Nein, das will ich nicht. Im Gegenteil glaube ich, dass die meisten dieser "privaten" Wiederverkäufer, sich über z.B. die steuerrechtlichen Konsequenzen nicht im klaren sind... und teilweise diese auch bewusst ignorieren.pleio schrieb:Du willst also sagen daß die Leute, welche das machen, sich alle daran halten?
Was ich sage ist, dass dieses Vorgehen (wenn es denn dazu kommt) kriminell ist, aber separat von dem Vorgang etwas anzuschaffen um Profit damit zu erzielen zu beurteilen ist:
Sowohl Privatperson als auch "Unternehmer" machen hier exakt das gleiche: Sie verkaufen ein Produkt zum Zwecke der Gewinnerzielung. Da kann ich keinen Unterschied erkennen. Und ich finde das weder beim einen noch beim anderen verwerflich.
Dass die "Privatpersonen" über die wir hier sprechen, dann ihren sich daraus ergebenden Verpflichtungen womöglich nicht nachkommen, während die "Unternehmen" das tun, ist eine andere Fragestellung.
Wer gewerblich handelt, ist auch hieran gebunden... ob ihm das klar ist oder nicht.pleio schrieb:Und was ist mit Rückgaberecht usw
Da hat man als Käufer sogar noch einen Vorteil! Wenn ich jemanden finde der als Privatperson auftritt, aber offensichtlich mehrere Karten irgendwo zum Verkauf anbietet, dann kann ich bei dem eine Karte kaufen und sie, mangels Widerrufsbelehrung, auch noch drei Jahre (oder zwei, oder mehr? müsste ich nachlesen) später zurück geben
Wo ich dir recht gebe ist, dass es einen sagen wir "qualitativen" Unterschied macht, ob ich einen (Mehr)wert schaffe, aus dem ich dann Profit erziele, oder ob ich ein Marktteilnehmer bin, der keinerlei Wert generiert.
Da wird es aber schwierig in der Abgrenzung... was für den einen bereits ein Wert ist, mag für den anderen keiner sein und vice versa...