viel höher.. ähm.. moment mal, sind sie jetzt und das massiv. Aber.. wissen schon, der Markt muss spielen, das senkt die Preise.. und sichert uns unsere grossen Einnahmen aus der Benzinsteuer.
Ständig mit ein paar Tröpfchen für den Bürger, richtig. Dann ein paar Miliärdchen für die Unternehmen. Passt schon!

Womit du dann aber recht hast, es müsste endlich eine Politik der Zukunft geben.
 
Ich kann nicht die da oben so alleinig aufs Korn nehmen.
Zwei Beispiele:
Als im ZDF über das von Trump entsendete Militär nach Los Angeles berichtet wurde, meinte die Journalistin auf die Frage, was dies denn bezwecken soll, Trump wollte einfach nur eine Machtdemonstration zeigen. Die Journalistin sagte es aber in englisch, also show of force.
In den Kommentare unter dem YT Video dann folgendes:
1756055806646.jpeg

Wer also Englisch kann, wird die Stirn runzeln. Als ich später nochmals nachgesehen hatte, waren die Likes schon bei 46. Auch die Person die offenbar kein Englisch kann, kam kein Ausdruck von, oh, da habe ich was falsch verstanden. Nein, den Leuten sind Unwahrheiten völlig egal. Und es sind ja nicht wenige. wie wir ja in braun äh blau in der Politik sehen. Mit so einer Gesellschaft ist keine freiheitliche Demokratie möglich.

Erinnert sich noch jemand, an einen Fleischfreien Tag in öffentlichen Kantinen? Der Scheißesturm ging bis zu, man wolle uns Fleisch essen verbieten. Dabei decken so öffentliche Kantinen noch nicht einmal 1/10 der Bevölkerung ab. Keiner wird gezwungen in diese Kantine zu gehen an diesem Tag ohne Fleisch, alle können weiterhin sich mit Fleisch bis zur Gicht vollstopfen.

Nein, mit dieser Gesellschaft, die eben auch von der Politik repräsentiert wird, ist eine freiheitliche Demokratie nicht möglich. Man stirbt ja innerhalb von Sekunden, wenn man nicht ein totes Tier jeden Tag, Jahr für Jahr Mittags auf dem Tisch hat.

Deswegen nochmals. Die Politik ist unsere Gesellschaft. Diese Gesellschaft ist ganz klar in der Mehrheit für keine Veränderung zu gebrauchen. Mit dieser Gesellschaft ist kein Weitblick in die Zukunft möglich, weil die Masse anders wählt.

Mit dieser Menschheit ist keine Gerechtigkeit zu machen, weil wir immer nur hören und lesen wollen, was uns die armen Menschen kosten. Nur eine bedeutungslose Anzahl fragt, was kosten uns die reichen Menschen.
 
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Rockstar85 schrieb:
China sieht gerade, dass der Preis für ein Land nicht hoch ist. Ich bin gespannt, wann es sich Taiwan holt.
Ganz im Gegenteil. China sieht gerade, in was für eine Katastrophe man mit einer vermeintlich leichten Beute schlittert. Statt eines Blitzkrieges ist man in einem endlosen Zermürbungskrieg. Europa ist bereit, Wohlstand einzubüßen und sich wieder bis an die Zähne zu bewaffnen. Das sonst neutrale Schweden und das Nachbarland Finnland sind in der Nato.

Und Taiwan ist ein unversenkbarer Flugzeugträger auf Nato-Niveau, das sich seit 80 Jahren auf eine Invasion vorbereitet und für den Westen sogar eine wirtschaftliche Relevanz hat.
 
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