News OpenWrt 25.12.0: Updates der freien Router-Software sind jetzt einfacher

Das kann ich dir leider nicht beantworten, da ich kein Gl.iNet-Gerät habe, aber ich denke mal dass die Einstellungen nicht kompatibel sein werden.
Aber ich denke, dass da @NDiCB mehr darüber weiß.
 
Takato schrieb:
Aber ich denke, dass da @NDiCB mehr darüber weiß.
Nicht wirklich, denn ich bin bisher nie auf die Idee gekommen in solchen Fällen auch überhaupt nur zu versuchen, die Einstellungen zu übernehmen.

Wenn ich von der Stock-Firmware des Hersteller (egal wie sehr diese auf OpenWRT basiert oder auch nicht) auf OpenWRT Vanilla wechsel, habe ich anschließend immer die Einstellungen zurücksetzen (und das lieber einmal mehr als einmal zu wenig, mitunter lade ich sogar vorher, noch unter der Stock-Firmware, auch noch die Werkseinstellungen, quasi aus paranoiden Gründen ;)). Denn selbst wenn es (anfangs) scheinbar funktionieren mag, man weiß nie welche (Spät)-Folgen dies ggf. noch haben könnte wenn man es nicht tut.

Von daher kann ich auch nur empfehlen die Einstellungen nicht zu übernehmen (egal wie "faul" man ist den Router neu zu konfigurieren).
 
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Nebula123 schrieb:
den hatte ich mir schon mal angeschaut, aber bei 256MB RAM / 128 MB Flash bin ich mir nicht sicher, ob das reicht.
Ich kann den Linksys MR8300 empfehlen. Den gibts bei Ebay neu für 50-60€, manchmal sogar günstiger. 4xLAN+WAN+TriBand-WLAN

Der hat 512 MB RAM und 256 MB Flash.
Vom RAM sind selbst am Master-Router nur 166MB in Benutzung, an den Satelliten sogar noch weniger.

Da die Pakete meist nur ein paar KB groß sind, spielt die Größe vom Speicher eigentlich nie eine Rolle, jedenfalls bei mir nicht.
 
Screenshot_20260309-125643_IronFox.png

Hab auch noch par MB frei...
Die komplette docker Config ist auf der NVME.
 
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Nutzt jemand OpenWrt als Hauptrouter, also direkt am eigenen Internetanschluss? Ich habe zwar schon diverse Projekte damit gemacht, VPN-Sachen, Trennung von Netzen usw. Aber stets hinter einem anderen Router. Selbst die ct hat nach langer und breiter Erklärung, wie man einen VLAN-fähigen Switch mit einem Raspberry Pi mit OpenWrt konfiguriert, vor einem produktiven Einsatz gewarnt. Es kann wohl passieren, dass man beim Konfigurieren der VLANs aus Versehen das eigene Heimnetz ungeschützt ins Internet öffnet. Daher raten sie davon ab.
Bisher hat mich v.a. der Bedienkomfort, das Auto-Update und das Ökosystem (MyFritz, Wireguard VPN, Smart Home App etc.) bei Fritz gehalten. Solange man DSL hat, wäre eine FritzBox 7520/7530 mit OpenWrt wohl die einzige Wahl, wenn man kein extra DSL-Modem betreiben möchte!? An Glasfaser-Anschlüssen, wo man i.d.R. einen separaten ONT hat, ist die Auswahl an Routern deutlich größer. Wegen Telefonie und DECT-Geräten würde ich zwar immer irgendwo ne Fritte im Heimnetz haben wollen. Aber mit externem (Glasfaser-)Modem wäre OpenWrt als Hauptrouter nochmal eine Überlegung wert. Bin gespannt, wie eure Erfahrungen sind.
 
grünerbert schrieb:
Nutzt jemand OpenWrt als Hauptrouter, also direkt am eigenen Internetanschluss?
Klar, meine PPoEE Daten sind direkt in OpenWRT eingegeben.

Paywall, von daher 0 Ahnung wie man es überhaupt schafft wegen VLAN (?!) sein Netz dem Internet zu exposen? Raten die auch von ner FritzBox ab, weil auch hier jemand es hinbekommen kann seinen Client als Exposed Host einzurichten?

Der einzige Port den mein OpenWRT Router offen hat ist der für WireGuard. Dazu noch CrowdSec und BanIP installiert, was in dem Szenario aber nicht wirklich notwendig wäre.
 
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grünerbert schrieb:
Nutzt jemand OpenWrt als Hauptrouter, also direkt am eigenen Internetanschluss? Ich habe zwar schon diverse Projekte damit gemacht, VPN-Sachen, Trennung von Netzen usw. Aber stets hinter einem anderen Router. Selbst die ct hat nach langer und breiter Erklärung, wie man einen VLAN-fähigen Switch mit einem Raspberry Pi mit OpenWrt konfiguriert, vor einem produktiven Einsatz gewarnt. Es kann wohl passieren, dass man beim Konfigurieren der VLANs aus Versehen das eigene Heimnetz ungeschützt ins Internet öffnet. Daher raten sie davon ab.
Wo rät die c't vom OpenWrt Einsatz ab? Ich habe beide Teile überflogen und konnte keine dahingehende Warnung finden! Es wird an einer Stelle darauf hingewiesen, dass man für sein WLAN ein Passwort vergeben soll, versteht sich hoffentlich von selbst.
 
cbtaste420 schrieb:
Wo rät die c't vom OpenWrt Einsatz ab? Ich habe beide Teile überflogen
Weiß nicht, wie viel wörtliches Zitat ich hier wiedergeben darf. Im 1. Teil heißt es :
aus dem Internet ... Ungemach droht ... ist mitnichten die beste Übung, um sich in Netztrennung und Routing hineinzufuchsen.
Das Folgende geht deshalb davon aus, dass die bisher genutzte Fritzbox [...] als Hauptrouter in Dienst bleibt und die eigentliche Verbindung zum Internet bereitstellt.
Das verstehe ich so, dass sie dieses Setup nicht für den produktiven Einsatz empfehlen. Allerdings hängt dort nicht der Raspi direkt am WAN, sondern ein Managed Switch, der die VLANs vergibt.
Später am Ende von Teil 2 wird empfohlen, anstatt der Raspi+Managed Switch Kombo einen dedizierten OpenWrt-Router in Betracht zu ziehen. Also gilt die Warnung wohl nur für das Setup im Artikel.
x.treme schrieb:
Klar, meine PPoEE Daten sind direkt in OpenWRT eingegeben.
Hast du darauf auch einen WireGuard-Server mit DynDNS laufen?
Wäre mal ein schönes Projekt, hätte eine olle 7412 zum Testen da. Downloadraten wären dann auf ~80 Mbit/s beschränkt, und WireGuard-Durchsatz auf 33 Mbit/s.
 
grünerbert schrieb:
Das verstehe ich so, dass sie dieses Setup nicht für den produktiven Einsatz empfehlen.
Es wird unerfahrenen Nutzer von Experimenten am Router abgeraten, die Warnung gilt für den Nutzerkreis und nicht für OpenWrt allgemein. Dass ein OpenWrt nicht für den produktiven Einsatz taugt, lese ich da nicht.
 
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